Aktuelles-Archiv Juli-Dezember 2005
Kirchenkiosk vom 19.-23.12.2005
(19.12.05) Der Kirchenkiosk am Marktplatz ist diese Woche wie folgt besetzt:
| 19.12.: Heidi Rosenboom, Kirchenkreisvorstand, Spezialgebiet: Diakonie und: Jörg Bachmann, Betriebsleitung Neue Arbeit Brockensammlung |
20.12.: Pastorin Elke Reichardt, Christophorusgemeinde, Kirchenkreisvorstand, Spezialgebiet: Kindertagesstätten | 21.12.: Barbara Grzelachowski, Kirchenkreisvorstand, Spezialgebiet: ländliche Gemeinden |
| 22.12.: Superintendent Dr. Wolf-Dietrich Köhler | 23.12.: Pastor Stefan Förster, Selbstständige evangelisch-lutherische Kirche Göttingen (17-19.30 Uhr); Superintendent Dr. Wolf-Dietrich Köhler (19.30-20.30 Uhr) |
"Miteinander statt nebeneinander"
Juden, Christen und Muslime beten für Frieden und Integration
Gemeinsames Friedensgebet am Sonntag, dem 18. Dezember 2005, 20 Uhr,
St. Marienkirche, Neustadt 21
(14.12.05) Der Runde Tisch der Religionen Abrahams in Göttingen jüdische Gemeinde, evangelische und katholische Kirche, vier islamische Gemeinschaften ist seit Jahren und verstärkt seit dem 11. September 2001 darum bemüht, wenigstens in Göttingen aktiv und engagiert an der Versöhnung der Religionen und Kulturen mitzuwirken und hier vor Ort die Integration von Menschen der verschiedenen Religionen und Kulturen zu fördern. So führen auch Terror, Gewalt und Geiselnahmen im Vorderen Orient und an vielen Orten der Welt nicht zur Resignation der Beteiligten, sondern spornen sie an, sich im Gebet gemeinsamen zu treffen und Schritte der Annäherung zu fördern. Sie laden Göttinger Bürgerinnen und Bürger aller Religionen zum gemeinsamen Gebet für Frieden und Integration ein.
Kirchenkiosk vom 10.-17.12.2005
(08.12.05 • W.-D. K.) Der Kirchenkiosk am Marktplatz ist in der Adventszeit täglich von 17-19 Uhr besetzt:| 10.12.: Pastor Misler, Grone-Süd | 11.12.: Rosemarie Freimann, Kirchenkreisvorstand, Spezialgebiete: Neue Arbeit Brockensammlung, Finanzen | 12.12.: Britta Krumenacker und Wolfgang Eggerichs, Sozialdienst in der Neuen Arbeit Brockensammlung |
| 13.12.: Pastor Martin Steinberg, Rosdorf, Kirchenkreisvorstand (stellv. Vorsitzender) und 1. stellv. Superintendent, Spezialgebiete: Diakonie und Lager Friedland | 14.12.: Diakon Uwe Wendelborn, Weende, zusammen mit Konfirmanden aus Weende | 15.12.: Pastor Thorsten Rohloff, zusammen mit Konfirmanden aus der Christophorusgemeinde |
| 16.12.: Rosemarie Freimann, Kirchenkreisvorstand, Spezialgebiete: Neue Arbeit Brockensammlung, Finanzen | 17.12.: Dirk Arning, Prediger, Landeskirchliche Gemeinschaft Göttingen |
72-Stunden-Gebet
(08.12.05 • W.-D. K.) Von Donnerstag, 15.12.2005 um 21 Uhr bis Sonntag, 18.12.2005, 21 Uhr soll von Christen aus verschiedenen Gemeinden rund um die Uhr 72 Stunden lang für Göttingen und die Göttinger gebetet werden. Gedacht ist an einen stündlich wechselnden "Schichtdienst", in dessen Rahmen von Dreiergruppen jeweils eine Stunde lang gebetet wird. Ort des Gebetes wird (ACHTUNG ORTSÄNDERUNG!!!) die ST. MARIENKIRCHE sein. Auf die Aktion hingewiesen wird durch einen Büchertisch in der Nähe von Sport Karstadt am Rande des Weihnachtsmarktes. Dort können auch Gebetsanliegen abgegeben werden, für die dann im Rahmen der Aktionen gebetet wird. Im Vorbereitungskreis wirken Christinnen und Christen aus verschiedensten frei- und landeskirchlichen Gemeinden mit. Unterstützt wird die Aktion auch von Dechant Norbert Hübner und Superintendent Dr. Wolf-Dietrich Köhler. Wer bei der Aktion mitwirken will, kann sich unter Angabe der Telefonnummer und der gewünschten Zeit z.B. in der Superintendentur anmelden (0551 56069) (bei Nichterreichbarkeit Anrufbeantworter). Es erfolgt dann eine Bestätigung.
Chorakadiemie Göttingen in Groß Schneen
(06.12.05 • W.-D. K.) Am 11.12.2005 um 17 Uhr ist die Chorakademie Göttingen unter Leitung von Stefan Kaden in der St. Michaelis Kirche, Groß Schneen, mit adventlicher Musik zu Gast. Es wird kein typisches Adventskonzert sondern eine große Bandbreite der Musik und Altersgruppen sein. Von Adventsliedern mit Kindergartenkindern und Singklassen über ein Singspiel mit dem Kinderchor bis hin zum dann wird es allerdings typisch klassisch Leistungschor mit der "Missa in C" von W. A. Mozart (Spatzenmesse) und adventlichen Sätzen für Männerchor.
Kirchenkiosk in der Adventszeit
(29.11.05 • W.-D. K.) Während der Kirchenkiosk am Marktplatz sonst oft eher als Litfasssäule dient und nur gelegentlich Ausgangpunkt besonderer Aktionen ist, ist er in der Adventszeit täglich mindestens eine Stunde im Zeitraum von 17-19 Uhr besetzt, an den meisten Tagen sogar zwei Stunden. Haupt- und Ehrenamtliche sind dort ansprechbar und verkaufen Weihnachtskarten mit Texten zum Nachdenken und Plakate: eines, auf denen alle Kirchen des Kirchenkreises zu sehen sind, und ein adventliches Plakat mit dem Titel "Macht hoch die Tür", auf dem alle Kirchenportale des Kirchenkreises abgebildet sind. Im Kiosk wird jeweils ab 10 Uhr auf die aktuelle Öffnungszeit und Besetzung hingewiesen.
So macht Buß- und Bettag Spaß!
(21.11.05) Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule in Adelebsen haben in diesem Jahr den Buß-und Bettag wörtlich genommen. Sie besuchten die Kirchen St. Martini und St. Hedwig zu Gottesdienst und Andacht und setzten das um, was sie über "Buße" erfahren hatten: umzudenken, umzukehren im Sinne von: neue andere, Wege wagen.
So machten sich die Jugendlichen, in Begleitung von Erwachsenen aus Gemeinde und Schule, auf den Weg zu älteren Menschen des
Fleckens und der Dörfer Barterode, Güntersen und Eberhausen. Sie unterhielten sich mit ihnen, spielten Gesellschaftsspiele,
lasen vor, erledigten kleine Aufträge. Zum Schluss des Besuchs überreichten sie eine selbst verzierte Kerze. Dabei erlebten
sie, dass sie durch ihre Aktion Freude auslösten und auch selber davon "angesteckt" wurden. Einige Jugendliche
verabredeten sogar eine Fortsetzung der Besuche in unterrichtsfreier Zeit. Beim abschließenden Agapemahl im katholischen
Pfarrheim äußerten alle Beteiligten den Wunsch, dies Projekt im nächsten Jahr nicht nur zu wiederholen, sondern
möglichst auch in größerem Umfang durchzuführen.
INTEGra feierte 30. Schlachteessen
(17.11.05 • H. W.) Am 12. November 2005 öffnete die Mehrzweckhalle in Göttingen-Holtensen ihre Türen zum traditionellen "Schlachtessen" von INTEGra Göttingen. Seit 1976 bereitet Ortsbürgermeister und Schlachtermeister Karl Wille jedes Jahr die frischen Schlachteplatten für die INTEGraner, ihre Familien und Freunde, Gönner und Förderer der Arbeit vor. Die Idee dazu hatte der INTEGra-Gründer Horst Roders.
In diesem Jahr fanden 130 Besucher den Weg nach Holtensen. INTEGra nutzt dieses "Familientreffen", um über die
Arbeit zu berichten, Veränderungen bekannt zu geben und letztendlich auch, um neue Freunde dieser Arbeit zu gewinnen.
Brot für die Welt 2005/2006
(01.11.05) Der Partnerschaftsausschuss des Kirchenkreistages Göttingen hat für die diesjährige Brot-für-die-Welt-Aktion Werbematerialien erstellt. Für die Veröffentlichung in Gemeindebriefen und anderen Publikationen können die Din A5-Seiten (eine allgemeine Seite, ein Seite jeweils für das Brasilien- und das Nicaraguaprojekt) im pdf-Format im Downloadbereich heruntergeladen werden.
Bischöfin besucht Kirchenkreis
(24.11.05 • W.-D. K) Bischöfin Dr. Margot Käßmann besucht am 30.11.2005 den Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen. An diesem Tag erwartet sie ein umfangreiches Programm: 9 Uhr: Konferenz der Hauptamtlichen in Barterode • 11.30 Uhr: Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Göttingen • 12.30 Uhr: Mittagessen in der Familienbildungsstätte mit Honoratioren aus Stadt und Landkreis • 15.30 Uhr: Besuch im Grenzdurchgangslager Friedland anlässlich "60 Jahre Friedland" • 17 Uhr: Besuch bei der Neuen Arbeit Brockensammlung • 18.40 Uhr: Besuch beim Kirchenkiosk • 19 Uhr: "Ständerling" in der St. Johanniskirche • 19.30 Uhr: Vortrag in St. Johannis: Kirchentag und Kirchenalltag
Spendersuche für Jan-Erik
(21.11.05) Jan-Erik ist lebensbedrohlich an Leukämie erkrankt. Für ihn muss ein Stammzellenspender gefunden werden, der über die gleichen Gewebemerkmale verfügt wie er. Zur Typisierung wird etwas Blut aus der Armvene entnommen, um die Gewebemerkmale zu bestimmen. Jeder, der gesund und zwischen 18 und 55 Jahre alt ist, kommt als möglicher Spender in Frage.
Am 27.11.2005 findet von 11-17 Uhr in der Weender Festhalle, Ernst-Fahlbusch-Straße 20, 37077 Göttingen eine Typisierungsaktion statt.
Weitere Informationen: HIER KLICKEN!
Büffel oder Lamm?
(03.11.05 • W.-D. K.) Am kommenden Sonntag, dem 13. November 2005 findet um 18 Uhr in St. Johannis/Göttingen die nächste Thomasmesse statt. Sie hat das Thema "Büffel oder Lamm vom Umgang der Menschen miteinander". Es wird um Beziehungsstörungen und um Mobbing, um Vertrauen und um die Frage gehen, wie Versöhnung und Neuanfang möglich ist. Es gibt u.a. eine Experten-Talkrunde zum Thema Mobbing und eine Predigt von Pastor Georg Grobe. Mitgestaltet wird der Gottesdienst von einem studentischen Vokalensemble, das unter anderem das Prinzen-Lied "Du musst ein Schwein sein" vortragen wird. Alle, die Kirche einmal "ziemlich anders" erleben wollen, sind herzlich eingeladen.
INTEGra-Büro nicht mehr in Holtensen
(23.09.05 • H. W.) Ab dem 23. September 2005 gibt es das Büro von INTEGra in Holtensen nicht mehr. Jedoch sind die INTEGra-Mitarbeitenden unter gleicher Telefonnummer (0551/66242) zu erreichen. Das Büro ist vorübergehend im Kirchenkreisjugenddienst im Nikolausberger Weg 73 untergebracht, bis beide Einrichtungen etwa Mitte Oktober in die Thomasgemeinde auf den Leineberg ziehen. "Die INTEGra-Arbeit wird weiterhin in Holtensen stattfinden! Die Bindung an die Gemeinde und das intakte Vereinsleben vor Ort ist uns wichtig!", so Diakon Wörmcke, Geschäftsführer von INTEGra.
Es gibt auch noch eine zweite Nachricht aus der integrativen Jugendgruppe: Nach den Sommerferien ist bei der
Vollversammlung ein neuer Vorstand gewählt worden: Vorsitzende ist nun Astrid Näther. Die Stellvertretung hat
arike Paulsen übernommen.
LebensWeisen Beiheft zum EG: Die Subskriptionsfrist läuft
(25.08.05 • Landeskirchenamt/W.-D. K.) Der Kirchentag in Hannover liegt nun schon einige Zeit hinter uns. Die Erinnerungen an großartige und erfüllte Tage aber sind noch bei vielen wach.
Was auch vom Kirchentag bleibt: Das Liederheft mit vertrauten, aber auch vielen neuen Liedern unterschiedlicher Stilrichtungen. Unsere
Landeskirche hat die LebensWeisen als Beiheft zum Evangelischen Gesangbuch herausgegeben. Neue Impulse und Lieder tun gut,
schreibt unsere Landesbischöfin in ihrem Vorwort.
Das Beiheft kann noch bis zum 15.10.2005 zu einem besonders günstigen Preis bestellt werden:
2.50 € pro Exemplar (abzügl. 5% ab 50 Expl., 10% ab 100 Expl.). Bestellungen sind immer in Einheiten zu 10 Expl.
möglich und bitte direkt zu richten an: Lutherisches Verlagshaus GmbH, Knochenhauerstr. 38-40, 30159 Hannover, fon:
(0511) 1241-739, fax: (0511) 3681098, Internet: www.bibli.com.
Das Liederheft kann auch gern über die Superintendentur, fon: (0551) 56069, eMail: sup.goettingen@evlka.de bestellt werden.
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POPularkirche Christophorus Kirchenmusiker eingestellt(03.09.05) Schon seit Juni ist er in der POPularkirche des Kirchenkreises als Kirchenmusiker tätig: Rüdiger Brunkhorst, Theologe und Musiktherapeut. Im Kirchenkreis Göttingen ist er kein unbekannter. Er war vor Diakon Henry Wörmcke Geschäftsführer bei INTEGra und viel im Kirchenkreis als Musiker unterwegs. In der Kirchenmusik will Brunkhorst aktuelle musikalische Stilrichtungen mit geistlichen Liedern verbinden, in ansprechender Qualität |
| präsentieren und helfen, Gottesdienste stimmig zu inszenieren. Er ist verheiratet mit der Pastorin Dr. Dagmar Henze (Obernjesa). Beide haben zwei Kinder im Alter von drei und acht Jahren. Der Kirchenkreis wünscht Rüdiger Brunkhorst viel Glück und Erfolg bei der auf Kirchenkreisebene angelegten Arbeit und erhofft sich neue, wertvolle Impulse für die Schwerpunktkirche POPularmusik Christophorus. |
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Kirchenvorstand wählt Pastor Dr. Schillak
(22.09.05 • G. B.) Der Kirchenvorstand Nörten Bishausen Marienstein hat sich mit klarer Mehrheit für Pastor Dr. Wolfgang Schillak als neuen Pastor der Kirchengemeinde entschieden. "Es war ein langer, intensiver Prozess. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, umso mehr freut uns das klare Ergebnis", so der Kirchenvorstand bei einer ersten Stellungnahme. Am Sonntag, dem 25. September hält Pastor Dr. Schillak im Gottesdienst um 17 Uhr seine Aufstellungspredigt. Anschließend besteht Gelegenheit zum Gespräch im Gemeindehaus. Endgültig bestätigt wird die Wahl durch den Superintendenten am Sonntag, dem 2. Oktober 2005 nach Ablauf der Einspruchsfrist.
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Alle jammern über die hohen Erdöl- und Erdgaspreise. Die Christophorusgemeinde handelt! |
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| (01.08.05) Die vorhandene Solarstrom-Anlage auf dem Kindergartendach der Christophorusgemeinde soll mit Hilfe eines privaten Investors im Herbst komplettiert werden. Ein Gestattungsvertrag liegt dem Landeskirchenamt Hannover zur Prüfung vor. Die Christophorusgemeinde hofft, durch diese intelligente Lösung dem Klimaschutz zu dienen und zugleich den Kostendruck zu mildern. | ||
Zivildienststelle frei
(26.07.05) Die Kirchengemeinde St. Petri-Weende sucht zum 1. September 2005 oder später einen Zivildienstleistenden, der mit einer halben Stelle Hausmeister- und Bürotätigkeiten übernehmen soll. Die zweite halbe Stelle umfasst die Mitarbeit im Gemeindepflegedienst. Weitere Informationen gibt es bei Diakon Uwe Wendelborn, fon: 0551 7704055 oder per eMail unter: petri.weende@t-online.de.
Migrationszentrum am KIOSK
(22.09.05) Von Donnerstag, den 29. September bis Sonnabend, den 1. Oktober findet am KIOSK in der Innenstadt ein Informationsstand des Migrationszentrums im Rahmen der Interkulturellen Woche statt. Die Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto "Miteinander Zusammenleben gestalten".
Gottesdienst zum Tag des Flüchtlings in St. Johannis
(22.09.05 • W.-D. K.) Im Rahmen der interkulturellen Woche wird am Sonntag, dem 25. September um 11 Uhr in der St.-Johannis-Kirche ein besonderer Gottesdienst zum Tag des Flüchtlings mit neueren Liedern und unter anderem kurdischer Musik gefeiert.
An dem Gottesdienst wirken Migranten und Asylbewerber mit persönlichen Erfahrungsberichten mit. Vorbereitet
wurde der Gottesdienst vom kirchlichen Arbeitskreis Asyl in Zusammenarbeit mit Superintendent Dr. Köhler, der die Predigt halten
wird. Nach dem Gottesdienst, zu dem auch die Mitarbeitenden des Kirchenkreises eingeladen sind, gibt es ein Mittagessen im Gemeindehaus
und die Möglichkeit, mit dem Landessuperintendenten Dr. Burghard Krause ins Gespräch zu kommen, der zur Zeit
den Kirchenkreis und die St.-Johannis-Gemeinde visitiert und im Rahmen des Gottesdienstes auch als Visitator das Wort an die
Gemeinde richten wird.
Der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber zum Tod von Frère Roger Schutz
(18.08.05 • Pressestelle der EKD) Mit fassungsloser Bestürzung und in persönlicher Betroffenheit habe ich die Nachricht über den gewaltsamen Tod von Frère Roger Schutz aufgenommen. Unsere Gespräche und gemeinsamen Gebete kamen mir wieder in den Sinn. An die Briefe musste ich denken, die ich mit ihm erst vor kurzem aus Anlass seines neunzigsten Geburtstags gewechselt hatte. Die eindrückliche Szene stand mir wieder vor Augen, wie er beim Trauergottesdienst für den verstorbenen Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom aus der Hand des damaligen Kardinalsdekans Ratzinger als erster unter den dort versammelten Gläubigen überhaupt die Kommunion empfing. Fassungslos und bestürzt bin ich darüber, dass dieser Mensch einer solchen unbegreiflichen Attacke auf sein Leben zum Opfer fiel.
Als Gründer und Prior der Gemeinschaft in Taizé hat Roger Schutz unzählige gerade auch junge
Menschen geprägt und eine geistliche Heimat finden lassen. Sein Tod in den Tagen des Weltjugendtages zeichnet diese Verbindung auf
tragische Weise nach.
Der Lebensweg Frère Rogers war bestimmt von einem tief im Glauben wurzelnden Engagement für die Ökumene. Nachdem er
1940 in Frankreich zusammen mit Gleichgesinnten eine Gemeinschaft gegründet hatte, die Juden vor den Nazis versteckte und
Flüchtlingen Schutz gab, wuchs diese von ihm gegründete Kommunität zu einer Quelle des ökumenischen Miteinanders.
Für viele Menschen waren die Begegnungen mit ihm und die Erfahrungen in der Gemeinschaft von Taizé prägend
für ihr ganzes Leben. Die Möglichkeit des persönlichen Austauschs und insbesondere das gemeinsame Gebet haben viele
Christen in ihrem persönlichen Glauben gewisser gemacht. An vielen Orten sind Abendgebete und Gottesdienste nach der Liturgie
und mit den Liedern aus Taizé entstanden und den Menschen zur Heimat geworden. Einige Lieder aus Taizé haben einen
festen Platz im Gesangbuch der Evangelischen Kirche in Deutschland und damit in den Gottesdiensten der evangelischen Kirchengemeinden
gefunden.
Die europäischen Jugendtreffen, von denen einige in Deutschland, zuletzt vor zwei Jahren mit Frère Roger in Hamburg,
stattgefunden haben, sind für viele zu Quellen der Glaubensgewissheit und der ökumenischen Verständigung geworden.
Das alles wurde möglich, weil der Prior von Taizé in allem Versöhnung, Trost und eine besondere Zuversicht
ausgestrahlt hat. Er bleibt für viele Menschen eine Orientierung und ein Vorbild wie nur wenige.
Es ist besonders schrecklich und unfassbar, dass ein Mensch, dessen Ziel Frieden, Versöhnung und Gewaltlosigkeit war,
nun durch einen Akt der Gewalt den Tod gefunden hat. Aber sein Zeugnis für Frieden und Versöhnung bleibt ebenso wie
die Innigkeit seines persönlichen Glaubens ein Vermächtnis für die Zukunft.
Superintendent in Nicaragua
(24.07.05) Superintendent Dr. Wolf-Dietrich Köhler ist vom 21. bis 30. Juli 2005 in Nicaragua. Er besucht dort die Feiern zum 15. Jubiläum der jungen Iglesia Luterana de Nicaragua "Fe y Esperanza" (Glaube und Hoffnung).
Kontakte zwischen dem Kirchenkreis Göttingen und der lutherischen Kirche in Nicaragua bestehen schon seit 1992. Seitdem gibt es die
Internationale Jugendbegegnung, die von der Kirchengemeinde Bovenden initiiert wurde. Bei jährlichen Begegnungen in beiden Ländern
werden entwicklungspolitische Themen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.
Der Kirchenkreis Göttingen hat den Wunsch, dass aus der Jugendpartnerschaft eine offizielle Kirchenkreis-Partnerschaft werden soll.
Alle Beteiligten sind sich einig:
"Nacht der Kirchen" und "Thomasmesse" waren voller Erfolg
(06.07.05) Das war ein ereignisreiches Wochenende! Am 1. Juli fand in den Innenstadtkirchen Göttingens die 2. "Nacht der Kirchen" statt. Konzerte, Kabarett, Gottesdienste in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichsten Inhalten lockten dabei mehrere hundert Besuchende an. Was zur Zeit populär in der Kirche ist, war auch an diesem Tag Magnet: Die Gospelkirche in der Universitätskirche St. Nicolai. Über den ganzen Abend verteilt, sangen die verschiedenen Gospelchöre der Region vor vollem Haus.
Aber auch Besonderes, Außergewöhnliches hatte seinen Platz: Da tanzte das Salsa-Paar Patricia und Luis in der Marienkirche, und die liturgische Einbindung in den Gottesdienst war für alle Mitfeiernden nachvollziehbar. Die Mitarbeitenden der beteiligten Kirchengemeinden waren sich noch in der Nacht einig: Eine Veranstaltungsform, die sich lohnt!
Am Sonntag, dem 3. Juli gab es das zweite Highlight des Wochenendes. Zum dritten Mal fand die Thomasmesse in der St. Johannis-Kirche
statt. Dieser Gottesdienst, der eher auf die Fragenden, Zweifler und Skeptiker ausgerichtet ist, war besser besucht, als der
Vorbereitungskreis es erwartet hatte. Für gute Musik sorgte das a cappella-Ensemble "Minor's Diner" und für das
Wohlbefinden sorgte ein Wellness-Parcour mit Massagen und Düften. So konnten die Besuchenden am Schluss das Motto der
Thomasmesse "Das Leben ist schön" nur bejahen.
3. Juli 2005 • 18 Uhr • St. Johannis:
Thomasmesse mit "Minor's Diner", Fußmassage und biblischen Düften
(23.06.05, 19 Uhr • W.-D. K.) Nach November 2004 und März 2005 wird am 3. Juli 2005 um 18 Uhr zum dritten Mal in die Göttinger St. Johannis-Kirche zur Thomasmesse eingeladen: ein bewusst "niederschwelliges" Gottesdienstangebot, das sich an alle Interessierten wendet, aber besonders für die gedacht ist, die viele Fragen und Zweifel haben. Thema ist diesmal "Das Leben ist schön". Dazu singt das "weltliche" a cappella-Ensemble "„Minor's Diner" Lieder, die zum Thema passen; in der "offenen Zeit", in der man verschiedene Stationen anlaufen kann, wird unter anderem eine Art "Wellness-Parcour" angeboten, bei dem man sich die Füßen massieren lassen oder biblische Düfte raten kann. Die Thomasmesse wird diesmal kürzer sein als sonst und nur ca. 90 Minuten dauern; im Anschluss sind die Teilnehmenden herzlich eingeladen, bei Getränken und einer Kleinigkeit zu essen noch zu bleiben und den Abend ausklingen zu lassen. Nähere Informationen gibt es bei Superintendent Dr. Wolf-Dietrich Köhler, Telefon: 0551 56069.
