Konfi-Cup anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010
(05.03.2010) Am 13. Juni 2010 findet von 10-16 Uhr in Obernjesa ein Konfirmanden-Fußballturnier aus Anlass der Fußballweltweisterschaft statt. Zu Beginn ist ein Jugendgottesdienst auf dem Sportplatz, der das Thema "Cacau Die Geschichte einer außergewöhnlichen Karriere" haben wird.Anmelden können sich Konfirmandengruppen aus den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Göttingen. Teilnehmen können auch Gruppen, die 2010 konfirmiert werden, bzw. Jugendliche die erst 2010 mit der Konfirmandenarbeit starten. Weitere Infos und Anmeldungen bei Michael Borrée, Tel.: (05509) 1968 und Dagmar Henze, Tel.: (05509) 343
Glaubenskurs "Spiritualität" zwischen Ostern und Pfingsten
Frauenwerk bietet sieben Abendveranstaltungen an
(01.03.2010) In der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten (6.4. bis 18.05.) findet jeweils dienstags von 9.30 bis 13 Uhr ein Glaubenskurs "Spiritualität" im Gerhard-Mercker-Begegnungszentrum in Göttingen, Auf dem Hagen 23, statt. Das Angebot des Frauenwerks in der Region Göttingen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung richtet sich an Frauen, die lebendig mit Fragen und Antworten zum Glauben umgehen möchten. Hier kann Spiritualität in ihrer vielfältigen Form des Glaubens erlebt werden.Die Leitung haben Gertrud Brandtner-Grade, Geistliche Begleiterin, und Diakonin Cornelia Redners, Spiritualen (ASP). Nähere Informationen zu den Kosten und Anmeldung unter: Haus kirchlicher Dienste der ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Frauenwerk Region Gättingen, Auf dem Hagen 23, 37079 Göttingen, Telefon: (0551) 45022 oder 45021, Fax: (0551) 5316086, eMail: renders@kirchliche-dienste.de
Kanzelabkündigung in den Gemeinden der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers am Sonntag Reminiszere 28. Februar 2010
(28.02.2010) "Am vergangenen Mittwoch ist Dr. Margot Käßmann von ihrem Amt als Landesbischöfin und als Vorsitzende des Rates der EKD zurückgetreten. In ihrer Erklärung räumte sie ein, dass sie einen schweren Fehler gemacht hat, den sie zutiefst bereut. Sie sagte: "Einer meiner Ratgeber hat mir ein Wort von Jesus Sirach mit auf den Weg gegeben: 'Bleibe bei dem, was dir dein Herz rät'. Und mein Herz sagt mir ganz klar: Ich kann nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben."Sehr viele Menschen sind betroffen, traurig und fassungslos über den Rücktritt, der für uns als Landeskirche den Abschied von Margot Käßmann als unserer Landesbischöfin bedeutet. Als Pastorin bleibt sie unserer Landeskirche weiter verbunden.
Margot Käßmann lässt Sie herzlich grüßen und schreibt: "Ich war mehr als zehn Jahre mit Leib und Seele Bischöfin und habe all meine Kraft in diese Aufgabe gegeben. Es tut mir Leid, dass ich mit diesem Schritt sicherlich viele Menschen enttäusche. Ich danke allen Menschen in den Gemeinden unserer Landeskirche, die mich so wunderbar getragen und gestützt und für mich gebetet haben. Aus allen Krisen, die ich erlebt habe, weiß ich: Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand'."
Unsere Landeskirche hat Margot Käßmann sehr viel zu verdanken. Wir haben sie als begeisternde Predigerin auf vielen Kanzeln in den Gemeinden der Landeskirche erlebt. Sie hat Hoffnung und Zuversicht vermittelt, authentisch von ihrem Glauben an die befreiende Liebe Jesu erzählt und Mut zu neuen Aufbrüchen gemacht. Sie hat als engagierte und couragierte Christin sich öffentlich eingemischt und entscheidende Anstöße für ethische und politische Debatten gegeben. Wir haben mit Margot Käßmann heitere Feste des Glaubens und einen wunderbaren Kirchentag in Hannover gefeiert.
Als eine der ersten Frauen im Bischofsamt und als erste Ratsvorsitzende in der Evangelischen Kirche hat sie vielen Frauen Mut gemacht, sich in einer Kirche, die über Jahrhunderte von Männern geprägt war, mutig und couragiert einzubringen.
Mit alledem hat sie viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche mit der Botschaft des Evangeliums angesprochen und neues Vertrauen in unsere Evangelische Kirche geweckt.
Mit ihrer Entscheidung, vom Amt der Landesbischöfin zurückzutreten, ist Margot Käßmann ihren eigenen Ansprüchen an das Bischofsamt treu geblieben. Die Einsicht, dass die Amtsautorität als Landesbischöfin Schaden genommen hat und ihr damit die Freiheit genommen war, ethische und politische Herausforderungen zu benennen und zu beurteilen, führte für sie folgerichtig zum Rücktritt. Damit hat sie auch im Umgang mit eigenen Fehlern die Gradlinigkeit bewiesen, die für ihre persönliche Integrität unbedingt wichtig ist. Diese Entscheidung, so schmerzlich sie für uns alle sein mag, verdient unseren höchsten Respekt und Anerkennung.
Als Landeskirche danken wir Margot Käßmann für eine gute und schöne Zeit. Sie bleibt Pastorin und wir gehen davon aus, dass wir ihr in Zukunft an einem anderen Ort in einer anderen Aufgabe wieder begegnen werden. Sie wird weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten für die Verkündigung des Evangeliums und die Diskussion gesellschaftlicher Fragen.
Der Kirchensenat hat bis zur Einführung eines neuen Landesbischofs oder einer neuen Landesbischöfin den Lüneburger Landessuperintendenten Hans-Hermann Jantzen zum Bischofsvikar ernannt.
Wir bitten Sie um Fürbitte für Margot Käßmann, unserer bisherigen Landesbischöfin, und für alle, die in der Kirche Verantwortung tragen für die Verkündigung des Evangeliums und die Leitung der Kirche, besonders auch für Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen und grüßen Sie mit den Worten des Liedes von Arno Pötzsch:
Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand,
die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod
doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.
Wir sind von Gott umgeben, auch hier in Raum und Zeit,
und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.
Arend de Vries, Geistlicher Vizepräsident im Landeskirchenamt
Zum Rücktritt von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann
(26.02.2010) "Mit großer Traurigkeit nimmt der Evangelisch-luth. Kirchenkreis Göttingen den Rücktritt seiner Landesbischöfin und Ratsvorsitzenden der EKD, Dr. Margot Käßmann, wahr. Mit den Worten, die sie in ihrer Rücktrittserklärung gewählt hat und mit der Art und Weise, wie sie sie gesprochen hat, hat sie noch einmal eindrücklich ihre Gradlinigkeit, intellektuelle Klarheit und persönliche Glaubwürdigkeit unter Beweis gestellt. Alleine diese kurze Rücktrittserklärung bestärkt uns und viele andere in unserer Sympathie und unserem Vertrauen zu ihr. Zugleich verdient ihre persönliche Entscheidung großen Respekt. Es ist deutlich, dass sie damit Schaden vom bischöflichen Amt und unserer Kirche abwenden möchte. Auch in dieser Konsequenz ist sie Vorbild.Umso mehr überwiegt das Bedauern, dass sie unserer Kirche nicht mehr als Leitende Geistliche vorsteht. Unzählige Menschen wissen von Begebenheiten zu erzählen, wo Worte und die Haltung von Frau Käßmann etwas bei ihnen positiv in Bewegung gebracht, Fragen einer Klärung zugeführt oder einfach nur getröstet und gestärkt haben. Ich persönlich erinnere mich zum Beispiel, wie wohltuend mich ein Abendsegen berührt hat, den sie auf dem Kirchentag in Köln gesprochen hat. Befreiend war es, wie sie politisch und ethisch Stellung bezog und vom Evangelium her unmissverständlich für Frieden und Gerechtigkeit eintrat. Unserer Kirche und Gesellschaft hat sie wichtige Anstöße gegeben.
Wer Margot Käßmann allerdings auf ihre Fernsehauftritte und Mitwirkung bei Großereignissen reduzieren will, übersieht ihre Liebe und Nähe zu den kleinen, traditionsreichen und ursprünglich selbständigen Gemeinden auch in unserer Region. Auch hier haben manche Gemeinden sie vor Ort als vitale und begeisterungsfähige Predigerin erlebt. Frau Landesbischöfin Dr. Käßmann hat gern Einladungen zur Feier von Kirchenjubiläen und Vorträgen angenommen und so den von Sparmaßnahmen gebeutelten Gemeinden gezeigt, dass sie die Menschen sieht, ihr Unbehagen versteht und zu neuen Aufbrüchen Mut macht.
Bei allem Respekt vor ihrer persönlichen Entscheidung bedauern wir ihren Rücktritt sehr, sind der fröhlichen Zeugin des Glaubens bleibend dankbar und wünschen ihr Gottes Segen für ihr Wirken an einem neuen Ort. Ganz besonders aber wünschen wir Frau Dr. Käßmann persönlich, dass sie diese schmerzliche Krise mit Gottes Hilfe überwinden wird und wieder zu der inneren Fröhlichkeit und Gewissheit zurückfindet, mit der sie andere so oft angesteckt hat. Und wir hoffen darauf, dass sie dann auch ihre Gaben in einer neuen Aufgabe einsetzen wird."
Superintendent Friedrich Selter, Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen
Presseerklärung der Landeskirche
zum Rücktritt von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann
(25.02.2010) "Die Landeskirche respektiert den Entschluss der Landesbischöfin und hat hohen Respekt davor, wie sie zu ihrer Verantwortung steht und entscheidet.Die Landeskirche bedauert es sehr, dass die gute und erfolgreiche Zeit mit Landesbischöfin Dr. Käßmann nun zu Ende geht und empfindet als es als großen Verlust, dass die Landesbischöfin nicht mehr für die Arbeit in der Landeskirche zur Verfügung steht.
Wir sind dankbar für sehr Vieles, was die Landesbischöfin in ihrer Leitung und Verkündigung für die Landeskirche geleistet hat. Sie hat unsere Kirche in wichtigen Arbeitsfeldern und bei vielen aktuellen Themen entscheidend vorangebracht. Es war ihr unbedingtes Anliegen, mit dem Evangelium mitten in der Welt präsent zu sein und den Verkündigungsauftrag der Kirche öffentlich wahrzunehmen. Dadurch hat sie viele Menschen angesprochen, sie mit der Botschaft des Evangeliums erreicht und neues Vertrauen zur Evangelischen Kirche geweckt.
Dankbar sind wir auch für die vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit in den letzten zehneinhalb Jahren in den Leitungsgremien der Landeskirche.
Wir wünschen Frau Dr. Käßmann für ihren weiteren Lebensweg Gottes Segen. Unsere guten Wünsche werden sie in der kommenden Zeit begleiten."
Dr. Johannis Neukirch, Pressesprecher, Pressestelle der Landeskirche
Leben mit dementen Menschen
(19.02.2010) Die Evangelische Erwachsenenbildung Südniedersachsen bietet thematische Veranstaltungen an, die von Gemeinden und Institutionen abgerufen werden können. Der jetzt angebotene Kurs "Leben mit dementen Menschen" orientiert sich an der gleichnamigen Arbeitshilfe Nr. 9 der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen, die von Klaus Depping verfasst wurde. Kursleiterin Pastorin Christiane Scheller nimmt die Interessen und Fragen der Teilnehmenden auf und verabredet die thematischen Schwerpunkte.Inhalte sind: "Der Umgang mit sich selbst", "Konfrontiert mit einer anderen Wirklichkeit" und "Das Abschiednehmen gestalten". Die Dauer des Kurses beträgt in der Regel sechs bis acht Arbeitseinheiten von jeweils 120 Minuten. Weitere Informationen: info@eeb-goe.de
Werkseminar EGLI-Figuren
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(29.01.10) EGLI-Figuren bieten eine kreative Methode zum Darstellen von Geschichten, Erlebnissen oder Beziehungen. Aus einem gedrahteten Sisalgestell, Bleifüßen, einem Kopf aus Hartschaumstoff und anderen Materialen werden individuelle Figuren hergestellt. EGLI-Figuren kommen im Kindergottesdienst, Kindergarten, Konfirmandenunterricht oder in der Erwachsenenarbeit zum Einsatz, um biblische Geschichten oder Erlebnisse aus dem eigenen Leben darzustellen. |
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| Mit etwas Vorstellungskraft und ein wenig Geschick können bei diesem Seminar, das am 23. und 24. April 2010 im Ev. Gemeindehaus Groß Ellershausen stattfindet, selbst Egli-Figuren hergestellt werden. Weitere Informationen und Anmeldung bis zum 10.04.2010 bei: Iris Donges, Wellerser Weg 9, 37127 Niemetal, fon: (05502) 300893, eMail: dirido@web.de oder Sabine Schäfer fon: (0551) 97090. |
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