Aktuelles-Archiv Januar-Juni 2005
Grenzen des guten Geschmacks
Presseerklärung des Superintendenten zur Glosse im Göttinger Tageblatt vom 28.05.05
"Sprechen Sie katholisch?"
(03.06.05, 8 Uhr • W.-D. K.) "Wo, so frage ich mich, gibt es solche Katholiken wie in der Glosse beschrieben? Bisher habe ich derartige noch nicht kennen gelernt. Mit vielen anderen bin ich mir einig, dass mit dieser Satire die Grenzen des guten Geschmacks weit überschritten wurden. Die Freiheit der Meinungsäußerung hat m.E. ihre Grenze da, wo Menschen und religiöse Anschauungen verächtlich gemacht werden. Sonst habe ich das Tageblatt in seiner Berichterstattung über Kirche und Religionen bisher immer ganz anders erlebt: mit großer Objektivität, offen auch für die Positionen krasser Minderheiten, deutlich in der Sache, aber freundlich im Ton. Ich gehe fest davon aus, dass der kritisierte Artikel eine Ausnahme bleiben wird. Immerhin hat er, soviel ist schon abzusehen, zu einer breiten Solidarisierung mit den katholischen Mitgläubigen geführt also wenigstens ein Gutes gehabt."
Dr. Wolf-Dietrich Köhler, Superintendent
Sommerempfang des ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen
(21.06.05, 14 Uhr • W.-D. K.) Am kommenden Freitag, den 24.6. findet wie alljährlich am Johannistag der Sommerempfang des ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen statt. Der Beginn ist um 18.00 Uhr in der St.-Johannis-Kirche mit einer Andacht, Grußworten und einem Vortrag von Landtagspräsident Jürgen Gansäuer zum Thema "Politisches Handeln in christlicher Verantwortung". Dieser Teil ist öffentlich. Zum anschließenden Empfang im Gemeindehaus sind nur geladene Gäste gebeten.
Konfirmandenanmeldung 08.06.2005
(06.06.05, 12 Uhr • W.-D. K.) In den meisten Gemeinden des ev.-luth. Altkirchenkreises Göttingen-Stadt finden die Anmeldungen zum Konfirmandenunterricht am kommenden Mittwoch, 8.6., in der Zeit von 16.00-18.00 Uhr in den Gemeindebüros oder im Gemeindehaus statt. Für Gemeinden mit Unterrichtsbeginn im 7. Schuljahr sollten Jugendliche angemeldet werden, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben und/oder im kommenden Schuljahr die siebte Klasse besuchen. Solcher Unterricht wird angeboten z.B. in St.Marien/St. Johannis, St. Jacobi, Corvinus. Die Jugendlichen können im Bereich des Altkirchenkreises Stadt wählen, in welcher Gemeinde sie den Unterricht besuchen wollen und sich dort möglichst in Begleitung eines Erziehungsberechtigten anmelden. Mitzubringen ist falls vorhanden - das Familienstammbuch und gegebenenfalls eine Taufurkunde. Wer nicht getauft ist, kann in der Konfirmandenzeit getauft werden. Auch Jugendliche, die mit Kirche bisher nichts zu tun hatten, sind herzlich willkommen. Die Anmeldung zum Unterricht bedeutet nicht automatisch, dass man auch konfirmiert wird: die Konfirmandenzeit dient ja gerade dazu, in dieser Hinsicht eine begründete eigene Entscheidung zu treffen.
Kirchenkreisjugenddienst beim Kirchentag
(23.05.05) Mehr als 60 Jugendliche fahren am Mittwoch, dem 25.05.05 mit dem Evangelischen Kirchenkreisjugenddienst zum Kirchentag nach Hannover. Darunter befinden sich Jugendgruppen aus dem Kirchenkreis und Gruppen aus Verbänden eigener Prägung, wie der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands e.V. Die meisten dieser Jugendlichen interessieren sich für die Open-Air-Bühnen in der Innenstadt, die jugendspezifischen Veranstaltungen auf dem Messegelände oder die Angebote in den Jugendzentren der Stadt. Manche von ihnen übernehmen auch aktiv Aufgaben beim Kirchentag: Sie sind als Ordner und an Infoständen tätig.
Gefängnisseelsorger Siegfried Mentz geht in den Ruhestand
(19.05.05) Nach Vollendung seines 65. Lebensjahres geht Pastor Siegfried Mentz in den Ruhestand. Er wurde am Sonntag, dem 22.05.05 um 16 Uhr in einem Gottesdienst in der Jugendanstalt Leineberg verabschiedet. Seit 1990 war Mentz hier als Gefängnisseelsorger tätig, hat sich stets für die Belange der jugendlichen und erwachsenen Strafgefangenen eingesetzt und sie umfassend betreut. Zuvor war Mentz zehn Jahre lang Sportpfarrer der EKD und bis 1980 acht Jahre lang Schul- und Jugendpastor in Göttingen. Zusätzlich blickt Mentz auf eine mehr als 40jährige, zumeist ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich des Sports und der Integration von Menschen mit Behinderungen zurück. Seine Nachfolge übernimmt zum 01.06.05 Pastor Thomas Harms, der bisher im Gemeindeverbund Friedland tätig war.
Gospel am Sonntag
(18.05.05, 9 Uhr • W.-D. K.) In zwei Gottesdiensten im Kirchenkreis Göttingen nehmen Gospels am kommenden Sonntag, 22.05.05, einen hervorragenden Platz ein: in Roringen gestaltet Frau Pastorin Karin Klement um 9.30 Uhr zusammen mit den "Damian Gospel Singers" aus Herberhausen einen Gospelgottesdienst zum Sonntag Trinitatis; um 10 Uhr in der Johanniskirche Göttingen beginnt ein Gottesdienst, in dem Superintendent Wolf-Dietrich Köhler predigt und in dem das Göttinger Gospelquartett "Jubilee 4" die Liturgie maßgeblich mitgestaltet. Wer beide Gospelgruppen und sechs andere Formationen auch einmal in einem Konzert erleben will, sei schon jetzt hingewiesen auf das "All choirs concert" bei der Nacht der Kirchen am Freitag, 01.07.05 ab 19.30 Uhr in der Nikolaikirche.
Andacht zum 125jährigen Jubiläum
(18.05.05, 9 Uhr • W.-D. K.) In der Klosterkirche zu Reinhausen findet am Samstag, dem 21.5.2005 um 18 Uhr eine etwa einstündige Andacht anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Gesangvereins Reinhausen statt. Neben dem Gesangverein wirkt auch der Kirchenchor Reinhausen an der Festveranstaltung mit. Die Ansprache wird Superintendent Wolf-Dietrich Köhler halten.
INTEGra veranstaltet großen Flohmarkt
Der traditionell am Pfingstsonnabend stattfindende INTEGra-Flohmarkt findet am 14.05.2005
von 10-16 Uhr an der Johanniskirche/Johannisstraße in Göttingen statt.
Außerdem sucht die Integrative Jugendgruppe für Menschen mit und ohne Behinderung einen Lagerraum von mindestens 50 qm für
die übriggebliebenen und über das Jahr zusammenkommenden Flohmarkt-Artikel. Angebote werden gern per eMail oder
per Telefon (0551) 66242 entgegen genommen.
Kirchliche Veranstaltungen in Göttingen zum 8. Mai
(03.05.05, 14 Uhr • W.-D. K.) Mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen begehen die Kirchen in Göttingen die 60. Wiederkehr des Endes des 2. Weltkrieges und der Schreckensherrschaft des NS-Regimes.
Auftakt ist am Samstag, 07.05.05 ein "Kreuzgang der Erinnerung", bei dem historische Orte in der Göttinger Innenstadt, die an die
NS-Vergangenheit erinnern,
schweigend aufgesucht werden sollen. Start ist um 16 Uhr an der St. Michaelis-Kirche in der Kurzen Straße. Ab 20 Uhr schließt sich in St. Jacobi die
Aufführung des War Requiem von Benjamin Britten an. Ab 22.30 Uhr findet in der St. Johannis-Kirche eine "Lange Nacht der Befreiung" mit
Beiträgen in
Film, Musik und Wort an. Es singt Jalda Rebling aus Berlin. Das Ende der Veranstaltung ist für 2.15 Uhr geplant; die Veranstaltung ist offen für Kommen
und Gehen.
Am Sonntag lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen zu 10 Uhr ein zum Gottesdienst in St. Johannis, der vom Ökumenischen Arbeitskreis Frieden
vorbereitet
wird. Die Predigt wird Professor Eberhard Busch halten. Die Gottesdienstbesucher sind eingeladen, anschließend an der Kranzniederlegung beim
Zwangsarbeiter-Gedenkstein
an der Bahnhofswestseite teilzunehmen. Um kurz nach 12 Uhr werden dann in Stadt und Landkreis die Glocken läuten, um angesichts der besonderen Bedeutung des
Tages zum Gebet aufzurufen. In der Göttinger Innenstadt werden die meisten Kirchen dann zur Andacht offen sein; über Andachten und Öffnungen zum
Gebet informieren gerne die örtlichen Pfarrämter.
Am Abend des 8. Mai findet dann um 20 Uhr in St. Jacobi noch einmal die Aufführung des War Requiem statt.
Mexikanische Fußballnationalmannschaft: Gottesdienst statt Sonntagsöffnung der Geschäfte?
(18.04.05, 12 Uhr • W.-D. K.) Die mexikanische Fußballnationalmannschaft, die im Juni in Göttingen Quartier nimmt, soll ganz besonders empfangen werden. Zu diesem Besonderen soll nach Vorstellung von Procity Göttingen auch ein verkaufsoffener Sonntag am 12.06.05 gehören. Außerordentliche Sonntagsöffnungen der Geschäfte sind nach dem Ladenschlussgesetz nur unter besonderen Bedingungen möglich. Dazu gehört, dass vor Erlass einer entsprechenden Verordnung auch die Kirchen um Stellungnahme gebeten werden. Während in der Vergangenheit z.B. zum Gänselieselfest oft keine Bedenken erhoben wurden, ist das diesmal anders. Katholische und ev.-luth. Kirche in Göttingen sprechen sich einmütig gegen eine solche Öffnung aus und laden stattdessen die Delegation zum Besuch eines Gottesdienstes mit spanischem Dolmetscher ein. Man kann gespannt sein, wie die Stadt Göttingen entscheidet. -> Wortlaut des Briefes an die Stadt Göttingen
Frei davongekommen: Lange Nacht der Befreiung 7./8. Mai in der Johanniskirche
(15.04.05, 13 Uhr • W.-D. K.) Als eine gemeinsame Aktion von unter anderem VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes), jüdischer Gemeinde, jüdischem Lehrhaus, Ev.-luth. Kirchenkreis und Geschichtswerkstatt Duderstadt findet im Rahmen der Reihe "8. Mai 1945 frei davongekommen" in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai eine "Lange Nacht der Befreiung" in der Johanniskirche statt, in der vor allem der nichtmilitärischen Opfers des Naziterrors gedacht werden soll. Musikalisch wird die Nacht mitgestaltet von Jalda Rebling aus Berlin. Beginn ist um 22.30 Uhr, Ende gegen 2.15 Uhr.
(Zur Deckung der Kosten wird am Ausgang um eine Spende gebeten.)
Superintendentensprechstunde am Kiosk
(18.03.05, 13 Uhr • W.-D. K.) Zum dritten Mal an einem Märzsamstag wird Superintendent Köhler am Samstag, dem 19.03.05 in der Zeit von 10.15-11.45 Uhr im Kirchenkiosk auf dem Marktplatz ansprechbar sein für Nachfragen und Anregungen aller Interessierten. Anschließend kann man in der Zeit von 12-13 Uhr in der Wiedereintrittsstelle der St. Jakobi-Kirche bei ihm in die Kirche eintreten.
Tacheles: "Wie viel Toleranz verträgt der Glaube?"
(17.03.05, 16 Uhr • A.O.) Am 17.03.2005 fand in der mehr als voll mit Jugendlichen besetzten Johanniskirche eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Wie viel Toleranz verträgt der Glaube?" statt. Nach dem Vorbild der Fernsehsendung "Tacheles" diskutierten Prof. Dr. Notger Slenczka (Mainz), Bekir Alboga, Islamwissenschaftler und Imam der größten Moschee Deutschlands in Mannheim und Jaqueline Jürgenliemk, 2. Vorsitzende der Jüdische Gemeinde Göttingen: Albogas Traum ist eine "gläsernen Moschee". Er ist der Überzeugung, dass wir alle an einen Gott glauben, und handelt als Imam entsprechend offen. Slenczka meinte dazu, dass solche inhaltliche Offenheit dem Selbstverständnis aller Religionen widerspricht und den Einzelnen auf seiner Suche nach Wahrheit überfordert. Eine gesunde Portion Intoleranz gehört für ihn zum Glauben, ist sogar Ansporn, um mit anderen überhaupt ins Gespräch zu kommen. Jürgenliemk sagte sehr deutlich, dass man in seinem Glauben fest verankert sein muss. Das ist für sie die Voraussetzung für Toleranz. Intoleranz ist weniger ein Zeichen von inhaltlichen Unterschieden, als von Angst und Unsicherheit.
Auch die Schülerinnen und Schüler kamen zu Wort. In kleinen Interviewrunden an Stehtischen war ihr Fazit: Wir sind alle Tolerant!
Auch die Abstimmungsergebnisse auf Fragen zur Toleranz, an der sich alle in der Kirche beteiligten kam zum gleichen Ergebnis.
Es war eine erlebenswerte Veranstaltung, die Jugendlichen gezeigt hat, dass Kirche auch anders, als von ihnen erwartet sein kann.
Tagesfahrten zum Kirchentag: Anmeldefrist verlängert
(14.03.05, 10 Uhr • W.-D. K.) Die Anmeldefrist für Tagesfahrten zum Kirchentag (25-29.05.) nach Hannover wird bis 21.03.05 (Post- oder Maileingang) verlängert. Der bisher gute Zuspruch zu diesem Angebot des Kirchenkreises konzentriert sich vor allem auf Freitag, den 27.05.; besonders am Donnerstag und Samstag sind noch Plätze in den gecharterten Bussen frei. Anmeldung baldmöglichst an die Superintendentur.
Popularkirche kommt in die Gänge
(14.03.05, 10 Uhr • W.-D. K.) Auch wenn es bisher keine Bewerbung für die ausgeschriebene C-Stelle gibt, kommt das Kirchenkreisprojekt "Popularkirche Christophorus" doch in Gang: Unter Leitung von Thorsten Rohloff, Christian Schröder und Holger Lieneweg findet am 24.04.05 um 18 Uhr im Vorlauf zum Kirchentag ein Gottesdienst in neuerer Form statt. Die Lieder werden von einer Band begleitet.: "Wenn dein Kind dich morgen fragt..." TEXTE, TÖNE, BROT UND WEIN Ein kleines liturgisches Fest am Sonntag, 24. April 2005 um 18 Uhr (Ankommen und Einstimmen ab 17.30 Uhr) in der Christophoruskirche
Pfarrstellen: Kirchenkreisvorstand beschließt nach langer Diskussion die Befürwortung der Freigabe zur Wiederbesetzung
(12.03.05, 10 Uhr • W.-D. K.) In einer Klausurtagung am 11.03. hat der Kirchenkreisvorstand Göttingen sich mit vier Anträgen auf Freigabe zur Wiederbesetzung von Pfarrstellen befasst. Auf der einen Seite sind alle diese Pfarrstellen im bis Ende 2008 gültigen Stellenrahmenplan vorgesehen; auf der anderen Seite werden für die Jahre ab 2009 gravierende weitere Einsparungen nötig sein. Die Frage war, ob man sich durch eine Besetzung jetzt die Spielräume für später zu eng macht. Im einzelnen handelt es sich um die Pfarrstellen der Kirchengemeinden Diemarden und Reinhausen, St. Jacobi Göttingen, Nörten und Nikolausberg. Der einstimmige Beschluss des Kirchenkreisvorstandes, in dem die Wiederbesetzung befürwortet wird, wird damit begründet, dass alle fraglichen Stellen zu Regionen gehören, in denen ein Sparziel von sogar 30% auch ohne den Rückgriff auf die jetzt zur Diskussion stehenden Stellen denkbar ist. Dazu erklärte Superintendent Köhler: "Die 1:1-Zuordnung von einzelnen Pfarrämtern zu einzelnen Gemeinden wird in Zukunft immer mehr ersetzt werden durch regional zusammenarbeitende Pfarrämter. Wird also in einer Gemeinde eine Pfarrstelle gestrichen, verliert de facto nicht die einzelne Gemeinde ihr pfarramtliches Gegenüber, sondern es wird sich nur die Zahl der Pfarrstellen in dieser Region reduzieren. Die regionale Zusammenarbeit der verschiedenen Pfarrämter kann dabei dann sogar in einem gemeinsamen Pfarramt Ausdruck finden, wie jetzt schon im Gemeindeverbund Friedland. Eine derartige Regionalisierung bietet auch große Chancen, weil nicht mehr jede Pastorin alles tun muss, sondern nach den jeweiligen besonderen Gaben arbeitsteilig Schwerpunkte gesetzt werden können."
Das Landeskirchenamt muss nun über die vom Kirchenkreisvorstand befürworteten Anträge der einzelnen Gemeinden entscheiden.
Köhler am Kiosk
Wie jeden Samstag in diesem März wird auch am 12.03.05 Superintendent Köhler in der Zeit von 10.15-11.45 Uhr am Kirchenkiosk auf dem Marktplatz für alle Göttinger ansprechbar sein. Wieder ist es möglich, dort auch in die Kirche einzutreten. Die erstmals am vergangenen Samstag durchgeführte "Kiosksprechstunde" fand gute Resonanz nur in die Kirche ist keiner eingetreten. Eine Thema der Gespräche am Kiosk wird sicher die Pfarrstellenbesetzung im Kirchenkreis sein: am Freitag, 11.03.05 findet eine Klausurtagung des Kirchenkreisvorstandes statt, in der darüber entschieden werden soll, ob der Kirchenkreisvorstand derzeit feste Pfarrstellenbesetzungen befürworten kann oder für eine Übergangszeit nur "Zeitverträge", so genannte Versehungsaufträge unterstützt.
Fahrt zum Kirchentag nach Hannover für Erwachsene
Der Kirchenkreis Göttingen bietet auch für Erwachsene Tagesfahrten für die Fahrt zum Kirchenktag vom 25.-29.05.2005 an (Donnerstag, Freitag und Sonnabend). Anmeldeschluss ist der 11.03.2005. Das Vorbereitungstreffen ist am 19.05.2005 um 20 Uhr in der St. Johannisgemeinde, Johanniskirchhof 2, Göttingen.
Fahrt zum Kirchentag nach Hannover
Der Kirchenkreisjugenddienst bietet für Jugendliche zwei verschiedene Möglichkeiten für die Fahrt zum Kirchenktag vom 25.-29.05.2005 an: Eine Gruppenfahrt von Mittwoch bis Sonntag (im Gemeinschaftsquartier) und Tagesfahrten am Donnerstag, Freitag und Sonnabend. Anmeldeschluss ist für beide Möglichkeiten der 13.03.2005.
Neue Turm-Idee für die Johanniskirche: Kein Denkverbot, aber: wer soll das bezahlen?
zum Artikel im Göttinger Tageblatt
vom 9. März "St. Johannis-Kirche: Neue Turm-Idee"
(10.03.05, 8 Uhr • W.-D. K.) Ein Denkverbot soll es nicht geben; dennoch sieht der Kirchenvorstand St. Johannis gravierende Schwierigkeiten, die der Verwirklichung der Ideen von Stadtbaurat Thomas Dienberg entgegenstehen. Diese Schwierigkeiten hängen allein schon zusammen mit der Frage der Finanzierbarkeit. Die Versicherung bezahlt verständlicherweise nur einen 1:1-Wiederaufbau. Für alles darüber hinaus Gehende müsste die Kirchengemeinde selbst aufkommen, denn die Landeskirche und die Stadt Göttingen haben deutlich gemacht, dass sie über das Bisherige hinaus keinen weiteren Beitrag leisten können und wollen. Die Kirchengemeinde aber muss durch viele Einzelspenden erst einmal noch über 20.000 Euro aufbringen, die als Rest von ihrem Anteil von 123.000 Euro an der bisherigen Renovierungsmaßnahme noch ausstehen.
Mehrkosten entstehen auch durch den laufenden Unterhalt der im Tageblatt vorgestellten Lösung (Glasreinigung). Ginge man dennoch auf die
von Stadtbaurat Thomas Dienberg vorgeschlagene Lösung zu, würden sich die Baukosten gegenüber einem 1:1-Wiederaufbau in jedem Fall
erhöhen, und dies allein schon dadurch, dass die längere Zeit für Planung und Baugenehmigung sich in Kosten für das längere
Vorhalten des Gerüstes niederschlagen würden. Bisher ist die Wiederaufbaumaßnahme mit einem sehr exakt bemessenen Zeitplan so
terminiert, dass das Gerüst rechtzeitig vor dem Weihnachtsmarkt abgebaut sein kann.
Summa summarum: vielen Dank fürs Mitdenken, aber: der Kirchenvorstand bleibt laut Beschluss vom 09.03.05 beim 1:1-Wiederaufbau. Zwar hat der
neue Vorschlag auch seine Reize, aber der Turm, wie er war, gefällt dem Kirchenvorstand doch noch besser.
"Stones" in der Bethlehemgemeinde
Die Stiftung der Bethlehemgemeinde Holtenser Berg hat schon 2004 die Landesbühne Hannover mit dem Theaterstück "Stones"
für den 16. März 2005 gebucht. Mit dem Brand des Johanniskirchturms gewinnt die Thematik des Stückes traurige Aktualität: Flo,
13 und Diesel, 15 Jahre alt, sind Freunde und wollen etwas erleben. Raus aus der Langeweile, rein in Spaß und Abenteuer. Zu immer gefährlicheren
Mutproben fordern sie sich heraus. Bis eine Mutprobe tödlich endet...
Das Theaterstück geht auf ein Ereignis in Melbourne im Jahr 1994 zurück. Dort warfen zwei Jugendliche Steine von einer Autobahnbrücke
und töteten dabei einen Universitätsprofessor auf seinem Weg von der Arbeit nach Hause. Kurze Zeit später wurden beide verhaftet und
es begann ein spektakulärer Gerichtsprozess wegen Totschlags.
Auf der Bühne schlüpfen zwei Schauspieler in alle Rollen, wechseln von einer zur nächsten Sekunde ihre Identität, sind alberner
Jugendlicher und verängstigter Sohn, Polizist und Angeklagter. Mit großer Virtuosität lassen sie den Reiz des Verbotenen spüren.
Schuld und Verantwortung sind die zentralen Fragen des Stückes, die unbeantwortet bleiben und den Zuschauer zur Stellungnahme zwingen. Die
Aufführung findet in Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in der Schule, Kurt-Huber-Weg 1-5 statt. Sie ist besonders geeignet
für Schulklassen bzw. Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahre. Wann: 16. März 2005 um 13.30 Uhr. Vorverkauf bis 11. März unter
Telefon: (0551) 61101. Eintritt: 4 €.
Zuschuss für Gemeindeberatung
Der Kirchenkreisvorstand befürwortet die Hinzuziehung einer Gemeindeberatung in der Region Nord/Nord inkl. Sudershausen und gibt dem Zuschussantrag statt. Er gewährt zu den Kosten für die Gemeindeberatung/Organisationsentwicklung einen maximalen Zuschuss.
Erstmals Infos und Kircheneintritt am Kiosk Superintendent als Ansprechpartner
(01.03.05, 12 Uhr • W.-D. K.) Jeden Samstag im März wird Superintendent Wolf-Dietrich Köhler in der Zeit von 10.15-11.45 Uhr als Ansprechpartner im und am Kirchenkiosk auf dem Marktplatz für alle Interessierten bereitstehen. Man kann bei ihm in dieser Zeit auch wieder in die Kirche eintreten, wie sonst bei jedem Pfarramt oder in der Wiedereintrittsstelle in der Jakobikirche samstags von 12-13 Uhr und donnerstags von 15-16 Uhr.
In dieser Woche (05.03.) wird am Kiosk besonders geworben für die Thomasmesse, die am Sonntag, dem 6. März um 18 Uhr in der St.
Johannis-Kirche stattfindet.
Neue Konzepte für Jugendarbeit und Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Göttingen
(26.02.05, 12 Uhr • W.-D. K.) Massiv verstärken will der Kirchenkreis Göttingen die Öffentlichkeitsarbeit. Das wurde auf dem letzten Kirchenkreistag am 23.02.2005 mit großer Mehrheit beschlossen: Mit einer ganzen Stelle soll künftig Diakon Andreas Overdick für Öffentlichkeits- und Projektarbeit im Kirchenkreis zuständig sein. Die Stelle ist als Stabsstelle beim Superintendenten angesiedelt und soll dazu mithelfen, "das Evangelium unter die Leute zu bringen". Zugleich soll der Zusammenhalt im Kirchenkreis dadurch gestärkt werden, dass Informationen besser fließen. Dazu trägt schon jetzt der viel beachtete Internetauftritt des Kirchenkreises bei (www.kirchenkreis-goettingen.de), den auch Andreas Overdick entwickelt hat und betreut. Nicht zuletzt sollen Gemeinden durch die neue Stelle Unterstützung erfahren bei Planung und Durchführung von besonderen Projekten und beim Layout ihrer Publikationen. Mit Andreas Overdick übernimmt ein hochmotivierter und vielfältig für dieses Tätigkeitsfeld ausgewiesener Diakon diese Aufgabe. Wermutstropfen dabei ist, dass dafür eine halbe Stelle im Kreisjugenddienst umgeschichtet werden muss. Allerdings hat der Kirchenkreis Göttingen am gleichen Abend ein neues Konzept für Jugendarbeit verabschiedet, mit dem die entstandene Lücke gefüllt werden kann: alle in Ortsgemeinden im Bereich Jugendarbeit Tätigen werden in einem Kreisjugenddienst zusammengefasst, der die Belange von Jugendarbeit im Kirchenkreis fördern soll. Der Kirchenkreis geht damit gegenüber früher einen genau umgekehrten Weg: nicht die Kreisjugendarbeit soll die Gemeindejugendarbeit anschieben, sondern aus der Gemeinschaft der auf örtlicher Ebene Tätigen sollen Impulse für die Arbeit im Kreis und vor Ort erwachsen. Der Kreisjugenddiakon Henry Wörmcke hat dabei die Funktion, zu koordinieren und fachliche Belange einzubringen. Dafür steht ihm eine halbe Stelle zur Verfügung; er wird unterstützt von einer Verwaltungsfachkraft und einem Zivildienstleistenden und arbeitet vor allem mit Schulpastorin Ulrike Fuchs und Schulpastor Dr. Marc Wischnowsky eng zusammen.
Bis Sommer 2007 soll erprobt werden, ob sich die theoretisch einleuchtenden neuen Konzepte für Öffentlichkeits- und Jugendarbeit in der
Praxis bewähren.
Stelle für Freiwilliges Soziales Jahr in der Jugendarbeit frei ab 01.09.2005
Ab sofort kann man sich bei Kirchenkreisjugendwart Henry Wörmcke für eine FSJ-Stelle im Kirchenkreisjugenddienst zum 01.09.2005 bewerben. Zur Hälfte soll der Einsatz im Offenen Jugendkeller in Groß Ellershausen erfolgen, zur anderen Hälfte allgemein im Bereich des Kirchenkreisjugenddienstes. Nähere Informationen gibt es bei Superintendent Köhler oder Henry Wörmcke.
Erstmals nichts für Warmduscher:
Thomasmesse bei 12 Grad, aber jetzt erst recht in Johannis und mit Pastor Braun
(18.02.05, 8 Uhr • W.-D. K.) Die nächste Thomasmesse im Kirchenkreis Göttingen findet am Sonntag, 6. März 2005 ab 18 Uhr zum Thema "Gott kaum zu glauben" in der St. Johannis-Kirche in Göttingen statt. Mit eine Rolle bei der Auswahl des Themas spielte die im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe immer wieder gestellte Frage, ob und wie eine solche Katastrophe und die Existenz Gottes zusammengedacht werden können. Im Rahmen der "Gedanken und Fragen zum Thema" wird u.a. Pastor Ulrich Braun aus Nikolausberg ein Statement abgeben. Es werden neuere Lieder gesungen, die von einer Band begleitet werden. Da die Johanniskirche wegen der Löschwasserschäden nur bis 12 Grad beheizt werden darf, wird um angemessene Kleidung gebeten.
Valentinstag ökumenisch
(14.02.05, 9 Uhr • W.-D. K.) Erstmals ökumenisch findet die "Rosenaktion" zum Valentinstag heute ab 11 Uhr in der Fußgängerzone statt. Neben Dechant Hübner, Pater Heribert Graab und Öffentlichkeitsreferentin Mechthild José-Thumbeck wird auch Superintendent Dr. Wolf-Dietrich Köhler Rosen an Passanten verteilen zusammen mit einer Information über die kirchlichen Hintergründe des Valentinstages. Auf Befragen erklärte Köhler dazu: "An dieser freundlichen, den Menschen zugewandten Geste unserer Schwesterkirche beteilige ich mich gerne, auch wenn wir Evangelischen immer noch nicht viel von der Verehrung von Heiligen halten. Für uns sind mit dem Apostel Paulus alle Christen "Heilige", d.h. Menschen, die zu Gott gehören. Dennoch kann ich mich an solch einer Aktion beteiligen, auch wenn ich mir deren Begründung nicht völlig zu eigen machen kann." Überhaupt will sich die ev.-luth. Kirche in Zukunft noch stärker für die Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche öffnen. So wird in diesem Jahr am Reformationstag, einem Tag, der neben aller evangelischen Selbstkritik immer auch die schmerzliche Trennung von der katholischen Kirche zum inneren Thema hat, Dechant Norbert Hübner auf Einladung des Superintendenten die Predigt in St. Johannis halten.
Pastor Brakel wechselt Pfarrstelle und verlässt Reinhausen
(31.01.05, 18 Uhr • W.-D. K.) Der Pastor von Diemarden und Reinhausen, Götz Brakel (45 Jahre, verheiratet, ein Kind), wechselt nach fast elf Jahren die Pfarrstelle und geht im März an die Cosmae-Kirche in Stade. Er ist dort unter mehreren Bewerbern nach einer Probepredigt durch die Gemeinde gewählt worden. Pastor Brakel hat neben seiner Gemeindearbeit verschiedene Aufgaben im Kirchenkreis wahrgenommen, so ist er seit 2000 u.a. Mitglied des Kirchenkreisvorstandes. Seine Verabschiedung findet im Gottesdienst am Sonntag, dem 27. Februar 2005, um 15 Uhr in der Klosterkirche Reinhausen statt.
Reinhausen und Diemarden: Nachfolge schon geregelt
(31.01.05, 18 Uhr • W.-D. K.) Für die Nachfolge von Pastor Götz Brakel ist ein Pastorenehepaar vorgesehen: Siegfried und Brigitte Hirschmann, Jahrgang 1957 und 1959. Die beiden waren zuletzt an einer kirchlichen Ausbildungsstätte als Dozenten tätig, davor wirkten sie als Pastoren über zehn Jahre in Großmoor bei Celle. Wegen der Unsicherheiten in der Stellenplanung bekommen sie nur einen so genannten "Versehungsauftrag", d.h. einen erst einmal bis zum 31.12.2008 befristeten "Vertrag". Der Kirchenkreisvorstand hatte sich in seiner Sitzung vom 20.01.05 entgegen dem Antrag der Kirchenvorstände gegen eine feste Besetzung zum derzeitigen Zeitpunkt ausgesprochen. Hirschmanns haben sich den Kirchenvorständen Reinhausen und Diemarden in gemeinsamer Sitzung vorgestellt; das Abstimmungsergebnis war so eindeutig, wie es klarer nicht hätte sein können: einstimmig votierten die Kirchenvorstände für das Kommen der beiden. Wenn mit der Renovierung des Pfarrhauses alles nach Plan verläuft, werden Hirschmanns ihre Arbeit in Reinhausen und Diemarden zum 01.05. aufnehmen.
Gedenkfeier für die Flutopfer
(30.01.05, 22 Uhr • W.-D. K.) Von gut 120 Personen besucht war am Sonntag Abend in der St-Jacobi-Kirche eine Gedenkfeier für die Flutopfer. Der Chor der indonesischen christlichen Gemeinde Göttingen und Arwed Henking an der Orgel gestalteten die Feier musikalisch; Stefan Bat vom THW erzählte von seinem Einsatz auf den Malediven, Menschen verschiedener Religionen aus Indonesien und Sri Lanka trugen mit Statements und Gebeten zum Gelingen des Ganzen bei. Die organisatorische Leitung dieses Teils der Feier im Vorfeld der Veranstaltung hatte Pastor Ludger Gaillard, dem dabei seine zahlreichen internationalen Kontakte zugute gekommen waren. Oberbürgermeister Jürgen Danielowski (am Vorabend seines 60. Geburtstages) und MdB Hartwig Fischer stellten mit kurzen, aber zu Herzen gehenden Worten Spendenprojekte vor. Für den Abschluss sorgte die Geistlichkeit: so Landessuperintendent Dr. Burghard Krause mit Gedanken zum Thema "Leiden" und der Aufforderung, für die Opfer eine Kerze anzuzünden, der alle Anwesenden nachkamen; mit einer Meditation zu den angezündeten Kerzen forderte Dechant Norbert Hübner zu einer Schweigeminute auf, bevor die Besucher dann zum Orgelnachspiel schweigend die Kirche verließen, allen voran Seite an Seite Landessuperintendent Dr. Burghard Krause und Landrat Reinhard Schermann, der mit Superintendent Dr. Wolf-Dietrich Köhler zusammen den Ablauf der Veranstaltung entworfen hatte. Als Anschubfinanzierung für die beiden vorgestellten Spendenprojekte kamen 972,47 € zusammen.
Hannelore Schäfer verabschiedet
Am Freitag, dem 28.01.2005 wurde im Rahmen einer kleinen Feier Frau Hannelore Schäfer nach 38-jähriger Tätigkeit im Kirchenkreisamt
verabschiedet. Sie war für die Sachbearbeitung des Kirchenkreises zuständig. Neben anderen Festrednern stellte der ehemalige Superintendent
Klaus Steinmetz heraus, dass Hannelore Schäfer ihre Arbeit immer sehr gewissenhaft und uneigennützig vollzog. Sie war nicht nur eine kompetente
Verwaltungsfachkraft, sondern bestimmte kooperativ das Geschehen im Kirchenkreis mit. Das "Jonglieren mit Zahlen" bei Haushalts- und
Stellenrahmenplänen war für sie eine große Herausforderung.
Die offizielle Verabschiedungsrede hielt dann der Kirchenkreisamtsleiter Sigward Renneberg.
Hannelore Schäfer will in ihrer dazugewonnen Freizeit nun die Natur pur erleben, reisen und ausgiebige Fahrradtouren unternehmen.
Der Kirchenkreis verliert mit Hannelore Schäfer eine engagierte Mitarbeiterin. Ihre Aufgaben werden nun von Frau Christina Klett übernommen.
Stellungnahme und Andacht zum Brand des Johannisturms
Der Kirchenvorstand, die Mitarbeiter und das Pfarramt der St. Johannisgemeinde haben gemeinsam eine Stellungnahme zum Brand des Johannisturms herausgegeben, die hier im Wortlaut veröffentlicht wird. Außerdem ist auch die aktuelle Andacht unter "An(ge)dacht" zu diesem Thema.
Nach dem Brand: Gottesdienste in Johannis
(27.01.05, 11 Uhr • W.-D. K.) Die schlechte Nachricht zuerst: das Kirchenschiff der St. Johanniskirche kann derzeit noch nicht wieder für Gottesdienste und Veranstaltungen genutzt werden. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: die Benutzung des Altarraumes wurde gestern als unbedenklich freigegeben. Als Eingang der Kirche dient das Südportal.
Es finden an diesem Wochenende im Altarraum statt:
am Sonnabend, dem 29.01.2005 um 18 Uhr ein Dankgottesdienst, zu dem auch die Feuerwehr und die anderen
Einsatzkräfte eingeladen sind,
am Sonntag, dem 30.01.2005 um 11 Uhr der "normale" Gottesdienst "Beten und Essen"
mit anschließendem Mittagessen im Gemeindehaus. Der Gottesdienst wird mit Abendmahl gefeiert.
Da das Gewölbe behutsam trocken muss, darf die Kirche auf nicht mehr als 12 Grad Celsius beheizt werden. Um entsprechende
Kleidung wird gebeten.
Transparent am Turm Bibelspruch gesucht
(27.01.05, 11 Uhr • W.-D. K.) Eine Welle von Hilfsbereitschaft erreicht zur Zeit die St. Johannisgemeinde. So hat sich z.B. ein Sponsor bereiterklärt, als Reaktion auf den Brand ein Transparent mit einem Bibelspruch zu finanzieren, das am Gerüst angebracht werden soll.
In die Auswahl dieses Bibelspruches soll die Bevölkerung miteinbezogen werden. Vorschläge sind bitte bis
Mittwoch nächster Woche (02.02.2005) schriftlich oder fernmündlich zu richten an das Büro der St. Johannisgemeinde (0551 486241) oder an
die Superintendentur (0551 56069).
Johanniskirche: Erleichterung nach Orgelbegehung
(25.01.05, 14 Uhr • W.-D. K.) Sehr wahrscheinlich hat die Orgel der St. Johanniskirche durch das Löschwasser keinen Schaden gelitten. Dies ergab eine Begehung heute morgen. Die Orgel wird nun mit einer Plane nach oben gegen Feuchtigkeit und Absonderungen aus dem durchfeuchteten Putz gesichert.
Johanniskirche: Schadenshöhe unklar
(25.01.05, 8 Uhr • W.-D. K.) Auf die immer wieder gestellte Frage, wie hoch denn nun der entstandene Schaden sei, kann immer noch nichts Zuverlässiges gesagt werden. So findet heute um 10 Uhr eine Begehung der Orgel in Gegenwart u.a. eines Orgelbauers und landeskirchlicher Sachverständiger statt, um aufzunehmen, in welchem Umfang die Orgel geschädigt ist. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist der Parkettfußboden der Kirche, bei dem das Schadensausmaß noch nicht abgeschätzt werden kann; als drittes ist das Gewölbe des Kirchenschiffes zu nennen, bei dem das Ausmaß der Schädigungen durch das Löschwasser noch nicht abzusehen ist.
St. Johannis nach dem Brand:
Benefizkonzert am Samstag erst einmal letzte Veranstaltung für längere Zeit?
(23.01.05, 18 Uhr • W.-D. K.) Das war schon bewegend, als der Kirchenvorstand St. Johannis sich am Sonntag nahezu komplett in der Marienkirche traf, um dort am 10 Uhr-Gottesdienst teilzunehmen, nachdem die Spitze des Nordturmes von St. Johannis in der Nacht ausgebrannt war. Der eigentlich für St. Johannis vorgesehene Einsatz der Kantorei bereicherte nun den liturgischen Ablauf in der Marienkirche. Nach dem Gottesdienst beschloss der Kirchenvorstand in einer Sondersitzung, vorbehaltlich der Sicherstellung der Finanzierung zügig den Wiederaufbau zu betreiben.
Es ist noch nicht abzusehen, wann die Kirche wieder benutzt werden kann: Löschwasser ist massiv eingedrungen, und besonders die Auswirkungen
des Löschwassers
auf das Gewölbe und den Fußboden sind noch nicht abzuschätzen.
Die Kirchengemeinde sieht gespannt der Ermittlung der Brandursache entgegen. Andererseits geht der Blick auch voraus. Kommende Großveranstaltungen
können in
der St. Jacobi-Kirche stattfinden, die dankenswerterweise ihre Bereitschaft dazu spontan erklärte. Dies gilt für eine Gedenkveranstaltung
für die Flutopfer, die
am 30.01.2005 um 18 Uhr stattfinden wird und die Stadt, Landkreis und die großen Kirchen gemeinsam gestalten, und gilt möglicherweise auch
noch für die
nächste Thomasmesse, die am 06.03.2005 um 18 Uhr zum Thema "Die Frage nach Gott" geplant ist. Dieses Thema war vor dem Brand mit Blick auf
die Flutopferkatastrophe festgelegt worden.
Die möglicherweise für längere Zeit erst einmal letzte Veranstaltung in St. Johannis, die am Samstag abend um 21.30 Uhr zuende ging,
war ein Benefizkonzert
mit klassischer Musik, an dem das Bläserquintett des Göttinger Symphonieorchesters, der Pianist Gerrit Zitterbart und die beiden Organisten
von Johannis- und
Jakobikirche, Bernd Eberhardt und Stefan Kordes mitwirkten. Die gut 100 Zuhörenden spenden die stolze Summe von 1489,60 €.
Gospel-Benefizkonzert für die Flutopfer war voller Erfolg
Gut eine Dreiviertelstunde dauerte es, bis die Spenden des Gospel-Benefizkonzertes gezählt waren: 6.822,56 € kamen zusammen. Den über 800 Besucherinnen und Besuchern des Konzertes sei herzlich gedankt. Das Geld wird verwandt für den Wiederaufbau eines südindischen Fischerdorfes, zu dem über die Herrmannsburger Mission direkte Kontakte bestehen. 500 zerstörte Häuser müssen dort wieder aufgebaut werden; jedes einzelne kostet ca. 2000 €. Neben den Vorabberichten in der örtlichen Presse und der persönlichen Werbung der beteiligten Chormitglieder aus fünf mitwirkenden Chören mag für den großen Zuspruch zu diesem Konzert auch mit eine Rolle gepielt haben, dass am Kirchenkiosk am Markt am Samstag wohl keiner vorbeigehen konnte, ohne dass ihm die 20 Plakate, die auf das Benefizkonzert hinwiesen, auffielen.
Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (1,50-Euro-Jobs)
Um sicherzustellen, dass bei den im kirchlichen Bereich geschaffenen "1,50-Euro-Jobs“, die Fördervoraussetzungen der Gemeinnützigkeit und Zusätzlichkeit
erfüllt werden, beschließt der Kirchenkreisvorstand folgendes:
Die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung im Bereich des Kirchenkreises ist vom Verwaltungsausschuss zu beschließen.
Die Abteilungsleiter im Kirchenkreis und seinen Einrichtungen sind anzuweisen, vor Abschluss von Vereinbarungen über "1,50-Euro-Jobs", diese durch den
Verwaltungsausschuss beschließen zu lassen.
Die Kirchengemeinden sollen gebeten werden, den Kirchenkreisvorstand über Schaffung von "1,50-Euro-Jobs" zu informieren.
Die Verwaltung wird beauftragt, den Kirchengemeinden Informationsmaterial über die "1,50-Euro-Jobs" zur Verfügung zu stellen.
Wiederbesetzung der Stelle der stellvertretenden Leiterin in der Ev. Familienbildungsstätte
Der Kirchenkreisvorstand beschließt, vorbehaltlich der Zustimmung der Mitarbeitervertretung, die Einstellung von Frau Elke Drebing als stellvertretende Leiterin in der Evangelischen Familienbildungsstätte zum 1. Februar 2005.
Rosemarie Freimann wird Beauftragte für Fundraising im Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen
Nachdem Rosemarie Freimann die Fundraising-Fortbildung mit Erfolg abgeschlossen hat, beschließt der Kirchenkreisvorstand sie als ehrenamtliche Fundraiserin für den Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen zu beauftragen.
Jetzt online: Alle Kindergärten des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen
Nach einem intensiven Prozess zwischen den Kindergartenleitungen im Kirchenkreis Göttingen und der Fachberatung für evangelische Tageseinrichtungen für Kinder ist nun der gemeinsame Internetauftritt aller Kindergärten, Kindertagesstätten, Horte und Krippen unter www.ev-kindergaerten-goettingen.de online. Obwohl schon einige Einrichtungen eigene Internetseiten betreiben, ist dieses Angebot durch seine Vollständigkeit und seinen Umfang erstmalig in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Auf diesen Seiten kann man sich über Betreuungszeiten, Platzanzahl, die Schwerpunkte der Arbeit, die Konzeption und über Besonderheiten aller Einrichtungen informieren.
Sonntag, 30.01.2005, 18 Uhr: Gedenkfeier für die Flutopfer in St. Jacobi
(27.01.05, 12 Uhr • W.-D. K.) Die Bevölkerung von Stadt und Landkreis Göttingen wird herzlich eingeladen zu einer Gedenkfeier für die Flutopfer, die soviel mehr als nur ein Wahrzeichen ihrer Stadt eingebüßt haben und unseres ist ja nicht verloren, sondern nur beschädigt! In so noch nie praktizierter Solidarität haben sich als Veranstalter Stadt und Landkreis Göttingen und die beiden großen Kirchen für diese Gedenkfeier zusammengefunden, an der auch unser Bundestagsabgeordneter Hartwig Fischer mitwirkt.
Die Gedenkfeier findet statt am Sonntag, 30.01.2005 abends um 18 Uhr (nicht, wie verschiedentlich berichtet, am Samstag oder am Montag).
Veranstaltungsort ist dankenswerterweise und anders als geplant die St. Jacobikirche, weil in der Johanniskirche bisher nur der Altarraum wieder genutzt werden kann.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung sollen die Opfer der Flut und die Hilfe für sie stehen. So werden Menschen aus den betroffenen Ländern das Wort nehmen
und es singt ein indonesischer Chor. Einen Bericht von vor Ort gibt der Göttinger Stefan Bat, der mit dem THW im von der Flut betroffenen Gebiet war.
Oberbürgermeister Jürgen Danielowski und Bundestagsmitglied Hartwig Fischer werden je ein Spendenprojekt vorstellen, für das dann auch gesammelt
werden soll: das Spendenaufkommen wird auf diese beiden Projekte aufgeteilt. Für die beiden großen Kirchen wird Landesuperintendent Dr. Krause das Wort
ergreifen und den abschließenden Gedenkteil einleiten. Auch Superintendent Köhler und Dechant Hübner wirken an der Veranstaltung mit.
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Zweites Plakat des Kirchenkreises erschienenNachdem vor zwei Jahren das Plakat "Mitten im Leben" mit allen Kirchtürmen des Ev.-luth. Kirchenkreises erschienen ist, gibt es nun im gleichen Format das Plakat "Macht hoch die Tür" mit allen Türen der 86 Kirchen im Kirchenkreis. Die Türen zeigen, welche Vielfalt an unterschiedlichen Kirchenbauten es im Kirchenkreis gibt. Prächtige Portale jahrhundertealter Kirchen sind darunter ebenso vertreten wie moderne Glastüren schlichter Zweckbauten. |
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| Das Plakat wurde erstellt von Diakon Andreas Overdick, der auch sämtliche Türen fotografiert hat. Es ist in kleinen Mengen im Kirchenkreisamt Göttingen, Düstere Straße 19, in Zimmer 014 bei Herrn Jänicke, in der Superintendentur, Calsowstraße 1 und bei der Evangelischen Erwachsenenbildung, Auf dem Hagen 23, für 1.50 € erhältlich. Größere Mengen (z.B. als Weihnachtsgeschenk für Mitarbeitende) sind im Kirchenkreisjugenddienst, Nikolausberger Weg 73 zu bekommen. Auch von dem Kirchturm-Plakat gibt es hier noch Restbestände. | ||

