An(ge)Juni 2007 |
Sommer, Sonne gute Laune |
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"Geh aus, mein Herz, und suche Freud Wie kommt einer dazu, so fröhliche Lieder zu schreiben? Wahrscheinlich hat er es gut gehabt im Leben, könnte man vermuten. Anders als wir heutzutage, die wir uns sorgen um den Frieden in der Welt, den Klimawandel und immer weniger Geld im Portemonnaie. Doch schon ein kurzer Blick in Paul Gerhardts Lebensgeschichte (1607-1676) zeigt uns etwas anderes: Im 30-jährigen Krieg hat er miterleben müssen, was Menschen einander antun können. Diese Bilder von Hunger, Krankheit und Tod hat er sein Leben lang nicht vergessen. Auch sein privates Leben war wahrlich nicht frei von Sorgen: vier seiner fünf Kinder musste er zu Grabe tragen. "Nicht alle meine Lieder sind fröhlich", würde Paul Gerhardt uns vielleicht sagen. "Aber manche eben doch, weil es Gott gibt und immer wieder neues Leben. Und wo wird das so deutlich wie im Sommer? Die Natur ist für mich wie ein Bilderbuch für Gottes Güte. Das hat mich oft aus der Tiefe von Not und Elend herausgeholt. Auch in schweren Zeiten hab ich mich über die wunderschöne Natur gefreut. Die Schönheit der Schöpfung: Gottes Geschenk für uns! Leben nach dem Motto: "Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben!" |
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Thorsten Bothe, Pastor in Bremke
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