Aktuelles-Archiv Januar-Juni 2008
2. Konfirmandenarbeitsbörse im Kirchenkreis
(16.06.08) Am Mittwoch, dem 2. Juli 2008 findet von 15-17 Uhr die 2. Konfirmandenarbeitsbörse des Kirchenkreises im Jochen-Klepper-Haus der St. Petrigemeinde Weende (Ernst-Fahlbusch-Straße 18) statt. Die in der Konfirmandenarbeit Tätigen tauschen sich über ihre Erfahrungen aus und stellen sich gegenseitig Erprobtes und Gelungenes vor. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es unter Telefon (0551) 2503349 und per eMail an petriweende.diakon@t-online.de.
Göttinger Blechbläserinnen und -bläser in Leipzig
(13.06.08) Sie fanden sich tatsächlich wieder: Die getrennt angereisten Bläserinnen und Bläser aus dem Kirchenkreis Göttingen, die mit 16.000 Mitmusikerinnen und Mitmusikern an der Eröffnung des Posaunentages am 31. Mai auf dem Augustusplatz in Leipzig teilnahmen. Am Samstag gab es über die Stadt verteilt diverse "Standmusiken" und mehr als 25 Konzerte. Am Sonntag spielten dann alle Bläserinnen und Bläser im Stadion wieder und musizierten beim gemeinsamen Schlussgottesdienst. Das Fazit der Teilnehmenden war einheitlich: Nicht nur die Musik, sondern auch der Kontakt zu der Leipziger Bevölkerung bleibt unvergessen!
Bethlehemgemeinde sucht Zivildienstleistenden
(06.06.08) Anerkannte Kriegsdienstverweigerer mit Interesse an unterschiedlichen Tätigkeiten (Hausmeisterarbeiten, leichte Büroarbeit, Unterstützung der Jugendarbeit), die in einem aktiven und freundlichen Mitarbeiterteam arbeiten wollen, über etwas handwerkliches Geschick verfügen und gern mit verschiedenen Menschen und unterschiedlichen Altersgruppen arbeiten, können sich zum 1. September 2008 als Zivildienstleistender in der Behtlehemgemeinde unter bethlehemgemeinde@freenet.de bewerben.
Runnebaum sagt ab
(03.06.08) Der Wahlausschusses für die Superintendentenwahl hat heute mitgeteilt, dass Herr Pastor Martin Runnebaum seine Kandidatur für die Superintendentenwahl zurückgezogen hat. "Gemeinden bauen kann man nur im Miteinander, nicht im Gegeneinander. ... Ohne einen gewissen Vorschuss an Vertrauen kann und will ich nicht arbeiten", so Runnebaum in seiner Begründung. -> Wortlaut der Presseerklärung des Wahlausschusses
Johannisempfang mit Präsidenten
(23.06.08) Am Dienstag, dem 24. Juni ist Johannistag. Ein Tag, der die landeskirchliche Prominenz nach Göttingen zieht. Beim diesjährigen Johannisempfang des Kirchenkreises Göttingen wird ab 18 Uhr der neue Präsident des Landeskirchenamtes der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Burkhard Guntau, zum Thema "Kirche im Aufbruch" referieren. Fast zeitgleich ist Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann in der Universität. Dort findet ein Gespräch zwischen ihr und dem Spiegel-Redakteur Mathias Schreiber zum Thema "Ist mit dem Tod wirklich alles aus?" statt. (18.30 Uhr, ZHG, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaaal 008).
Einen Tag als Pilger unterwegs
(28.05.08) Einen Tag zur Ruhe und Besinnung zu kommen und Abstand vom Alltag zu nehmen bietet die Möglichkeit, auf den Spuren der Zisterzienser von Vernawahlshausen bis nach Bursfelde zu pilgern. Am Montag, dem 16. Juni von 9-18 Uhr findet diese Wanderung auf dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda statt, die professionell von Gabriele Kassenbrock und Hilmar Deichmann begleitet wird und 10 € kostet. Treffpunkt ist die Kirche in Vernawahlshausen. Anmeldungen sind ab sofort bei Gabriele Kassenbrock (tagsüber: 0551500759-15, abends: 0551/3709503) möglich.
Keine Einwände gegen Runnebaum erhoben
(28.05.08) Der Vorsitzende des Wahlausschusses für die Superintendentenwahl, Dr. Klaus-Achim Sürmann teilt in einem Schreiben allen Mitgliedern des Kirchenkreistages mit, dass gemäß § 12 Absatz 3 in Verbindung mit Absatz 2 des Kirchengesetzes über die Wahl und die Amtszeit der Superintendenten und Superintendentinnen (SupWahlG) keine schriftlichen Einwendungen gegen die Besetzung der Superintendentur-Pfarrstelle mit Herrn Pastor Martin Runnebaum erhoben worden sind. So kann es nun am Montag, dem 9. Juni 2008 bei der nächsten Kirchenkreistagssitzung zu Vorstellung und eventuellen Wahl Runnebaums kommen. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr und findet in der St. Johannisgemeinde Göttingen statt.
Runnebaum als einziger Kandidat
(19.05.08) Nachdem Martin Runnebaum, Pastor der St. Margarethen-Kirchengemeinde Gyhum und seit vielen Jahren stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Bremerförde-Zeven am gestrigen Sonntag seine Aufstellungspredigt im Gottesdienst der St. Johanniskirche Göttingen gehalten hat, beginnt nun die sechs Tage dauernde Einspruchsfrist für Mitglieder des Kirchenkreistages und der St. Johannisgemeinde. Wenn keine Einsprüche eingehen, findet am Montag, dem 9. Juni 2008 um 18 Uhr eine Kirchenkreistagssitzung in der St. Johannisgemeinde Göttingen statt, bei der sich Runnebaum dem Gremium vorstellt. Danach findet in nichtöffentlicher Sitzung die Wahl zum neuen Superintendenten für den Kirchenkreis Göttingen statt.
Seminar an historischen Orgeln des Kirchenkreises
(14.04.08) Am 31. Mai und 14. Juni 2008 findet an verschiedenen Orgeln des Kirchenkreises Göttingen ein Orgelseminar statt. Dabei soll aufgezeigt werden, welch Zauber in diesen Instrumenten steckt, wenn man die entsprechenden stiltypischen Spielweisen anwendet. Auf dem Programm stehen bekannte und unbekannte Orgelwerke des Barock und der Romantik, die geeignet sind in Gottesdienst und Konzert gespielt zu werden.
"Die Freude am Herrn ist eure Stärke"
Superintendent-Kandidat Runnebaum stellt sich vor
(15.05.08) Vor seiner Aufstellungspredigt am kommenden Sonntag um 18 Uhr in der St. Johanniskirche hat sich Martin Runnebaum, einziger Kandidat für die Superintendentenwahl, in einem Schreiben vorgestellt, damit sich die Wahlberechtigten im Kirchenkreis Göttingen ein Bild von ihm machen können. Besonders hebt Runnebaum die Wichtigkeit ehrenamtlichen Engagements hervor, das er immer wieder bei seiner bisherigen Tätigkeit erlebt hat.
"Wo Gott ist, ist der Himmel"
Landessuperintendent Gorka predigt unter freiem Himmel in Hottenrode
(02.05.08) Schon eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst sah man an der schmalen Straße nach Hottenrode zahlreiche Menschen, die zu Fuß, zu Fahrrad oder mit Auto unterwegs waren. Wie in jedem Jahr am Fest Christi Himmelfahrt wurde der stille Friedhof und Park um die Kirche zum Leben erweckt. Mehr als 300 Menschen aus Thüringen, Hessen und Niedersachsen waren der Einladung der evangelischen Kirchengemeinde Friedland-Niedergandern gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Jung und Alt an dem geschichtsträchtigen Ort, nahe der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Nach der liturgischen Eröffnung durch Gemeindepastor Andreas Ohlemacher hielt Landessuperintendent Gorka die Predigt. Obwohl "die deutsche Einheit in diesem Jahr volljährig wird," sei der gemeinsame Gottesdienst im Dreiländereck ein Grund zur Dankbarkeit, sagte der Prediger aus Hildesheim. Gorka wies in seiner Predigt auf die Gefahr hin, dass die Menschen sich selbst als höchste Autorität betrachteten. In der Werteskala müsse der oberste Platz Gott vorbehalten sein. Wem diese religiöse Deutung nicht möglich sei, solle zumindest den obersten Platz der Hierarchie der Werte freilassen. Auf die Frage, ob der Himmel Gottes Wohnort sei, antwortete Gorka mit dem Satz: "Nicht, wo der Himmel ist, ist Gott, sondern wo Gott ist, ist der Himmel."
Pastor Martin Runnebaum kandidiert für die Superintendentenwahl
(26.04.08) Nachdem der Bischofsrat und das Landeskirchenamt den
Wahlvorschlag des Wahlausschusses zugestimmt haben und der Kirchenvorstand der St. Johannisgemeinde keine Bedenken
erhoben hat, stellt sich Martin Runnebaum, Pastor der St. Margarethen-Kirchengemeinde Gyhum und seit vielen Jahren
stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Bremerförde-Zeven zur Wahl zum neuen Superintendenten für
den Kirchenkreis Göttingen.
Am Sonntag, dem 18. Mai 2008 um 18 Uhr findet Runnebaums Aufstellungspredigt in der St. Johanniskirche
Göttingen statt. Danach beginnt die sechs Tage dauernde Einspruchsfrist für Mitglieder des
Kirchenkreistages und der St. Johannisgemeinde. Wenn keine Einsprüche eingehen, findet am Montag,
dem 9. Juni 2008 um 18 Uhr eine Kirchenkreistagssitzung in der St. Johannisgemeinde Göttingen statt,
bei der sich Runnebaum dem Gremium vorstellt. Danach findet in nichtöffentlicher Sitzung die Wahl statt.
"Fingerspitzengefühle" Konzert mit Clemens Bittlinger
(14.04.08) Die PopularKirche Christophorus veranstaltet am 18. Mai 2008 um 18 Uhr ein Konzert mit dem Liedermacher und Pastor Clemens Bittlinger, der regelmäßig auch mit Popgrößen wie Hartmut Engler von Pur zusammenarbeitet.
Erlebt man die spannende Atmosphäre seiner Auftritte, die humorvolle Einbeziehung des Publikums und die markanten Kernaussagen fern aller Belehrung so versteht man, was diesen Sänger für viele so hörenswert macht. Seine Songs sind persönlich und ehrlich, seine Fragen provokativ und unbequem.
Karten gibt es an der Abendkasse ab 17 Uhr für 8 € oder im Büro für Öffentlichkeitsarbeit & Projekte unter Tel.: (0551) 4961285.
Fachkraft für Sprachförderung in Kindertagesstätten gesucht
(10.04.08) Der Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen sucht zum 01.06.2008 eine staatlich anerkannte Erzieherin bzw. einen staatlich anerkannten Erzieher als Fachkraft für Sprachförderung (25 h/Wo.). Weitere Informationen und die komplette Stellenausschreibung unter www.kirchenkreis-goettingen.de/stellenangebote.
Landessuperintendent Gorka predigt Himmelfahrt in Hottenrode
(25.04.08) Am 1. Mai, dem diesjährigen Himmelfahrtstag, predigt Landessuperintendent Eckhard Gorka im Gottesdienst um 10 Uhr in Hottenrode. Zu diesem Gottesdienst werden etwa 400 Personen aus den umliegenden Gemeinden des "Dreiländerecks" Niedersachsen, Hessen und Thüringen erwartet. Er wird von der Kirchengemeinde Niedergandern-Hottenrode ausgerichtet und die Bläserchöre der Region und der Ökumenische Chor Friedland sorgen für die musikalische Umrahmung.
Der Hottenroder Himmelfahrtsgottesdienst hat Tradition: Zur Zeit der deutsch-deutschen Teilung grüßten die "westlichen" Gemeinden mit Musik und Liedern gezielt die wenige hundert Meter entfernt liegenden "östlichen" Gemeinden Hohengandern und Arenshausen. Dazu versammelten sich die gemeinsam feiernden Gemeinden am damaligen Grenzzaun und sangen Choräle.
Ergebnis der Mitarbeitervertretungswahl
(10.04.08) Nach Auszählung der Stimmzettel für die Wahl zur Mitarbeitervertretung am 9. April 2008 gabt der Wahlausschuss heute das Wahlergebnis bekannt. Gewählt wurden demnach Werner Massow mit 233 Stimmen, Hilmar Ernst (227 Stimmen), Heike Hildmann (197), Marion Pfeifer-Kripahle (135), Wolfgang Eggerichs (129), Uwe Friebe (122), Inge Lütge (112), Thomas Hartmann (110), Karin Jobke (109), Ruth Wendt (103), Peter Berger (97), Elsabeth Mickler-Kirchhelle (86) und Elke Walter (86). Die Wahlbeteiligung lag bei 41,2 %.
Arbeitshilfe zum 1. Mai 2008 erschienen
(03.04.08) Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) hat zum 1. Mai 2008 die Arbeitshilfe "Wie im Himmel so auf Erden" herausgegeben. Auf 32 Seiten bietet diese Materialien für Aktionen, Gottesdienst und Gemeinde anlässlich des Zusammenfallens von Christi Himmelfahrt und dem Tag der Arbeit. Die Arbeitshilfe kann für 4 € (inkl. Versandkosten) im Haus kirchlicher Dienste (HkD) unter der Telefonnummer (0511) 1241-449 oder per eMail: plath@kirchliche-dienste.de bezogen werden.
Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ist Vorreiter bei der Beratung in der Konfirmandenarbeit
(29.02.08 • sprengel) Ihre Beauftragungsurkunde für die Beratung in der Konfirmandenarbeit erhielten in einem Gottesdienst am Mittwoch, dem 27. Februar in der Evangelischen Akademie Loccum 16 Diakone und Pastoren von Pastor Gerd Brinkmann, der im Landeskirchenamt Hannover für die Konfirmandenarbeit zuständig ist. Ingesamt gibt es in der hannoverschen Landeskirche jetzt 23 Beraterinnen und Berater für Konfirmandenarbeit.
Vor ihrer Beauftragung hatten alle eine entsprechende Langzeitfortbildung absolviert, die vom Religionspädagogischen Institut (rpi) seit 1999 angeboten wird. Unter Einbeziehung von Methoden des Psychodramas, der Soziometrie und von Elementen der systemischen Beratung wurden die Hauptamtlichen auf ihre Tätigkeit vorbereitet.
Aus dem Kirchenkreis Göttingen nahm Diakon Uwe Wendelborn (St. Petri Weende) nach erfolgreicher Langzeitfortbildung die Beauftragung entgegen.
Die Telefonseelsorge Göttingen sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
(22.01.08) Die Telefonseelsorge Göttingen sucht geeignete Männer und Frauen, die ehrenamtlich mitarbeiten möchten und bereit sind, an einer vorbereitenden Ausbildung von einem Jahr je an einem Abend in der Woche teilzunehmen. Bewerberinnen und Bewerbern wird eine Ausbildung geboten, die sie für beratende und seelsorgerliche Gespräche am Telefon qualifiziert.
Im letzten Jahr gingen rund 19.000 Anrufe bei der Telefonseelsorge Göttingen ein. Der Dienst am Telefon rund um die Uhr auch an Feiertagen und Wochenenden wird von rund 90 ehrenamtlich Mitarbeitenden geleistet.
Wer Interesse hat, melde sich bitte unter Telefon: (0551) 46543, schriftlich unter: Telefonseelsorge Göttingen, Postfach 2124, 37011 Göttingen oder per E-Mail unter der Adresse tsgoettingen@t-online.de. (Weitere Informationen: www.telefonseelsorge.de und www.telefonseelsorge-goettingen.de)
www.ostergottesdienste.de
(10.03.08) www.ostergottesdienste.de ist ein Service der evangelischen und der katholischen Kirche in Deutschland, um Menschen, die zu den Festtagen einen Gottesdienst besuchen möchten, Termin und Ort über das Internet finden zu lassen. An den Festtagen zu Weihnachten und Ostern ist bei vielen Menschen eine größere Offenheit festzustellen, einen Gottesdienst zu besuchen und so eigenen Fragen nach Sinn und Ziel des Lebens und kirchlicher Feste nachzugehen. Doch wann findet wo welcher Gottesdienst statt? Vom 15. Februar bis zum 20. März 2008 können die Termine der Gottesdienste unter www.ostergottesdienste.de eintragen werden. Die Anmeldung dafür ist nur online möglich. Seit dem 03. März 2008 ist auch die Suchfunktion im Angebot freigeschaltet.
Die Ostergottesdienste im Kirchenkreis Göttingen sind wie gewohnt zu gegebener Zeit unter GOTTESDIENSTE zu finden.
Mehr als 30 Gottesdienste am Weltgebetstag im Kirchenkreis Göttingen
(07.03.08) Am Freitag, dem 07.03.2008 findet der diesjährige Weltgebetstag statt. In mehr als 30 Kirchen kommen Menschen im Kirchenkreis Göttingen zusammen und feiern nach der in der Kooperativen Republik Guyana entstandenen Liturgie diesen Gottesdienst.
"(Er)findung eines Pilgerweges. Unterwegs zwischen Loccum und Volkenroda"
Ausstellung in St. Johannis
(21.02.08) Am 23.02.2008 um 19 Uhr wird in der St. Johanniskirche die zwei Wochen dauernde Ausstellung "(Er)findung eines Pilgerwegs. Unterwegs zwischen Loccum und Volkenroda" eröffnet. Ein Semester lang beschäftigten sich Studierende des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität mit dem nahe Göttingen verlaufenden evangelischen Pilgerweg, der im Jahre 2005 durch die Hannoversche Landeskirche eingeweiht wurde.
Pilgern ist nicht erst seit Hape Kerkelings Bucherfolg "Ich bin dann mal weg" ein moderner Trend geworden. Die Ausstellung informiert in Form von Sachtexten, Bildern und Ausstellungsobjekten über verschiedene Aspekte dieses alten und neuen Phänomens: Motivation der Pilger, körperliche und psychologische Vorgänge beim Pilgern, finanzielle Gesichtspunkte, Kommerzialisierung u.a.m. Die Teilnehmenden des Forschungsprojekts betreuen die Ausstellung und stehen den Besuchenden für Fragen zur Verfügung. (Öffnungszeiten: mo-fr 11-13 Uhr und 16-18 Uhr, sa 11-18 Uhr)
Szenische Lesung des Markusevangeliums in St. Jacobi
(19.02.08) Bei der szenischen Lesung am Samstag, dem 8. März von 19 bis ca. 22 Uhr in der St. Jacobikirche wird es anders sein als sonst: Die 16 Kapitel des Markusevangelium werden am Stück, nur unterbrochen durch eine kurze Pause vorgetragen. So werden die Zusammenhänge des Markusevangeliums sichtbar, und auch die anstößigen Aussagen, die sonst meist überlesen werden, kommen zu Gehör.
Mitwirken und durch den Abend führen elf Leserinnen und Leser, die von Pastor Harald Storz angeleitet werden. Die musikalische Gestaltung übernehmen Stefan Kordes (Orgel) und Katharina Mardt (Harfe). Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird eine Spende erbeten.
Logo für Weltgebetstag 2008 als skalierbare Grafik
(07.02.08) Am 7. März 2008 wird der diesjährige Weltgebetstag mit der Gottesdienstordnung aus der Kooperativen Republik Guyana, einem der kleinsten Länder Südamerikas gefeiert. Die Frauen aus Guyana erinnern dazu an Gottes Wort: "Schaut hin: Die Ehrfurcht vor der Macht über allem das ist Weisheit, sich fernhalten vom Bösen das ist Einsicht." (Hiob 28,28). Zum Weltgebettag 2008 gibt es eine Grafik, die nun unbegrenzt vergrößerbar vorliegt, um sie im Gottesdienst einzusetzen.
Uraufführung von GospelMusical "Mahalia Jackson"
(06.02.08) Aufgewachsen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in New Orleans, sang Mahalia Jackson ihre Lieder ausschließlich zum Ruhme Gottes. Wer aber war diese Frau, die wie keine andere die Gospelmusik verkörperte? Antworten darauf versucht ein neues Musical, das von Diakon Michael Borrée geschrieben und vom Gospelchor "Together" (Leitung: Kirchenmusikerin Gosia Borrée) einstudiert wurde. Begleitet wird der Chor von dem Popularkirchenmusiker Rüdiger Brunkhorst.
Michael Borrée fand es reizvoll, mit einem Lebensbild von Mahalia Jackson zum Ursprung der Gospelmusik und zu ihren religiösen Aussagen zurück zu kehren. Folgende Aufführungen finden statt:
Samstag, 23. Februar 2008, 19.30 Uhr, St. Johannis-Kirche, Rosdorf
Sonntag, 24. Februar 2008, 18 Uhr, Popularkirche Christophorus, Göttingen
Samstag, 1. März 2008, 19.30 Uhr, Christuskirche, Göttingen
Sonntag, 2. März 2008, 18 Uhr, Kirche Maria-Frieden, Göttingen-Geismar
Gänseliesel aus Göttingen schmückt die Kanzlei der Landesbischöfin
(04.02.08 • sprengel) Landesbischöfin Margot Käßmann hat einige Semester in Göttingen Theologie studiert. Nach vier Semestern in Tübingen und einem Auslandsemester fiel die Wahl auf Göttingen. Die promovierte Theologin habe sich damals für Göttingen entschieden, weil sie gehört hatte, dass es dort "eine wirklich gute, kreative theologische Fakultät" geben solle. Zu den unvergesslichen Erlebnissen gehörte für die Bischöfin das "Fasten für den Frieden" in der Jacobikirche als Aktion gegen den Nato-Doppelbeschluss. Sie habe es damals geliebt, auf dem Wall spazieren zu gehen und den alten Stadtkern zu umrunden. Besonders beeindruckt habe Käßmann ein Seminar bei Professor Berndt Schaller über die Stellung der Frau im Urchristentum und seiner Umwelt. Eine willkommene Ablenkung vom Lernen sei damals das Kino gewesen, das interessante Filme geboten habe. An die Göttinger Zeit erinnere sie bis heute das Gänseliesel, das der Landesbischöfin bei ihrem Antrittsbesuch in der Universitätsstadt geschenkt wurde und die Kanzlei schmücke.
Sie würde noch einmal Theologie studieren, wenn sie vor der Wahl stünde, sagte die ehemalige Göttinger Studentin freimütig. Heutigen Studierenden empfehle sie, sich Zeit fürs Studium zu nehmen und nicht nur auf den Abschluss zu schauen. Die Lebensphase des Studiums sei eine Zeit zur Reifung der Persönlichkeit und es sei sinnvoll, auch außerhalb des eigenen Fachbereiches Vorlesungen zu besuchen.
Der Verein der Ehemaligen der Universität Göttingen hat rund 3000 Mitglieder. Viele von ihnen sind mittlerweile bekannte Persönlichkeiten und leben in der ganzen Welt. 100 von ihnen wurden von der Redaktion des Göttinger Tageblattes in Zusammenarbeit der Universität interviewt. Als dritte Interviewpartnerin antwortete Margot Käßmann auf zehn Fragen zu ihren Erinnerungen an die Göttinger Zeit. Neben der Bischöfin sind bislang zwei Interviews von Richard von Weizsäcker und Jobst Plog abgedruckt worden. Die Interviewreihe wird auch unter www.goettinger-tageblatt.de/newsroom/serien/index.html veröffentlicht.
Neuer Geschäftsführer des Diakonieverbandes wird eingeführt
(07.02.08) Am Sonntag, dem 10. Februar wird Jörg Mannigel als neuer Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen in einem Gottesdienst eingeführt. Der Gottesdienst findet um 10 Uhr in der St. Marienkirche statt.
"Grüne Gentechnik" als Thema beim Tag der Landwirtschaft und der Kirche in Einbeck
(01.02.08 • sprengel) Mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl von über 200 Gästen fand am Donnerstag, dem 31. Januar 2008, der Tag der Landwirtschaft und der Kirche in Einbeck statt. Der Sprengel Hildesheim-Göttingen und das Fachgebiet Kirchlicher Dienst auf dem Lande im Haus kirchlicher Dienste (HkD) in Hannover hatten Landwirte und Kirchenvertreter aus Südniedersachsen eingeladen. Passend zum Thema "Dauerbrenner Gentechnik" fand die Veranstaltung in den Räumen der KWS Saat AG statt. Dieser ungewöhnliche Tagungsort hatte sich ergeben, als beim letzten Tag der Landwirtschaft im Jahr 2007 eine gründliche Auseinandersetzung mit der Grünen Gentechnik gefordert wurde. Daraufhin hatte Henning von der Ohe, zuständig bei der KWS für die Unternehmensentwicklung, eingeladen, sich vor Ort kundig zu machen. Der promovierte Mitarbeiter der KWS hielt das Einführungsreferat zum aktuellen Stand der Grünen Gentechnik und stellte das Saatzuchtunternehmen vor. In der sich anschließenden Podiumsdiskussion trugen KWS-Vorstandssprecher Philip von dem Bussche, Clemens Dirscherl, Agrarsozialer Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie Annemarie Volling vom Bündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft/Verbraucherschutz ihre Positionen zum Thema vor und diskutierten über die Fragen des Plenums.
Zuvor hatte Landessuperintendent Eckhard Gorka in seiner geistlichen Besinnung zur Jahreslosung den Wunsch geäußert, dass die Veranstaltung zum "gegenseitigen Lernen" beitrage. Kirche möchte sich in Fragen der Gentechnik zum Sprecher der Ratlosen machen, die sich angesichts der rasanten Entwicklung von Gentechnik zuverlässige Information und ethische Orientierung wünschten, so Gorka.
Nach Auskunft von Henning von der Ohe beschäftigt die KWS-Gruppe weltweit 2700 Menschen bei einem Jahresumsatz von 538 Millionen Euro im Jahr 2007. Davon würden 76 Millionen in die Forschung und Entwicklung neuer Pflanzensorten fließen. Mit diesen Zahlen gehöre die KWS zu den fünf weltweiten führenden Unternehmen. Angesichts von Bevölkerungswachstum Klimawandel, Verknappung von Rohstoffen und Wasser sei die Gentechnik ein Weg, auch weiterhin genügend Nahrungsmittel zu produzieren. Die Ängste und Sorgen der Bevölkerung insbesondere bei Freilandversuchen würden von der KWS ernst genommen. Bei der Entwicklung von gentechnisch veränderten Pflanzensorten würden strenge Grundsätze gelten. Jeder Einzelfall werde auf seine Chancen und Risiken bewertet, mögliche Alternativen würden geprüft und die Öffentlichkeit werde frühzeitig und umfassend informiert, so der KWS-Mitarbeiter.
In ihrem Statement forderte Annemarie Volling mehr unabhängige Forschung, insbesondere eine intensive Erforschung der langfristigen Folgen der Gentechnik. Die Koordinatorin der Arbeitsgemeinschaft für bäuerliche Landwirtschaft (AbL) für Gentechnikfreie Regionen in Deutschland wies auf die Risiken hin, die nach ihrer Auffassung zu wenig erforscht seien. Sie forderte, dass es auch zukünftig möglich sein müsse, auf konventionelle Weise ohne Einsatz von Gentechnik Landwirtschaft zu betreiben.
Clemens Dirscherl, Geschäftsführer des Evangelischen Bauernwerks in Württemberg stellte die Position der Kirche vor. Die Evangelische Kirche sei nicht grundsätzlich gegen Innovation und technischen Fortschritt. Biotechnologie finde in vielen Bereichen Anwendung, ohne dass die Kirche Bedenken habe. Bei der Grünen Gentechnik gehe es jedoch "um lebendige Wesen, die neu verändert werden," und zwar so, wie sie in der Schöpfung nicht vorkämen. Zurzeit gebe es mehr Anfragen als Antworten in der kirchlichen Diskussion. Der promovierte Sozialökonom warnte davor, den gegenwärtigen "Lifestyle als Maßstab" für die künftige Entwicklung zu nehmen. Es sei nicht immer möglich, die Probleme mit den Denkschmemata zu lösen, mit denen sie entstanden sind, so Dirscherl.
Bereits in seinem Grußwort hatte Philip von dem Bussche Verständnis dafür gezeigt, dass die Evangelische Kirche die Ängste der Menschen beim Thema Gentechnik ernst nehme. Gleichzeitig äußerte der Vorstandssprecher die Erwartung, dass die Kirche sich für Wahrheit und Aufklärung einsetze. Insbesondere wünsche er sich eine Unterstützung in ethischen Fragen. "Was können wir tun? Was müssen wir unterlassen?" Die KWS brauche "ethische Leitplanken für das Handeln."
Tischkalender für die Hälfte
(16.01.08) Von dem vom Kirchenkreis Göttingen herausgegebenen Tischkalender sind noch Restexemplare erhältlich. Diese sind im Büro für Öffentlichkeitsarbeit & Projekte, Kirchenkreisamt Göttingen-Münden, Düstere Straße 19, Telefon (0551) 4961-285, eMail: andreas.overdick@kirchenkreis-goettingen.de erhältlich und kosten nun 1,50 €.
Schlüsselstellen im Kirchenkreis Göttingen neu zu besetzen
(20.12.07) Der Kirchenkreis Göttingen hat zwei wichtige Stellen im Kirchenkreis neu zu besetzen. Zum einen hat der Wahlausschuss gemeinsam mit Landessuperintendet Gorka die Stellenausschreibung für die Superintendenturstelle freigegeben. Zum anderen wird im nächsten Jahr die Stelle der Kirchenkreisamtsleitung neu besetzt, da der derzeitige Stelleninhaber 2008 in den Ruhestand geht.
Lea Morris in der Klosterkirche
(02.01.08) Im Rahmen ihrer Deutschlandtournee gastiert Lea Morris am 13.01.2008 um 17 Uhr in der Klosterkirche Nikolausberg. Die Songwriterin verbindet Jazz-, Gospel-, Blues- und Folkeinflüsse mit einer außergewöhnlichen Stimme und unprätentiösem dynamischen Gitarrenspiel. Auf ihrem aktuellen Album "Great Big World" zeigt Morris die volle Bandbreite ihres musikalischen Könnens. "Es ist nicht Jazz oder Gospel. Es sind nur meine Gedanken über die Welt, wie ich sie sehe", sagt sie über ihre Musik. Karten für dieses Konzert gibt es an der Abendkasse.
"Dauerbrenner Gentechnik" Tag der Landwirtschaft im Sprengel Hildesheim-Göttingen
Landessuperintendent Gorka lädt ein zum Gespräch mit der KWS
(25.01.08 • sprengel) Der erste gemeinsame Tag der Landwirtschaft im fusionierten Sprengel Hildesheim-Göttingen findet am kommenden Donnerstag, 31. Januar, von 9.30 bis 13.30 Uhr in Einbeck statt. Zum Thema "Dauerbrenner Gentechnik" lädt Landessuperintendent Eckhard Gorka Interessierte aus dem Bereich von Landwirtschaft und Kirche zum Vortrag und Gespräch ein. Die Veranstaltung findet auf dem Firmengelände der KWS, Grimsehlstraße 31, in Einbeck statt.
Nach der Begrüßung durch den Sprecher des Vorstandes der KWS, Philip von dem Bussche und dem geistlichen Wort durch den Landessuperintendenten führt Henning von der Ohe, KWS, in den aktuellen Stand der Forschung ein. In kurzen Statements kommen Phillip von dem Bussche, Annemarie Volling vom Bündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft und Clemens Dirscherl, Agrarsozialer Beauftragter der EKD zu Wort. Diese werden sich auch in einer anschließenden Diskussion den Fragen der Anwesenden stellen. Die Moderation übernimmt Pastor Stephan Wichert-von Holten, der bis vor kurzem den Kirchlichen Dienst auf dem Lande geleitet hat.
Im Bereich Northeim ist die Debatte um gentechnisch verändertes Saatgut von Pflanzen wieder neu in Gang gekommen, nachdem die Saatgutfirma KWS in Einbeck einen Freilandversuch mit gentechnisch veränderten Rübensaatgut in Höckelheim und Wetze angekündigt hat. Schon auf dem letzten Tag der Landwirtschaft in 2007 war der Wunsch nach mehr Information unter den Landwirten laut geworden.
Nach Auskunft des Fachgebietes "Kirchlicher Dienst auf dem Lande" im Haus kirchlicher Dienste in Hannover jetzt haben sich bis jetzt etwa 130 Besucher angemeldet. Landwirte, Verbraucher, Interessierte und Vertreterinnen und Vertreter aus Kirchengemeinden und Kirchenkreisen sind eingeladen. Für das Mittagessen wird ein Kostenbeitrag erbeten. Anmeldungen sollten möglichst umgehend unter Telefon (0511) 1241-527 oder Fax (0511) 1241-499 erfolgen.
Buch von Bielefeld erschienen
(29.11.07) Göttingen ist seit der Orgelbewegung über seine Grenzen hinaus als Orgelstadt bekannt geworden. Es sind vor allem die Neubauten der Mahrenholz-Furtwängler-Orgel in der St. Marienkirche und die von Paul Ott erstellte Orgel in der St. Johanniskirche, die dem Orgelbau des 20. Jahrhunderts wichtige Impulse gaben. Im Pape Verlag Berlin ist dazu nun das Buch "Orgeln und Orgelbauer in Göttingen" von Karl Heinz Bielefeld, erschienen.
Lea Morris in der Klosterkirche
(02.01.08) Im Rahmen ihrer Deutschlandtournee gastiert Lea Morris am 13.01.2008 um 17 Uhr in der Klosterkirche Nikolausberg. Die Songwriterin verbindet Jazz-, Gospel-, Blues- und Folkeinflüsse mit einer außergewöhnlichen Stimme und unprätentiösem dynamischen Gitarrenspiel. Auf ihrem aktuellen Album "Great Big World" zeigt Morris die volle Bandbreite ihres musikalischen Könnens. "Es ist nicht Jazz oder Gospel. Es sind nur meine Gedanken über die Welt, wie ich sie sehe", sagt sie über ihre Musik. Karten für dieses Konzert gibt es an der Abendkasse.