An(ge)dacht Mai 2007 |
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Germany's next Topmodel oder: Ene-Mene-Mu und raus bist du!... |
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... das kennen Sie von früher, nicht wahr? Es gab auch noch andere lustige Abzählreime, aber es war nicht immer toll, ausgezählt zu werden. Ene-Mene-Mu: Heutzutage geht das anders. Wöchentlich im Fernsehen bei den Casting Shows "Deutschland sucht den Superstar" oder "Germany's next Topmodel". Da fließen Tränen, da wird gegeneinander gesungen, gepokert und gemobbt bis zum bitteren Ende. Wie im richtigen (Arbeits-) Leben: Ene-Mene-Mu und raus bist du! |
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Im Fernsehen wird inszeniert, es ist eine Show. Vielleicht haben auch Sie Milla oder den anderen die Daumen
gedrückt bis Ihre Favoritin ausgeschieden war. Wie erleichternd ist es zu wissen, dass mit Gott alles anders ist. Vor ihm brauchen wir uns nicht zu verstecken auch, wenn wir das seit Adam und Eva gerne tun. Vor ihm müssen wir uns nicht in schicke Klamotten schmeißen, vor ihm müssen wir nicht den Laufsteg des Lebens entlang laufen, damit es ihm gefällt. Unsere Gangart ist nicht von Bruce bestimmt. Wir dürfen und sollen den Laufsteg auch mal verlassen, um neue Erfahrungen zu machen. Wir fliegen nicht endgültig raus, wir dürfen jederzeit wiederkommen. Bei den Konfirmationen sehen die Jugendlichen richtig gut aus: In ihren neuen Kleidern fast schon wie Topmodels. Das finde ich immer wieder wunderbar, zeigt es uns doch, dass sich Menschen weiter entwickeln, Neues ausprobieren. Am Ende sind Kleidung und Äußeres jedoch zweitrangig, denn: Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der HERR aber sieht das Herz an (1. Samuel 16,7). |
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Uwe Wendelborn, Diakon in St. Petri Weende
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