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Aktuelles-Archiv Januar-Juni 2010

Ephoralbericht des Superintendenten


(09.06.10) Nach neun Monaten im Amt hielt Superintendent Friedrich Selter seinen ersten ausführlichen Ephoralbericht am 7. Juni 2010 vor dem Kirchenkreistag Göttingen.
Der gesamt Bericht wird auf der Internetseite des Kirchenkreises veröffentlicht und steht zum Download bereit.

Große Anteilnahme in der St. Johannis-Kirche in Göttingen


(03.06.10) Auf Einladung des Ev-luth. Kirchenkreises und der St. Johannisgemeinde Göttingen fand am Donnerstag um 18 Uhr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst für die Opfer der Bombenexplosion statt. Drei Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Niedersachsen waren bei der vorzeitigen Detonation einer Zehn-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg am Dienstagabend ums Leben gekommen.
Mitarbeitende der ökumenischen Notfallseelsorge Göttingen, Northeim,
Osterode, Pastor Uwe Brinkmann vom Einsatznachsorgeteam des Technischen Hilfswerkes, Landesdekan Bernd Wübbeke, Pastor Rudolf Grote sowie Superintendent Friedrich Selter hatten den Gottesdienst vorbereitet.
Superintendent Selter sagte in der Predigt, dass die drei Getöteten zu den letzten Opfern des 2. Weltkrieges gehörten. Auf die Fragen nach dem "Warum?" hätten auch Christen keine Antwort. "Es sei denn, dass schon das eine Antwort sei, dass diese Frage hier in der Kirche und überhaupt vor Gott ihren richtigen Platz hat." Nicht nur zu den aus Hannover angereisten Angehörigen sprach der Theologe tröstende Worte: "Vertraut darauf. Wer traurig ist, bleibt nicht allein. Menschen sind da an Ihrer Seite und halten sich Ihnen hilfsbereit. Wenn wenn deren Kraft einmal ermattet, da wacht noch einer, zu dem wir beten können Tag und Nacht."
Auch Landessuperintendent Eckhard Gorka nahm an dem Gottesdienst teil. Er sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Im Hinblick auf den kurzfristig geplanten ökumenischen Gottesdienst sagte Gorka: "Es ist gut, dass wir in solchen Stunden in einer Kirche zusammenkommen, um unserem Erschrecken und unserer Ratlosigkeit Ausdruck zu geben. Und um neu Zuflucht zu nehmen zu Glaubenstexten, die unserer Sprachlosigkeit aufhelfen. Die Stärke des Glaubens zeigt sich in der Krise. Christus ist bei uns alle Tage, auch an schweren Tagen, die eine ganze Stadt bewegen. Ich denke, dass die Angehörigen sich getragen und begleitet gefühlt haben". (Bernd Ranke)

In der Nacht zum 2. Juni...


(02.06.10) "Soeben habe wir die Nachricht erhalten, die das Leben in unserer Stadt verändern wird: drei Menschen haben ihr Leben durch eine Bombe verloren, mehrere sind schwer verletzt. Nichts können die Nachrichten über den genauen Ablauf sagen, und die Bilder, die bereits auf der homepage des Göttinger Tageblatts eingefordert werden, könnten nichts verständlich machen, könnten nichts vom Entsetzen nehmen, das uns befallen hat. Die dumpfe Explosion habe auch ich, der ich in sicherer Entfernung wohne gehört, auch den
kreisenden Hubschrauber gesehen; habe eher an Routinemaßnahmen gedacht und an Unannehmlichkeiten. Aber: Drei Menschen, die dem Kampfmittelräumdienst angehörten und mit der Vorbereitung der Entschärfung befasst waren, haben ihr Leben verloren. Zwei weitere sind sind schwer verletzt; sie werden ihr Leben lang gezeichnet bleiben. Und ihre Angehörigen, ihre Freunde: immer mussten sie mit der Angst leben, die kein Lohn aufwiegen kann. Und heute Nacht werden sie eine Nachricht erhalten haben, diese trotzdem nicht verstehen können: alles ist ihnen genommen, alles ist zerrissen und zerfetzt.
Was bleibt? Tiefes Mitgefühl mit den Trauernden. Und ein tiefer Dank gegenüber denen, die auch sechzig Jahre nach Kriegsende Tag für Tag bewusst bis an die Grenze der eigenen Existenz gegangen sind, um das Leben anderer zu sichern. Wenn wir in den vergangenen Tagen und Monaten erstaunt, oft genug auch verwirrt feststellen mussten, dass hochrangige gesellschaftliche und politische Verantwortungsträger sich aus persönlichen Gründen zum Rücktritt entschlossen hatten, so können wir auch sehen, dass es uns unbekannte Menschen gibt, die dabei bleiben, Verantwortung zu tragen, dabei alles riskieren. Drei von ihnen sind so jäh Opfer geworden. Sie haben übrigens in den Reden entsprechender Gedenktage kaum Erwähnung gefunden. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, entsprechendes gehört oder selbst etwas in dieser Richtung gesagt zu haben. Lohn der Angst?
Diese Bomben in der Tiefe des Schützenplatzes, in dessen Umgebung Menschen seit Generationen leben, auf dem wir des sommers Bratwurst essen und singen und tanzen- diese Bomben machen deutlich, dass die zerstörerische Gewalt des zweiten Weltkrieges mitten unter uns ist. Buchstäblich und übertragen.
"Aus der Tiefe rufe ich zu dir" heißt es im 130. Psalm. Es ist das Lied dieser Nacht. Wie wird der Morgen unserer Welt werden?"
Wolfgang Petrak, Pastor in St. Petri Weende

"Gospelexpress" zum Mitmachen für Groß und Klein


(11.05.10) "Tom langweilt sich in der Schule, dämmert weg und befindet sich plötzlich in Amerika zur Zeit der Sklaverei, wo er mit seinen Freunden in ein Abenteuer hinein gerät." So beginnt das Stück "Gospelexpress", das mit Tanz, Theater, deutschen und englischen Liedern angefüllt ist und vom 23.-27. Juni 2010 in der St. Albanigemeinde erarbeitet werden soll. Die Workshops werden geleitet von der Schauspielerin Vroni Kiefer, dem Tänzer, Schauspieler und Choreograph Christoph Schütz und der Sängerin und Gesangspädagogin Gritt Raabe.
Die Korrepetition übernimmt Jan Revermann, die Gesamtleitung hat Diakonin Regina Köhler. Parallel zu den Workshops läuft stets Kinderbetreuung, so dass auch Eltern mit kleinen Kindern an dieser Veranstaltung teilnehmen können. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.albanijugend.de

Einladung zur Mitwirkung beim Ehrenamtlichentag 2010


(15.04.10) Am 4. September 2010 wird auf dem Messegelände in Hannover unter dem Motto "Seid mutig und stark!" der 2. Ehrenamtlichentag der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers stattfinden. Der Tag soll den Charakter eines Kirchentages haben. Neben Bibelarbeit, Bühnenprogramm und Workshops wird ein umfangreicher Markt der Möglichkeiten entstehen. Gemeinden, Einrichtungen, Verbände und ehrenamtlich arbeitende Gruppen können hier ihre Ideen, Projekte und Arbeit vorstellen und mit Besuchenden ins Gespräch kommen.
Anmeldung zur Mitwirkung ist bis zum 30.06.2010 möglich: Merten Wecker, Haus kirchlicher Dienste, Archivstraße 3, 30169 Hannover, Tel.: (0511) 1241-526.

Johannisempfang 2010


(21.06.10) Auch in diesem Jahr lädt der Kirchenkreis Göttingen zu seinem jährlich stattfindenden Empfang ein. Traditionell am Johannistag (24.06) begrüßen die leitenden Gremien, Kirchenkreistag und Kirchenkreisvorstand, gemeinsam mit Superintendent Friedrich Selter Gäste aus Ökumene, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Nach einer Andacht um 18 Uhr in der St. Johanniskirche folgt ein Vortrag von Dr. Henning von der Ohe, Leiter "Unternehmensentwicklung & Kommunikation" der
KWS SAAT AG, Einbeck. Er referiert zu dem Thema: "Säen und ernten" in Zeiten von Hunger und Überfluss

Nacht der Chöre in St. Jacobi


(18.06.10) Am Freitag, dem 18.06.2010 findet ab 18 Uhr im Rahmen der "Nacht der Kultur" die "Nacht der Chöre" in der St. Jacobikirche statt.
"23 Chöre haben sich angemeldet. Es konnte ein buntes Programm mit Musik vieler Stilrichtungen zusammengestellt werden: Gospels neben Bach, Weltliches neben Geistlichem", so Kantor Stefan Kordes, einer der vier Koordinatoren der Veranstaltung. Außerdem soll zwischen den Singenden und den Besuchenden Begegnung stattfinden. Dazu ist vor der Kirche ein Imbiss- und Getränkestand
eingerichtet worden. Der Erlös des Imbiss- und Getränkeverkaufs und die Kollekten des Abends sind für die Aktion "End polio now" bestimmt.
Auf jeden Fall zeigt die "Nacht der Chöre" die große Vielfalt des chorischen Lebens im gesamten Kirchenkreis Göttingen. Das Programm steht hier als Download zur Verfügung.

"Staat und Religion – Zwischen weltanschaulicher Neutralität
und Renaissance des Religiösen"
Altbischof Prof. Wolfgang Huber spricht in Göttingen


(07.06.10) Am Mittwoch, dem 16. Juni 2010, findet um 18 Uhr c.t. im Zentralen Hörsaalgebäude, Raum 001, Platz der Göttinger Sieben 5 in Göttingen ein Vortrag mit Altbischof  Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD von 2003 bis 2009, zum Thema: "Staat und Religion. Zwischen weltanschaulicher Neutralität und Renaissance des Religiösen" statt.
Veranstaltet wird diese "Lecture" mit Vortrag, Diskussion und Begegnung vom Evangelischen Studienhaus Göttingen (eshg), Obere Karspüle 30, wo auch der
anschließende Empfang stattfindet. In der Einladung des Studienhauses heißt es über das Thema: "Religiöse Pluralität bestimmt unsere Gegenwart. Welches Verhältnis haben die Religionen selbst zu ihr – und wie kann der Staat ein Verhältnis dazu entwickeln? Oft fehlt es in der Diskussion über die Rolle der Religionen im öffentlichen Raum schon an diagnostischer Klarheit; ebenso bleibt allzu oft im Unklaren, warum sich gerade die christlichen Kirchen vorbehaltlos für die Religionsfreiheit einsetzen sollten und was daraus folgt. Diagnostisch wie programmatisch soll der Vortrag zu der notwendigen Klarheit beitragen."

Lesung in der Patientenbücherei im Klinikum


(07.06.10) Am 17. Juni um 16 Uhr findet eine Lesung mit Marlene Röder, der Preisträgerin des Evangelischen Buchpreises 2010 in der Patientenbücherei des Klinikums Göttingen statt. Röder liest aus ihrem ausgezeichneten Buch "Zebraland", in dem vier Jugendliche mit dem Auto ein Moped rammen. Panisch und ohne zu überlegen verlassen die vier den Unfallort, begehen Fahrerflucht...
Marlene Röder gelingt es hervorragend, die Themen Schuld, Verantwortung, Freundschaft und Befreiung mit biblischen Traditionen in Verbindung zu bringen.
Sie wurde 1983 in Mainz geboren, absolvierte eine Ausbildung als Glasmalerin und studiert Lehramt für Förderschulen in Gießen. "Zebraland" ist ihr zweiter Jugendroman. Das erste Jugendbuch "Im Fluss" wurde 2006 mit dem Hans-Im-Glück-Preis der Stadt Limburg ausgezeichnet.

Konfi-Cup mit 26 Mannschaften
anlässlich der Fußballweltmeisterschaft


(07.06.10) Anlässlich der Fußballmeisterschaft 2010 findet am 13. Juni auf dem Sportplatz in Obernjesa ein Konfi-Cup statt, zu dem sich 26 Mannschaften angemeldet haben.
Um 10.30 Uhr beginnt das Turnier mit einem Jugendgottesdienst zum Thema: "Cacau – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Karriere". Er wird gestaltet von Konfirmanden und Konfirmierten aus Obernjesa und Dramfeld. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Popularkirchenmusiker Rüdiger Brunkhorst
und einer Konfirmandenband aus Weende. Das Endspiel ist für 14.45 Uhr vorgesehen. Anschließend findet die Siegerehrung und der Reisesegen statt.

250 Jahre Kirchenschiff St. Petri Weende


(27.05.10) Die Kirchengemeinde St. Petri Weende hat Grund zu feiern: Zum 250. Geburtstag des Kirchenschiffs hat die Gemeinde ein umfangreiches und vielfältiges Programm zusammengestellt. Vor dem Festgottesdienst am 13. Juni 2010 um 10 Uhr mit Landessuperintendent Gorka gibt es zehn Tage lang verschiedene Gottesdienste, ein Kinder-Musical, kirchenmusikalische Angebote und Vorträge. Der Festakt findet am 12. Juni statt. Hier wird Dr. Ernst Böhme, Leiter des Städtischen Museums und des Stadtarchivs Göttingen referieren.
Das Gesamtprogramm steht hier als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

CUP der Guten Hoffnung –
Bildungseinrichtungen des Kirchenkreises
führen Veranstaltungsreihe zur Fußball-WM durch


(07.05.10) Vom 30.05.-13.06.2010 finden im Kirchenkreis Göttingen unterschiedliche Veranstaltungen zur Fußballweltmeisterschaft statt. Angeboten werden Gottesdienste für verschiedene Zielgruppen, afrikanisches Kochen, Vorträge und Diskussionen. Das komplette Programm steht hier als pdf-Datei zur Verfügung.
Geplant und durchgeführt wird diese Reihe von den Bildungseinrichtungen im Kirchenkreis Göttingen, der Evangelischen Erwachsenenbildung Südniedersachsen,
der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, der Evangelischen Studierende-Gemeinde (esg) und der Kirchenpädagogik.

"Kirche der Zukunft – Ortsgemeinde und Leuchtturm"


(08.06.10) Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "250 Jahre Kirchenschiff St. Petri Weende" findet am Mittwoch, dem 9. Juni 2010 um 20 Uhr in der St. Petrikirche eine Podiumsdiskussion mit dem Thema "Kirche der Zukunft – Ortsgemeinde und Leuchtturm" statt.
Unsere Kirche braucht Orte und Projekte mit Leuchtturmcharakter um deutlich zu machen, wofür sie heute steht. Sie sollen eine starke Ausstrahlung in die Öffentlichkeit haben und zugleich die Gemeinden inspirieren. In den Gemeinden
vor Ort wiederum lebt Kirche aus ihrer Nähe. Dazu braucht es Mitarbeiter und Räume. Wenn das Geld knapper wird, entsteht Konkurrenz zwischen Ortsgemeinde und Kirche als Leuchtturm. Wir wird Kirche in Zukunft aussehen? Was wird ihr Profil sein?
Diese Fragen diskutieren nach einem Vortrag von Superintendent Friedrich Selter auf dem Podium Christiane Hatje, bis 2006 Vorsitzende des Kirchenvorstands St. Petri Weende, Katharina Linne, Vorstandssprecherin der Evangelischen Jugend Göttingen, Klaus-A. Sürmann, Vorsitzender des Kirchenkreistages Göttingen und Thorsten Rohloff, Pastor in der Kirchengemeinde St. Petri Weende. Die Moderation hat Angela Behrens vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen übernommen.

Ökumenischer Gedenkgottesdienst
am Donnerstag, dem 3. Juni 2010 um 18 Uhr
in der St. Johannis-Kirche, Göttingen


(02.06.10) "Wenn etwas so Furchtbares geschehen ist, wie Dienstagnacht, dann brauchen wir einen Ort, wo wir zur Ruhe und Besinnung kommen können. Einen Ort, wo wir der Opfer und ihrer Familien gedenken, wo wir den Helfern danken, wo wir unserer Trauer Raum geben, wo eigene Verunsicherung Ausdruck findet und einen Ort, wo unsere Frage nach dem "Warum?" gehört wird. Drei Menschen mussten sterben und weitere sind schwer verletzt worden bei dem Versuch, eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg unschädlich zu machen. Der Schutz und die
Sicherheit der Bevölkerung standen dabei an oberster Stelle. Hunderte Bürger aus der Umgebung des Schützenplatzes wurden in zwei Schulen evakuiert. Dabei standen viele hundert größtenteils ehrenamtliche Helfer bereit. Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Malteser, Johanniter, ASB, THW, Notfallseelsorger aus beiden Kirchen, Psychologen und viele andere setzten sich die ganze Nacht über ein. Ganz Göttingen ist erschüttert.
Der Evangelisch-luth. Kirchenkreis Göttingen lädt alle ein zu einem ökumenischen Gottesdienst zum Gedenken.
Auch im Namen unseres Landessuperintendenten, Eckhard Gorka, spreche ich den Angehörigen der Opfer mein tiefempfundenes Beileid aus.
Superintendent Friedrich Selter

"Damit ihr Hoffnung habt..." –
zurück vom 2. Ökumenischen Kirchentag


(17.05.10 • P. Berger) Jugendliche und Erwachsene aus Göttingen waren mit einem Reisebus beim Kirchentag in München und sind gestern wieder gut zuhause angekommen. Neben den Teilnehmenden der Evangelischen Jugend und einigen Erwachsenen fuhren auch Jugendliche der Katholischen Jugend, der Reformierten Jugend und Schülerinnen und Schüler eines Religionskurses aus Herzberg mit. "Damit ihr Hoffnung habt..." war nicht nur Motto des Kirchentages, sondern jeden Morgen angesagt, angesichtes des kalten und regnerischen Wetters. Trotzdem
waren es fünf interessante Tage mit umfangreichem Programm, kurzen Nächten auf Luftmatratzen und vielen neuen Eindrücken, die nicht nur die Teilnehmenden bereicherten, sondern auch die eine oder andere neue Idee für die Jugend- und Gemeindearbeit sein werden.
Das Bild zeigt die Teilnehmenden der Göttinger Gruppe, die gemeinsam in einer Schule im Norden Münchens untergebracht war, zusammen mit einer kleineren Gruppe aus Wuppertal, die sich unserer Gruppe angeschlossen hatte.

Zukunft(s)gestalten –
Initiative gegen Kinderarmut setzt auf Teilhabe und Bildung


(07.05.10) Das Problem Kinderarmut vor unserer Haustür ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken – das ist ein Ziel von "Zukunft(s)gestalten", der gemeinsamen Initiative von Landeskirche und Diakonie. "Zukunft(s)gestalten" unterstützt Kirchengemeinden und Kirchenkreise bei Aktionen und Projekten gegen Kinderarmut und will ein politisches Signal setzen. Dabei setzt "Zukunft(s)gestalten"auf gerechte Teilhabe, um für die Schwächsten der Gesellschaft Gemeinschaft und Bildungsgerechtigkeit zu ermöglichen.
Dazu sagte die ehemalige Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann im Juli 2008: "Wir wollen, dass in unserer Gesellschaft 'Zukunftsgestalten' unterwegs sind – Kinder, die am schulischen, kulturellen und religiösen Leben teilhaben (...), denn Armut grenzt aus!"
Im Kirchenkreis Göttingen ist im Rahmen dieser Aktive der KinderHilfsFonds eingerichtet worden, um Kinder in den Kindertagesstätten der Region zu unterstützen.
Sie können "Zukunft(s)gestalten" durch eine Spende unterstützen: Spendenkonto Zukunft(s)gestalten, Konto-Nr.: 4455555, BLZ 251 205 10, Bank für Sozialwirtschaft AG. Weitere Informationen gibt es unter www.zukunftsgestalten.de

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag


(14.05.10) Am Pfingstmontag, dem 24. Mai 2010 findet um 10 Uhr in der St. Johanniskirche Göttingen ein Ökumenischer Festgottesdienst statt, der von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Göttingen gestaltet wird. Die Predigt hält Landesbischof i.R. Horst Hirschler. Außerdem erklingt die Ratswahlkantate BWV 29 "Wir danken dir Gott, wir danken dir" von Johann SebastianBach. Es singt der Göttinger Kammerchor, begleitet von Mitgliedern des Festspielorchesters Göttingen, unter der Leitung von Bernd Eberhardt. Solisten sind die junge
Göttinger Sopranistin Johanna Neß, die zurzeit in Köln Gesang studiert, Achim Kleinlein (Tenor), Mitglied des NDR-Chors Hamburg, und andere.
Am gleichen Tag und gleichem Ort um 22 Uhr spielt Bernd Eberhardt Johann Sebastian Bachs Cembalo-Werk BWV 988, die Goldberg-Variationen, in einer reizvollen Übertragung auf die Orgel.

Bibelseminartage mit Gott –
gegen Gott – um Gott – durch Gott


(14.05.10) Das Frauenwerk im Sprengel Hildesheim-Göttingen bietet für Frauen der Kirchengemeinden und des Kirchenkreises im Sprengel zwei Bibelseminartage an.
Am ersten Tag werden durch die Darstellungen des Malers Marc Chagall die Gotteserlebnisse der Menschen in biblischer Zeit vor Augen geführt. In seinen Bildern soll auf Entdeckungsreise gegangen werden.
Der zweite Tag gibt die Möglichkeit, in Kleingruppen, Einzel- und Plenumsarbeit
über die Gottesbeziehung nachzudenken. Durch Texte und Bilder soll Gott wieder (neu) entdeckt werden. Im Mittelpunkt dabei steht die biblische Frau Judit aus den Spätschriften des Alten Testaments.
Der erste Tag findet am 27. Mai 2010 von 10-17 Uhr in der Klosterkirche Marienstein in Nörten-Hardenberg statt und wird von Brigitte Radeck und Christiane Scholz-Muntschick geleitet. Der zweite Tag ist am 3. Juni 2010 von 10-17 Uhr im Kloster Bursfelde (Leitung: Walburga Walther und Ulrike Brockhaus) Beide Tage, die man auch einzeln belegen kann, kosten jeweils 15 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung: Haus kirchlicher Dienste, Sprengelbüro, Auf dem Hagen 23, 37079 Göttingen, Telefon: (0551) 45022.

Die GLS-Bank –
eine Bank für sinnvolle sozial-ökologische Geldanlage


(06.05.10) Der Arbeitskreis "Wirtschaften für eine gerechtere Welt" lädt zu einem Vortrag und Informationsabend über "ethische Geldanlagen" am 20. Mai 2010 um 20 Uhr in das Jochen-Klepper-Haus, Ernst-Fahlbusch-Straße 18 ein.
Referentin an diesem Abend wird Eva Schneeweiß (siehe Foto) sein, die seit 2008 als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der GLS-Bank tätig ist.
Banken haben zurzeit ein schlechtes Image. Ihre Geschäfte trugen wesentlich zu der großen Finanzkrise bei, unter deren Folgen Menschen in aller Welt leiden.
Doch schon wieder steigen die Renditen der Aktionäre und die Vergütungen für die Topmanager.
Sogenannte ethische Banken, wie die GLS-Bank erleben in diesen Tagen einen großen Zulauf. Was machen diese Banken anders? Kann man ihnen das eigene Geld anvertrauen? Kann ich sicher sein, dass mein dort angelegtes Geld in meinem Sinn verwendet wird? Kann sich eine Bank wie die GLS-Bank aus den Spielregeln der internationalen Finanzmärkte heraushalten und trotzdem erfolgreich sein?

Pilgertag 2010


(16.04.10) Am Pfingstsonntag, dem 23. Mai 2010 findet in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ein Pilgertag statt. Kirchengemeinden und Klöster auf dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda laden zu Pfingstgottesdiensten, zum Etappen-Pilgern und zu Pilgerfesten ein.
In unserer Region gibt es zwischen 9.30 und 14 Uhr ein Pilgerangebot von Friedland nach Reiffenhausen und wieder zurück nach Friedland. Weitere Informationen sind unter www.loccum-volkenroda.de abrufbar.

Schätze bergen! –
Ein Theaterworkshop mit Menschen vom Leineberg


(11.05.10) Am Montag, dem 17. Mai 2010 um 18 Uhr findet im Stadtteilbüro Leineberg ein Theaterworkshop statt. Die Leitung dieses Workshops haben die Regisseurin Nina de la Chevallerie und die Autorin Luise Rist, dem Göttinger Theaterproduktionsteam, das unter dem Label boat people projekt (www.boatpeopleprojekt.de) bekannt ist. Seit 2008 entwickeln, schreiben und inszenieren die Künstlerinnen Theaterstücke an ungewöhnlichen Orten.
Erfunden werden Figuren und Texte, um daraus gemeinsam Theaterszenen zu
entwickeln. Im Workshop entsteht aus vielen Geschichten ein kleines Theaterstück, das am 11. September 2010 zum Stadtteilfest präsentiert werden soll.
Mitmachen können alle, die Lust haben, bei einem Theaterprojekt auf der Bühne zu stehen oder um als Techniker, Masken-, Kostüm – oder Bühnenbildner tätig zu werden.

Klassik für Nachtschwärmer


(04.05.10) Am Samstag, dem 15. Mai, um 22 Uhr eröffnen Felix Klieser (Horn – siehe Foto) und Michael Schäfer (Klavier) die diesjährige Reihe "Klassik für Nachtschwärmer" mit Werken von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann, Nikolaus von Krufft und Francis Poulenc in der St. Johanniskirche in Göttingen
Felix Klieser, am 3. Januar 1991 in Göttingen geboren, mehrfacher Jugend-musiziert-Preisträger und seit zwei Jahren Mitglied im Bundesjugendorchester, legt zurzeit am Göttinger Felix-Klein-Gymnasium sein Abitur ab und steht an der
Schwelle zum Musikstudium. Er wurde ohne Arme geboren und bedient die Ventile seines Instruments mit den Zehen, nicht mit den Fingern. Den Wunsch, Horn zu spielen, hat er als Fünfjähriger geäußert und bekam Unterricht bei dem Göttinger Hornisten Endre Toth. "Ich war damals noch kleiner als das Horn", erinnert er sich. Weil Felix Klieser das Horn nicht halten kann, liegt das Instrument auf einem speziell dafür konstruierten Ständer. Michael Schäfer, Journalist, Musikkritiker und Pianist, ist seit vielen Jahren in diversen kammermusikalischen Besetzungen aktiv. Die beiden musizieren seit sechs Jahren regelmäßig miteinander.

"Damit es allen gut geht" –
Familienentlastender Dienst für Familien und Alleinerziehende


(22.04.10) Das Stadtteilbüro Leineberg hat ein neues Projekt initiiert: Mütter und Väter werden durch das freiwillige Engagement von "Omas und Opas" zeitlich entlastet. Dieser familienentlastende Dienst gibt der jüngsten Generation die Chance, neue Bezugspersonen zu gewinnen, die Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken. Die Elterngeneration gewinnt Freiräume für eigene Vorhaben und die Möglichkeit sich mit älteren Personen und deren Erfahrungen auszutauschen. Die ältere Generation erfährt den bereichernden Kontakt zu
Kindern und kann ihre Fähigkeiten und Sichtweisen den Jüngeren anbieten.
Junge Familien und interessierte Freiwillige (Frauen, Männer und Paare) wenden sich an Pastor Thomas Harms oder Elsbeth Böhnel-Rösch im Stadtteilbüro Leineberg, Allerstrasse 31, 37081 Göttingen, Telefon: (0551) 2054702, eMail: stadtteilbuero.leineberg@t-online.de.

Kirchhelle Fundraiser im Kirchenkreis


(22.04.10) Der Kirchenkreis Göttingen hat einen hauptamtlich tätigen Fundraiser. Seit April 2010 nimmt Jochen Kirchhelle, Jahrgang 1953, diese Aufgabe wahr.
Er ist in Göttingen kein Unbekannter: Seit 1985 ist er Mitarbeiter im Kirchenkreis Göttingen in der Neuen Arbeit Brockensammlung und dort in verschiedenen Bereichen tätig. Von 1998 bis 2010 war er Betriebsleiter dieser Einrichtung und hat sich um die Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens und den Aufbau eines effizienten Controllings gekümmert. Drittmittelbeschaffung zur
Existenzsicherung und Entwicklung der Einrichtung gehörte dabei zu seinen Schwerpunkten.

Tagungsstätte im Michaeliskloster Hildesheim


(15.04.10) Die Tagungsstätte im Michaeliskloster Hildesheim bietet kirchlichen Gruppen, Unternehmen und Einzelgästen Platz für Tagungen und Übernachtungen. Insgesamt 40 Gästezimmer überzeugen durch ihre angenehme Atmosphäre, die Konzentration und Erholung in gleicher Weise begünstigt.
Die Gäste können sich auf das Wesentliche besinnen und mitten im Leben Kloster erleben: Ruhe und Besinnung, die Möglichkeit, zu sich selbst zu kommen, sich auszutauschen, Eindrücke aufzunehmen und neue spirituelle Impulse zu erhalten.
Zum 1000-jährigen Jubiläum der St. Michaeliskirche lohnt sich der Besuch doppelt. Das Veranstaltungsprogramm findet sich im Internet unter www.michaelis2010.de.
Tagungsstätte im Michaeliskloster, Hinter der Michaeliskirche 5, 31134 Hildesheim Tel.: (05121) 6971300, tagungsstaette@michaeliskloster.de, www.michaeliskloster.de.

Konfi-Cup anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010

(05.03.2010) Am 13. Juni 2010 findet von 10-16 Uhr in Obernjesa ein Konfirmanden-Fußballturnier aus Anlass der Fußballweltweisterschaft statt. Zu Beginn ist ein Jugendgottesdienst auf dem Sportplatz, der das Thema "Cacau – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Karriere" haben wird.
Anmelden können sich Konfirmandengruppen aus den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Göttingen. Teilnehmen können auch Gruppen, die 2010 konfirmiert werden, bzw. Jugendliche die erst 2010 mit der Konfirmandenarbeit starten. Weitere Infos und Anmeldungen bei Michael Borrée, Tel.: (05509) 1968 und Dagmar Henze, Tel.: (05509) 343

"Freiheit hat offene Augen" – Bonhoeffer-Lesung in Corvinus


(22.04.10) Anlässlich des 65. Todestages von Dietrich Bonhoeffer lädt die Ev.-luth. Corvinusgemeinde zu einer Lesung am 6. Mai um 19 Uhr in den Corvinusgemeindesaal, Grotefendstraße 36 ein.
Der Historiker und Publizist Josef Ackermann wird aus seiner gerade erschienen Bonhoeffer-Biographie lesen und Norbert Baensch, ehemaliger leitender Dramaturg am Deutschen Theater Göttingen dazu Gedichte Bonhoeffers rezitieren.
Ackermanns Biographie zeichnet den Lebenslauf des aktiven und bekennenden
Christen in der Weimarer Republik und im Dritten Reich nach. Im letzten Kapitel geht der Autor "Auf Spurensuche". Unter der Überschrift "Dietrich Bonhoeffer in der Nachkriegszeit" werden die Prozesse gegen die Mörder Bonhoeffers und die Nachkriegskonflikte um seine Person dargestellt. Ackermann zeigt, dass sich die evangelische Kirche mit der öffentlichen Anerkennung Bonhoeffers als Märtyrer nach dem Krieg zunächst schwer getan hat. Heute werden sein Widerstand und sein Tod als Zeugnis christlichen Bekennertums gewertet.
Ackermann ist ein enger Freund der Familie Leibholz. Sabine Leibholz war Bonhoeffers Zwillingsschwester und lebte nach dem Krieg in Göttingen. Marianne Leibholz, Nichte und Patenkind Bonhoeffers, schreibt: "Diese Biographie über meinen Patenonkel Dietrich Bonhoeffer ist faszinierend, spannend und mit dem Blick auf das Wesentliche geschrieben."

Evangelische Patientenbücherei feiert Geburtstag

(23.03.2010) Die Evangelische Patientenbücherei in der Universitätsmedizin Göttingen (Klinikum Göttingen) besteht seit 30 Jahren. Aus diesem Grund findet ein umfangreiches Festprogramm statt. Am 25. März um 16 Uhr liest Karl-Friedrich Ulrichs in der Patientenbücherei aus seinem Buch "luja!". Am 28. April um 19.30 Uhr in der Osthalle liest Joachim Gauck aus seinem Buch "Winter im Sommer – Frühling im Herbst". Am 5. Mai findet von 13.45-14.30 Uhr in der Patientenbücherei ein "Lesecocktail zum Schichtwechsel" mit den SamstagsVorlesern der Stadtbibliothek Göttingen statt. Zum Abschluss ist dann am 17. Juni um 16 Uhr in der Patientenbücherei eine Lesung mit der Jugendbuchautorin Marlene Röder.

Milieus in der Kirche

(23.03.2010) Die Evangelische Erwachsenenbildung Südniedersachsen bietet thematische Veranstaltungen an, die von Gemeinden und Institutionen abgerufen werden können. Bei dem Kurs "Milieus in der Kirche" geht es darum, was Gemeindeglieder von ihrer Kirchengemeinde erwarten, an welchen Veranstaltungen sie interessiert sind und wie sie sich die Gottesdienste wünschen. Die Milieu-Forschung ermöglicht differenzierte Antworten auf diese Fragen. Sie schult den Blick für die Lebensstile, Überzeugungen und Interessen, die das Verhalten von Gemeindegliedern bestimmen. Sie hilft genau hinzusehen, was die unterschiedlichen Menschen brauchen, wie sie üblicherweise kommunizieren und was sie interessiert.
Weitere Informationen: info@eeb-goe.de oder der Kursleiterin Pastorin Christiane Scheller.

Leben mit Kindern und Jugendlichen –
Der Leineberg als Ort für Familien damals und heute


(27.04.10) Beim heute stattfindenden Leineberger Erzählcafé berichten Gisela Sweers, Diakonin der Thomasgemeinde und Christa Schwalbe, ehemalige Lehrerin der Leinebergschule über das Leben mit Kindern und Jugendlichen auf dem Leineberg. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Stadtteilbüro Leineberg, Allerstraße 31.
Beide Referentinnen wollen versuchen, etwas über die Chronologie der Kinder- und Jugendarbeit auf dem Leineberg zu erzählen und Geschichte und Geschichten
wieder lebendig werden zu lassen. Moderiert wird das Erzählcafé von Regina Meyer.

"Wege zur h-Moll-Messe" –
Sonderkonzert und Einführungsvortrag in St. Johannis


(19.04.10) Nach der Aufführung der Matthäuspassion am Karfreitag, setzt die Göttinger Stadtkantorei ihre Johann-Sebastian-Bach-Reihe fort. In einem Sonderkonzert am Sonnabend, dem 1. Mai, um 18 Uhr sind die Kantaten "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" (BWV 12), "Gott, man lobt dich in der Stille" (BWV 120) und "Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm" (BWV 171) zu hören.
Mitwirkende sind die junge Sopranistin Magdalene Harer aus Northeim (siehe Foto) sowie Anna Haase (Alt), Mathias Schlachter (Tenor) und Eric Fergusson (Bass), die
Göttinger Stadtkantorei und das Göttinger Barockorchester unter der Leitung von Bernd Eberhardt. Eintrittskarten gibt es an den bekannten Vorverkausfsstellen und an der Abendkasse.
Über die spannenden Verbindungen zwischen den drei Kantaten und Bachs h-Moll-Messe bietet der Bach-Experte Pastor i.R. Rudolf Schmidt einen Einführungsvortrag an: Mittwoch, 28. April, 20 Uhr im Gemeindesaal, Johanniskirchhof 2. Der Eintritt hierzu ist frei.

Erinnerung an einen Lebenshauch –
10 Jahre Beerdigungen still geborener Kinder in Göttingen


(19.04.10 • kpg) Mit einem Symposium gedenkt der Gesprächskreis "Regenbogen" sowie die Klinikseelsorge in Göttingen der Praxis, so genannte still geborene Kinder, die aufgrund ihres niedrigen Gewichts von Rechts wegen nicht bestattet werden müssen, die letzte Ruhe zu erweisen. Am Mittwoch, 28. April 2010, werden Ärzte, Seelsorger und Juristen das Thema aus ihrer Perspektive beleuchten. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Krankenhaus Neu-Mariahilf in Göttingen.
Seit zehn Jahren werden auf dem Friedhof von St. Petri Weende auch die Kinder bestattet, die bei ihrer Ankunft auf die Welt weniger gewogen haben als 500 Gramm: Frühchen, Totgeburten, Schwangerschaftsabbrüche. Die katholische Klinikseelsorgerin Annette Stechmann und Pastor Wolfgang Petrak werden während der Veranstaltung von diesen Trauerfeiern erzählen, die sie drei Mal im Jahr gemeinsam mit den verwaisten Eltern feiern. Die nächste ökumenische Bestattung still geborener Kinder auf dem Gräberfeld hinter der St. Petrikirche ist am 12. Mai 2010 um 10 Uhr.

Armenian Chamber Players gastieren in Nikolausberg


(16.04.10) Am 30. April 2010 sind die "Armenian Chamber Players" zu Gast in der Klosterkirche Nikolausberg. Sie spielen Werke von E. Grieg, P. Tschaikowsky und dem armenischen Komponisten D. Haladjyan.
Seit 1992 hat das Ensemble in vielen wichtigen Konzertreihen und auf internationalen Musikfestivals u.a. in Deutschland, Frankreich, Italien, Rußland und der Schweiz konzertiert. 2001 erregten die Armenian Chamber Players im Tschaikowski-Saal Moskau und beim Festival "Young Euro Classic" im Konzerthaus
Berlin Aufsehen. 2004 feierte das Orchester unter anderem beim Bartók-Festival in Miskolc (Ungarn) und bei den Niedersächsischen Musiktagen Erfolge.
Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Gottesdienst am Tschernobyl-Gedenktag in St. Petri Weende


(15.04.10) Am 25. April 1986 sollte im 4. Block des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl ein scheinbar harmloses Experiment stattfinden – stattdessen erfolgte ein höllischer SuperGAU. Seine schlimmen Folgen sind bis heute nicht ausgestanden.
Zum Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe lädt die Ev.-luth. St. Petrigemeinde Weende in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Wirtschaften für eine gerechtere Welt" am Sonntag, dem 25. April 2010, um 10 Uhr zu einem
Gottesdienst ein, der die Solarwende zum Thema hat. Das Lob auf die unbegrenzte Energiespenderin Sonne wird verbunden mit dem wissenschaftlichen Blick auf die Tschernobylkatastrophe sowie mit der Präsentation konkreter Beispiele von Solarprojekten in Weende.

Die Zehn Gebote im Cinema

(23.03.2010) Seit dem 18. Februar 2010 läuft der Film DIE ZEHN GEBOTE – MOSE UND DAS GEHEIMNIS DER STEINERNEN TAFELN in zahlreichen deutschen Kinos. Es handelt sich um die animierte Verfilmung der alttestamentlichen Geschichte. Der Film ist ab sechs Jahren freigegeben.
"Der Film lädt zur Beschäftigung mit den Zehn Geboten und ihrer Bedeutung ein, vermittelt Werte, regt zum Nachdenken an und kann gleichzeitig an Schulen sowie in der gemeindlichen Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden."
Im Cinema Göttingen sind folgende Vorstellungen vorgesehen: Donnerstag, den 8. April um 17.15 Uhr, Sonntag, den 11. April um 15 Uhr und Sonntag, den 18. April um 15 Uhr. Darüber hinaus sind in der Zeit vom 8. bis 21. April auch außerhalb der normalen Spielzeiten Sondervorstellungen nach Wahl ab einer Gruppengröße von ca. 35 Personen möglich. Eintritt: 5 EUR/Person. Weitere Informationen zum Film: www.diezehngebote-derfilm.de

Glaubenskurs "Spiritualität" zwischen Ostern und Pfingsten
Frauenwerk bietet sieben Abendveranstaltungen an

(01.03.2010) In der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten (6.4. bis 18.05.) findet jeweils dienstags von 9.30 bis 13 Uhr ein Glaubenskurs "Spiritualität" im Gerhard-Mercker-Begegnungszentrum in Göttingen, Auf dem Hagen 23, statt. Das Angebot des Frauenwerks in der Region Göttingen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung richtet sich an Frauen, die lebendig mit Fragen und Antworten zum Glauben umgehen möchten. Hier kann Spiritualität in ihrer vielfältigen Form des Glaubens erlebt werden.
Die Leitung haben Gertrud Brandtner-Grade, Geistliche Begleiterin, und Diakonin Cornelia Redners, Spiritualen (ASP). Nähere Informationen zu den Kosten und Anmeldung unter: Haus kirchlicher Dienste der ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Frauenwerk Region Gättingen, Auf dem Hagen 23, 37079 Göttingen, Telefon: (0551) 45022 oder 45021, Fax: (0551) 5316086, eMail: renders@kirchliche-dienste.de

Werkseminar EGLI-Figuren


(29.01.10) EGLI-Figuren bieten eine kreative Methode zum Darstellen von Geschichten, Erlebnissen oder Beziehungen. Aus einem gedrahteten Sisalgestell, Bleifüßen, einem Kopf aus Hartschaumstoff und anderen Materialen werden individuelle Figuren hergestellt. EGLI-Figuren kommen im Kindergottesdienst, Kindergarten, Konfirmandenunterricht oder in der Erwachsenenarbeit zum Einsatz, um biblische Geschichten oder Erlebnisse aus dem eigenen Leben darzustellen.
Mit etwas Vorstellungskraft und ein wenig Geschick können bei diesem Seminar, das am 23. und 24. April 2010 im Ev. Gemeindehaus Groß Ellershausen stattfindet, selbst Egli-Figuren hergestellt werden. Weitere Informationen und
Anmeldung bis zum 10.04.2010 bei: Iris Donges, Wellerser Weg 9, 37127 Niemetal, fon: (05502) 300893, eMail: dirido@web.de oder Sabine Schäfer fon: (0551) 97090.

Kanzelabkündigung in den Gemeinden der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers am Sonntag Reminiszere – 28. Februar 2010

(28.02.2010) "Am vergangenen Mittwoch ist Dr. Margot Käßmann von ihrem Amt als Landesbischöfin und als Vorsitzende des Rates der EKD zurückgetreten. In ihrer Erklärung räumte sie ein, dass sie einen schweren Fehler gemacht hat, den sie zutiefst bereut. Sie sagte: "Einer meiner Ratgeber hat mir ein Wort von Jesus Sirach mit auf den Weg gegeben: 'Bleibe bei dem, was dir dein Herz rät'. Und mein Herz sagt mir ganz klar: Ich kann nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben."
Sehr viele Menschen sind betroffen, traurig und fassungslos über den Rücktritt, der für uns als Landeskirche den Abschied von Margot Käßmann als unserer Landesbischöfin bedeutet. Als Pastorin bleibt sie unserer Landeskirche weiter verbunden.
Margot Käßmann lässt Sie herzlich grüßen und schreibt: "Ich war mehr als zehn Jahre mit Leib und Seele Bischöfin und habe all meine Kraft in diese Aufgabe gegeben. Es tut mir Leid, dass ich mit diesem Schritt sicherlich viele Menschen enttäusche. Ich danke allen Menschen in den Gemeinden unserer Landeskirche, die mich so wunderbar getragen und gestützt und für mich gebetet haben. Aus allen Krisen, die ich erlebt habe, weiß ich: Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand'."
Unsere Landeskirche hat Margot Käßmann sehr viel zu verdanken. Wir haben sie als begeisternde Predigerin auf vielen Kanzeln in den Gemeinden der Landeskirche erlebt. Sie hat Hoffnung und Zuversicht vermittelt, authentisch von ihrem Glauben an die befreiende Liebe Jesu erzählt und Mut zu neuen Aufbrüchen gemacht. Sie hat als engagierte und couragierte Christin sich öffentlich eingemischt und entscheidende Anstöße für ethische und politische Debatten gegeben. Wir haben mit Margot Käßmann heitere Feste des Glaubens und einen wunderbaren Kirchentag in Hannover gefeiert.
Als eine der ersten Frauen im Bischofsamt und als erste Ratsvorsitzende in der Evangelischen Kirche hat sie vielen Frauen Mut gemacht, sich in einer Kirche, die über Jahrhunderte von Männern geprägt war, mutig und couragiert einzubringen.
Mit alledem hat sie viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche mit der Botschaft des Evangeliums angesprochen und neues Vertrauen in unsere Evangelische Kirche geweckt.
Mit ihrer Entscheidung, vom Amt der Landesbischöfin zurückzutreten, ist Margot Käßmann ihren eigenen Ansprüchen an das Bischofsamt treu geblieben. Die Einsicht, dass die Amtsautorität als Landesbischöfin Schaden genommen hat und ihr damit die Freiheit genommen war, ethische und politische Herausforderungen zu benennen und zu beurteilen, führte für sie folgerichtig zum Rücktritt. Damit hat sie auch im Umgang mit eigenen Fehlern die Gradlinigkeit bewiesen, die für ihre persönliche Integrität unbedingt wichtig ist. Diese Entscheidung, so schmerzlich sie für uns alle sein mag, verdient unseren höchsten Respekt und Anerkennung.
Als Landeskirche danken wir Margot Käßmann für eine gute und schöne Zeit. Sie bleibt Pastorin und wir gehen davon aus, dass wir ihr in Zukunft an einem anderen Ort in einer anderen Aufgabe wieder begegnen werden. Sie wird weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten für die Verkündigung des Evangeliums und die Diskussion gesellschaftlicher Fragen.
Der Kirchensenat hat bis zur Einführung eines neuen Landesbischofs oder einer neuen Landesbischöfin den Lüneburger Landessuperintendenten Hans-Hermann Jantzen zum Bischofsvikar ernannt.
Wir bitten Sie um Fürbitte für Margot Käßmann, unserer bisherigen Landesbischöfin, und für alle, die in der Kirche Verantwortung tragen für die Verkündigung des Evangeliums und die Leitung der Kirche, besonders auch für Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen – und grüßen Sie mit den Worten des Liedes von Arno Pötzsch:
Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand,
die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod
doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.
Wir sind von Gott umgeben, auch hier in Raum und Zeit,
und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.
Arend de Vries, Geistlicher Vizepräsident im Landeskirchenamt

Zum Rücktritt von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann

(26.02.2010) "Mit großer Traurigkeit nimmt der Evangelisch-luth. Kirchenkreis Göttingen den Rücktritt seiner Landesbischöfin und Ratsvorsitzenden der EKD, Dr. Margot Käßmann, wahr. Mit den Worten, die sie in ihrer Rücktrittserklärung gewählt hat und mit der Art und Weise, wie sie sie gesprochen hat, hat sie noch einmal eindrücklich ihre Gradlinigkeit, intellektuelle Klarheit und persönliche Glaubwürdigkeit unter Beweis gestellt. Alleine diese kurze Rücktrittserklärung bestärkt uns und viele andere in unserer Sympathie und unserem Vertrauen zu ihr. Zugleich verdient ihre persönliche Entscheidung großen Respekt. Es ist deutlich, dass sie damit Schaden vom bischöflichen Amt und unserer Kirche abwenden möchte. Auch in dieser Konsequenz ist sie Vorbild.
Umso mehr überwiegt das Bedauern, dass sie unserer Kirche nicht mehr als Leitende Geistliche vorsteht. Unzählige Menschen wissen von Begebenheiten zu erzählen, wo Worte und die Haltung von Frau Käßmann etwas bei ihnen positiv in Bewegung gebracht, Fragen einer Klärung zugeführt oder einfach nur getröstet und gestärkt haben. Ich persönlich erinnere mich zum Beispiel, wie wohltuend mich ein Abendsegen berührt hat, den sie auf dem Kirchentag in Köln gesprochen hat. Befreiend war es, wie sie politisch und ethisch Stellung bezog und vom Evangelium her unmissverständlich für Frieden und Gerechtigkeit eintrat. Unserer Kirche und Gesellschaft hat sie wichtige Anstöße gegeben.
Wer Margot Käßmann allerdings auf ihre Fernsehauftritte und Mitwirkung bei Großereignissen reduzieren will, übersieht ihre Liebe und Nähe zu den kleinen, traditionsreichen und ursprünglich selbständigen Gemeinden auch in unserer Region. Auch hier haben manche Gemeinden sie vor Ort als vitale und begeisterungsfähige Predigerin erlebt. Frau Landesbischöfin Dr. Käßmann hat gern Einladungen zur Feier von Kirchenjubiläen und Vorträgen angenommen und so den von Sparmaßnahmen gebeutelten Gemeinden gezeigt, dass sie die Menschen sieht, ihr Unbehagen versteht und zu neuen Aufbrüchen Mut macht.
Bei allem Respekt vor ihrer persönlichen Entscheidung bedauern wir ihren Rücktritt sehr, sind der fröhlichen Zeugin des Glaubens bleibend dankbar und wünschen ihr Gottes Segen für ihr Wirken an einem neuen Ort. Ganz besonders aber wünschen wir Frau Dr. Käßmann persönlich, dass sie diese schmerzliche Krise mit Gottes Hilfe überwinden wird und wieder zu der inneren Fröhlichkeit und Gewissheit zurückfindet, mit der sie andere so oft angesteckt hat. Und wir hoffen darauf, dass sie dann auch ihre Gaben in einer neuen Aufgabe einsetzen wird."
Superintendent Friedrich Selter, Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen

Presseerklärung der Landeskirche
zum Rücktritt von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann

(25.02.2010) "Die Landeskirche respektiert den Entschluss der Landesbischöfin und hat hohen Respekt davor, wie sie zu ihrer Verantwortung steht und entscheidet.
Die Landeskirche bedauert es sehr, dass die gute und erfolgreiche Zeit mit Landesbischöfin Dr. Käßmann nun zu Ende geht und empfindet als es als großen Verlust, dass die Landesbischöfin nicht mehr für die Arbeit in der Landeskirche zur Verfügung steht.
Wir sind dankbar für sehr Vieles, was die Landesbischöfin in ihrer Leitung und Verkündigung für die Landeskirche geleistet hat. Sie hat unsere Kirche in wichtigen Arbeitsfeldern und bei vielen aktuellen Themen entscheidend vorangebracht. Es war ihr unbedingtes Anliegen, mit dem Evangelium mitten in der Welt präsent zu sein und den Verkündigungsauftrag der Kirche öffentlich wahrzunehmen. Dadurch hat sie viele Menschen angesprochen, sie mit der Botschaft des Evangeliums erreicht und neues Vertrauen zur Evangelischen Kirche geweckt.
Dankbar sind wir auch für die vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit in den letzten zehneinhalb Jahren in den Leitungsgremien der Landeskirche.
Wir wünschen Frau Dr. Käßmann für ihren weiteren Lebensweg Gottes Segen. Unsere guten Wünsche werden sie in der kommenden Zeit begleiten."
Dr. Johannis Neukirch, Pressesprecher, Pressestelle der Landeskirche

Leben mit dementen Menschen

(19.02.2010) Die Evangelische Erwachsenenbildung Südniedersachsen bietet thematische Veranstaltungen an, die von Gemeinden und Institutionen abgerufen werden können. Der jetzt angebotene Kurs "Leben mit dementen Menschen" orientiert sich an der gleichnamigen Arbeitshilfe Nr. 9 der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen, die von Klaus Depping verfasst wurde. Kursleiterin Pastorin Christiane Scheller nimmt die Interessen und Fragen der Teilnehmenden auf und verabredet die thematischen Schwerpunkte.
Inhalte sind: "Der Umgang mit sich selbst", "Konfrontiert mit einer anderen Wirklichkeit" und "Das Abschiednehmen gestalten". Die Dauer des Kurses beträgt in der Regel sechs bis acht Arbeitseinheiten von jeweils 120 Minuten. Weitere Informationen: info@eeb-goe.de

Weltgebetstag 2010
Frauen aller Konfessionen laden ein

(01.03.2010) "Alles,was Atem hat, lobe Gott!" lautet das Motto des Weltgebetstages (WGT), der am Freitag, dem 5. März 2010 überall in der Welt gefeiert wird.
In diesem Jahr haben die Liturgie, die Texte und die Lieder Frauen aus Kamerun erarbeitet: "Mit Leib und Seele wollen wir loben und preisen".
Im Kirchenkreis Göttingen sind Vorbereitungskreise jetzt dabei, sich die Weltgebetstags-Liturgie aus dem fernen Land zu erarbeiten. Als Multiplikatorinnen tragen sie die Liturgie in die Kirchen der Ortsgemeinden.
Der Weltgebetstag wird traditionell ökumenisch gefeiert. In folgenden Gemeinden finden Gottesdienste statt:
Um 18 Uhr: Obernjesa, Göttingen (Kreuzkirche), Roringen, Waake, Bremke.
Um 19 Uhr: Diemarden, Friedland (Ev. Gemeindehaus), Benniehausen, Groß-Lengden, Reiffenhausen, Mollenfelde, Ballenhausen und Nörten-Hardenberg.
In der Innenstadt Göttingen wird der Weltgebetstags-Gottesdienst in diesem Jahr in St. Paulus um 16 Uhr und um 18.30 Uhr stattfinden.

Diakonie begrüßt Hartz IV-Urteil

(17.02.2010) Der Direktor des Diakonischen Werks der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Dr. Christoph Künkel zeigte sich nach der Urteilsverkündung hoch zufrieden mit dem Ergebnis: "Uns als Diakonie bestätigt das Urteil. Wir haben immer wieder gesagt, dass die Regelsätze nicht ausreichend sind und der individuelle Bedarf stärker berücksichtigt werden muss. Nun fordert das Bundesverfassungsgericht genau das: nämlich die so genannten einmaligen Beihilfen, die Regelungen für besondere Bedarfe, wieder einzuführen – z.B. für speziellen Bekleidungsbedarf oder Schulmaterialien. Das SGB II hat die Regelsätze nahezu komplett pauschaliert und damit alle Hilfebedürftigen über einen Kamm geschert. Eine Einzelfallbetrachtung war faktisch nicht möglich. Jetzt wird deutlich, dass das verfassungsrechtliche Existenzminimum nicht für alle gleich festgelegt werden kann, sondern im Einzelfall betrachtet werden muss. Das ist sehr zu begrüßen, weil so auch die besonderen Bedarfe von Kindern berücksichtigt werden können."
Darüber hinaus sollte besonders in die Bereiche Schule und Bildung investiert werden. "Das Bildungs- und Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen muss quantitativ und qualitativ ausgebaut werden", sagt Bernd Heimberg, Vorsitzender der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf). "Auch Eltern müssen unterstützt werden. Das bedeutet, Angebote, die die Kompetenzen von Familien nachweislich fördern, wie etwa begleitende Hilfen für die Haushalts- und Lebensführung, zu intensivieren".
Neben Einschränkungen in der Grundversorgung ist häufig mangelnde Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten Folge von Armut. Künkel: "Das bedeutet auch einen Mangel an Erfahrungsmöglichkeiten für Kinder. Die Benachteiligungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und auch Gesundheit haben langfristige Negativwirkungen, die oft nicht oder nur mit hohem Einsatz zu korrigieren sind. Materielle Armut beeinflusst die gesamte Lebenslage eines Kindes massiv."
Die Diakonie in Niedersachsen hat ein Positionspapier zum Thema  "Kinder- und Familienarmut" veröffentlicht. Es ist nachzulesen unter www.diakonie-niedersachsen.de und www.diakonie-hannovers.de

Qualitätsentwicklung für Kirchengemeinden –
Landeskirche startet Pilotprojekt – Anmeldung bis Ende Februar

(05.02.2010) Im April 2010 beginnt das Pilotprojekt zur "Qualitätsentwicklung in Kirchengemeinden" der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Kirchengemeinden können sich ab sofort bis Ende Februar um Teilnahme daran bewerben. 12 Kirchengemeinden erhalten die Möglichkeit an dem Projekt teilzunehmen. "Dies ist eine besondere Chance für engagierte Kirchengemeindeleitungen, sich geistlich und strukturell neu auszurichten, Abläufe zu verbessern, nach außen klarer erkennbar zu werden", so Arend de Vries, geistlicher Vizepräsident des Landeskirchenamtes. "Jede Gemeinde, die mitmacht, wird davon profitieren".
In einem knapp zweijährigen Prozess nehmen die Projektteams jeweils an sieben zentralen Veranstaltungen teil und erhalten zusätzliche Unterstützung und Begleitung vor Ort. Die Qualitätsentwicklung nimmt alle Zusammenhänge in den Blick. Im Vordergrund steht das Gelingen von Kommunikationsprozessen. Beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende in der Kirchengemeinde lernen gemeinsam aus der Praxis, reflektieren ihre Arbeit planvoll und regelmäßig, klären ihre Ziele und gehen Verbesserungsprojekte systematisch an. Die Verständigung über gemeinsame Ziele bewirkt eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung in der Kirchengemeinde. Einzige Voraussetzung ist der Wille des Kirchenvorstandes, sich auf den Prozess einzulassen. Die teilnehmenden Kirchengemeinden sollen einen Querschnitt der Kirchengemeinden in der Landeskirche abbilden.
Weitere Informationen und der Bewerbungsbogen ist erhältlich bei Kerstin Richter, Haus kirchlicher Dienste, Telefon: (0511) 1241-469, eMail: k.richter@kirchliche-dienste.de und im Internet: www.qualitaetsentwicklung.info.

Zur Besinnung kommen – mitten im Lärmen


(26.01.10) Hektik, Lärm und Hetze bestimmen immer mehr unser Leben. Viele suchen nach einem Anker, mit dem sie zumindest ein wenig innehalten können. Die Bahnhofsmission Göttingen möchte einen solchen Anker anbieten.
Ab Februar 2010 soll jeden ersten Freitag im Monat um 18 Uhr für eine Viertelstunde auf Bahnsteig 4/5 in der Bahnhofsmission Göttingen Gelegenheit dazu sein, inne zu halten und Ruhe zu finden. Christlich orientierte Menschen werden Impulse zum Nachdenken geben.
Am 5. Februar 2010 wird Pastor i.R. Helmhard Ungerer diese Besinnung gestalten. Am 5. März 2010 wird dies Pastor Gert Liebenehm tun.

Kirche und Diakonie bei der Göttinger Gesundheitsmesse 2010

(17.02.2010) Am 20. und 21. Februar 2010 findet in diesem Jahr die Göttinger Gesundheitsmesse statt. Unter dem Motto "vorsorgen • heilen • wohlfühlen" stellen auch der Diakonieverband Göttingen und seine Einrichtungen die Diakoniestation, der Laienhilfsdienst, die Evangelische Lebensberatungsstelle und die Kirchenkreissozialarbeit ihre Arbeit vor.
Außerdem ist am Sonntag um 11 Uhr ein Gottesdienst, der von Superintendent Friedrich Selter gehalten wird. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Band LEAN ON ME mit dem Popularkirchenmusiker Rüdiger Brunkhorst.

Evangelische Patientenbücherei feiert Geburtstag

(26.01.2010) Die Evangelische Patientenbücherei in der Universitätsmedizin Göttingen (Klinikum Göttingen) besteht seit 30 Jahren. Aus diesem Grund findet am 18. Februar 2010 um 16 Uhr in der Osthalle des Klinikums eine Jubiläumsveranstaltung statt. Neben Andacht und Empfang wird Prof. Dr. Joachim Ringleben von der Theologischen Fakultät Göttingen einen Festvortrag über "Was bedeutet es, die Bibel zu lesen?" halten.

Haiti: Erdbeben verwüstet Karibikstaat
Diakonie Katastrophenhilfe ist vor Ort im Einsatz


© Foto: Reuters/Reuters TV
(13.01.10) Nach dem Erdbeben auf Haiti mit zahlreichen Toten, Verletzten und schweren Verwüstungen bereitet die Diakonie Katastrophenhilfe Nothilfemaßnahmen vor. Besonders die Hauptstadt Portau-Prince wurde in weiten Teilen zerstört. Neben Krankenhäusern und Schulen sind unzählige Häuser eingestürzt und Straßenverbindungen unterbrochen. Das Büro der Diakonie Katastrophenhilfe und die Mitarbeitenden sind unversehrt.
Das evangelische Hilfswerk stellt 100.000 Euro für die Nothilfe und den Wiederaufbau zur Verfügung.
"Tausende Menschen sind auf den Straßen, sitzen auf dem Boden, singen, beten. Es gibt kein Licht, keinen Strom und keine Telefonverbindung", berichtet Astrid Nissen, Projektleiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti.
Die Diakonie Katastrophenhilfe und die Schwesterorganisation "Brot für die Welt" in Haiti stehen in Kontakt mit dem Büro und planen gemeinsame Hilfeleistungen. Ebenfalls wird die Nothilfe über das globale kirchliche Hilfsnetzwerk ACT (Kirchen helfen gemeinsam) mit den vor Ort arbeitenden Hilfsorganisationen vorbereitet.
Für die weitere Hilfe bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden und Kollekten:
Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
Konto: 4488 • BFS Hannover (BLZ: 251 205 10)
Stichwort: DKH-Erdbeben Haiti

"Glitzerstern" in Kerstlingerode und Benniehausen
Kirchenkreisprojekt "Kooperation Schule und Kirchenmusik
im ländlichen Raum" trägt Früchte


(01.02.10) Im Sommer 2009 übernahm der ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen die Trägerschaft für das Projekt "Kooperation Schule und Kirchenmusik im ländlichen Raum". Ziel dieses Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen im Landkreis Göttingen besondere kirchenmusikalische Angebote zu bieten und die Kooperationen zwischen Schulen und evangelischen Gemeinden vor Ort zu stärken. "Das musikalische Angebot in Göttingen ist groß und reichhaltig, auch von kirchlicher Seite. Aber gerade dort, wo die Wege in die Stadt weiter sind, finden zeitlich begrenzte Projekte wie die gemeinsame Arbeit an einem Musical mit anschließender Aufführung großen Anklang", so der stellvertretende
Superintendent Dr. Marc Wischnowsky. Kindern und Jugendlichen werden so niedrigschwellige Zugänge zu christlich geprägter Musik und damit zur Kirche eröffnet.
Möglich wurde die Einrichtung dieser Stelle durch Förderungen des Innovationsfonds der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und der Schünemann-Stiftung in Göttingen.
Schon im Oktober 2009 konnte Kantor Alexander Kuhlo zusammen mit Konfirmanden in Barterode ein Musical aufführen. Die erste Schulaufführung fand nun mit "Glitzerstern" am 29. Januar zum Ende des Schulhalbjahres in der Gartetalgrundschule in Kerstlingerode statt. Im Sonntagsgottesdienst am 7. Februar 2010 um 11 Uhr besteht in der St. Urban-Kirche in Benniehausen eine weitere Gelegenheit, den "Glitzerstern" zu hören.

Zeitspender für 700 Kirchen und Kapellen im Sprengel gesucht

(28.01.2010) Am Sonnabend, dem 6. Februar von 9-12 Uhr findet der dritte Impulstag zur Initiative "einfach-Gottesdienst-feiern" im Gemeindesaal der St. Johannisgemeinde Göttingen, Johanniskirchhof 2, statt. Landessuperintendent Eckhard Gorka lädt Interessierte aus den Kirchenkreisen Göttingen und Hann. Münden ein, das Modell "Einfach-Gottesdienst-feiern" kennen zu lernen, beim dem es um eine einfache Form des Gottesdienstes, ohne Beteiligung von Pastoren und ohne große Vorbereitung geht. Nötig sind allerdings Menschen, die bereit sind, wöchentlich oder zweiwöchentlich "Zeit" zu spenden.
Ausgangspunkt der Initiative ist, dass in lediglich rund 170 von 693 Kirchen des Sprengels Hildesheim-Göttingen wöchentliche Gottesdienste stattfinden.
Bei diesem Impulstag stellt Projektleiter Pastor Rolf Sturm Modelle von Gottesdiensten vor, die ohne große Vorbereitung durchgeführt werden können. Auch Landessuperintendent Eckhard Gorka wird an diesem Tag dabei sein. Eine Anmeldung ist möglich unter Telefon: (05121) 32457, Fax: (05121) 32249, und per eMail: LaSup.Hildesheim-Goettingen@evlka.de.

40 Jahre Corvinus-Kindergarten

(28.01.2010) Aus Anlass des 40. Geburtstages bekommt der Corvinus-Kindergarten ein neues Schild geschenkt, das am Tag der Offenen Tür, am 5. Februar 2010 um 15 Uhr feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich in den Kindergarten anzuschauen und Gespräche mit den Erzieherinnen zu führen.
Im Februar 1970 bezog der Kindergarten das jetzige Gebäude, das drei Jahre nach Gründung der evangelisch-lutherischen Corvinusgemeinde fertig gestellt wurde. Zunächst waren die Kinder im Gemeindesaal untergebracht.
Bis heute ist eine lebendige christliche Tradition Grundlage der Arbeit. Durch Lieder, biblische und andere Geschichten und die Feste des Kirchenjahres erfahren Kinder etwas von der Nähe und der Beziehung zu Gott. Die Kinder, Erzieherinnen und Eltern beteiligen sich an der Gestaltung von Gottesdiensten und Gemeindefesten, der Pastor ist regelmäßig im Kindergarten präsent.

Göttinger Werkstatt-Tag Kindergottesdienst 2010

(18.01.2010) Die Kirchenkreisbeauftragten für den Kindergottesdienst, Diakon Klaus Bendig, Pastorin Uta Callies und Diakonin Eva Heinke haben gemeinsam mit dem Arbeitsbereich Kindergottesdienst im Michaeliskloster Hildesheim der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers den Göttinger Werkstatt-Tag Kindergottesdienst 2010 vorbereitet und laden alle ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitende zu dieser Fortbildung ein. Sie findet am 6. Februar 2010 von 14.30 bis 18 Uhr im Gemeindehaus der Ev.-luth. Stephanusgemeinde Göttingen statt.
Im Mittelpunkt dieses Tages stehen Praxis-Werkstätten zur Gestaltung der Passions- und Osterzeit mit Kindern: Mitmachlieder, Foto-Bildgeschichten, mit den Perlen des Glaubens erzählen, Kreatives zu Ostern und vieles mehr.
Anmeldung und weitere Informationen gibt es bei Diakon Klaus Bendig, Pastorin Uta Callies oder Diakonin Eva-Susan Heinke

12 Orte – 12 Gespräche
22. Januar 2010, 17.30 Uhr: "Aussteigen, um einzusteigen"

(20.01.10) Die Veranstaltungsreihe "12 Orte – 12 Gespräche" ist am 22. Januar 2010 um 17.30 Uhr in der Autobahnraststätte Göttingen West zu Gast. Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann trifft hier auf den "Aussteiger" Dr. Markus Studer, einem ehemaligen Herzchirurg, der jetzt als Brummifahrer im eigenen Cockpit eines 460-PS-LKWs arbeitet. Gesendet wird live unter www.12orte.de.
Margot Käßmann trifft an zwölf – für die Kirche eher untypischen – Orten Menschen, mit denen sie Gespräche über gesellschaftlich relevante Themen führt. Es moderieren Tobias Glawion und Christof Vetter.

Zur Jahreslosung 2010 –
Jesus Christus spricht: "Euer Herz erschrecke nicht.
Glaubt an Gott und glaubt an mich.


© Foto: Monika Lawrenz/LVH
(01.01.10) Ein Wort hat Konjunktur – auch zum Jahreswechsel von 2009 in 2010: Krise. Finanzmarktkrise, Medienkrise, Wirtschaftskrise, Sinnkrise, Wertekrise, Institutionenkrise, Politikkrise, Rentenkrise – Begriffe, die sich in jeder Ausgabe einer Tageszeitung finden und die bei den großen Wochenmagazinen gern mal auf dem Titel stehen: "Warum nach der Jahrhundertkrise schon die nächste droht" titelte das Wochenmagazin "Der Spiegel" im November des zu Ende gegangenen Jahres... (-> weiterlesen)

Das Brot zum Teilen


(30.11.09) "Brot zum Teilen" ist eine Aktion des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen und dem Backhaus in Klein Lengden zugunsten der Aktion Brot für die Welt, mit der die Arbeit in den armen Ländern der Erde unterstützt wird.
Von jedem verkauften Brot für 4 € fließen 50 Cent in die Brot für die Welt-Aktionen des Kirchenkreises in Brasilien, Indien und Nicaragua.
Das "Brot zum Teilen" ist vom 27. November bis zum 16. Januar 2009 in folgenden Verkaufsstellen erhältlich:
Das Backhaus, Klein Lengden, Steinslieth 2 | Filiale Geismar, Mitteldorfstraße 9 | Wochenmarkt Göttingen | Wochenmarkt Bovenden | Bioladen Südstadt, Stegemühlenweg 26 | Biomarkt, Weender Landstraße 59 | Boyer GmbH, Burgstraße 18 | Boyer im Ostviertel, Hainholzweg 18, | EDEKA Gellersen, Düstere Eichenweg 21 | Naturalia, Kurze Straße 17

Ausbildung zum Pilgerbegleiter – noch Plätze frei

(17.12.2009) Von Februar bis November 2010 findet der zweite Kurs für Pilgerbegleiterinnen und Pilgerbegleiter statt. Er qualifiziert Ehrenamtliche, Pilgertouren an einzelnen Tagen oder mehrtägig zu führen.
Auf dem Gebiet der hannoverschen Landeskirche verlaufen mehrere Pilger- und Besinnungswege. Auch befindet sich hier ein wesentlicher Teil des Pilgerweges Loccum-Volkenroda. Über 300 Kilometer führt er an Weser, Leine und Unstrut entlang über Wesergebirge, Solling und Vogler, sowie durch das Eichsfeld. Zahlreiche Klöster liegen an diesem Pilgerweg.
Angeboten wird der Kurs vom Haus kirchlicher Dienste der Ev-luth. Landeskirche Hannovers. Die Kursgebühr beträgt 350 Euro. Bewerbungsschluss ist der 10. Januar 2010. Weitere Informationen sind erhältlich bei Pastor Dieter Wackerbarth.

Pilgergeschichten gesucht

(10.11.2009) Für eine Buchveröffentlichung zum Pilgertag am Pfingstsonntag, dem 23. Mai 2010 sucht das Haus kirchlicher Dienste Erlebnisberichte vom Pilgerweg. Gesucht werden Pilgerinnen und Pilger wie auch Gastgeberinnen und Gastgeber, die ihre Weggeschichte vom Pilgerweg Loccum-Volkenroda erzählen. Das können Begegnungen und kleine Begebenheiten sein, Anstöße, die wachgerüttelt haben, Momente, die den Glauben weitertragen oder die eigene Sehnsucht nach Leben zeigen. Bis zu zwei Bilder oder Zeichnung können dem Beitrag beigefügt werden. Eine Jury wählt bis zu 20 Weggeschichten aus. Unter allen Einsendern werden zehn Sachpreise verlost, die am Pilgertag überreicht werden. Einsendeschluss ist der 8. Januar 2010. Weitere Informationen sind erhältlich bei Pastor Dieter Wackerbarth, Haus kirchlicher Dienste, Hannnover.

Weihnachtsgruß der Bischöfin


© Foto: Monika Lawrenz/LVH
(24.12.09) "Ein Schlüsselbund: "zuhause". Das ist eine zentrale Sehnsucht von uns. Immer wieder im Leben. Wir wollen irgendwohin gehören. An einem gedeckten Tisch willkommen, ja erwartet sein. Einfach nach Hause kommen. Geliebt werden, da sein,
uns angenommen wissen. So wie du bist, jetzt und heute..." (-> weiterlesen)

Drei Göttinger im Fernsehen


(17.12.09) "Stadt gegen Land – das Wissensduell" ist ein neues, spannendes Quiz, bei dem drei Kandidaten aus einer norddeutschen Großstadt gegen drei Kandidaten einer ländlichen Region spielen.
Beim zweiten Teil, der am 23. Dezember 2009 um 22 Uhr auf N3 ausgestrahlt wird, tritt ein Team aus Göttingen gegen eine Mannschaft aus Glücksburg an, einer idyllischen Kleinstadt im Norden von Schleswig-Holstein, die gerade etwa 6.000 Einwohner zählt.
Das Göttinger Trio besteht aus drei evangelischen Kirchenvertretern: Pastor Thomas Harms (Gefängnisseelsorger und Theologe im Diakonieverband Göttingen), Jörg Mannigel (Geschäftsführer Diakonieverband Göttingen) und Diakon Andreas Overdick (Öffentlichkeitsarbeit und Projekte im Kirchenkreis) sind im November zu einem Casting in Hamburg gewesen und haben dort einen so positiven Eindruck hinterlassen, dass sie zur Sendung nach Hamburg eingeladen wurden.
Im direkten Duell der Teilnehmenden geht es um Allgemeinwissen, Gedächtnisleistungen, Kenntnisse rund um den Norden, besondere Talente, Spielfreude und vieles mehr. Das Siegerteam gewinnt 20.000 Euro für einen guten Zweck in ihrem Ort. Moderiert wird die Sendung von Alexander Bommes. Der gebürtige Kieler hat als Profi-Handballer Erfolge gefeiert und stellt im "Sportclub"-Moderatorenteam seine Fußball-Kompetenz unter Beweis.

Kirchengemeinden der Innenstadtregion laden ein


(26.11.09) Die zur Innenstadtregion gehörenden Kirchengemeinden Corvinus, St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis und St. Marien haben in diesem Jahr erstmalig ein Faltblatt herausgegeben, in dem alle Veranstaltungen der Advents- und Weihnachtszeit enthalten sind. Es liegt in den Gemeinden, der Touristinformation, der Stadtinformation und in diversen Geschäften aus und ist im Kirchenkreisamt, in der Düsteren Straße erhältlich.

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