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Aktuelles-Archiv Juli-Dezember 2009

Weihnachtslieder zum Mitsingen und Zuhören


(16.12.09) Am Donnerstag, dem 17. Dezember 2009 um 19 Uhr veranstaltet das Stadtteilbüro Leineberg einen Abend mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen und Zuhören. Das Musik-Duo Heinrich Schöffel (Gitarre und Gesang) und Klaus Gross (Tenorflöte und Gesang) ist für seine musikalische Gestaltung nicht unbekannt auf dem Leineberg: Schon oft haben sie die Zuhörenden mit ihren Werken erfreut. Helmhard Ungerer, ehemaliger Pastor auf dem Leineberg wird zwischen den Musikstücken Geschichten und Gedichte aus der Advents- und Weihnachtszeit lesen.
Am 22.12.2009 findet um 16 Uhr ein Erzählcafé mit dem Thema "Weihnachten auf dem Leineberg", das von Regina Meyer moderiert wird. Bei diesem gemütlichen Jahresausklang im Stadtteilbüro gibt es Geschichten vom Leineberg und ein gemeinsames Singen mit Heirich Schöffel.

Friedenslicht aus Bethlehem kommt


(27.11.09) Am Sonntag, dem 13.12.2009 findet um 17 Uhr in der Thomaskirche auf dem Leineberg ein Gottesdienst für das Friedenslicht aus Bethlehem statt, das empfangen wird und weitergegeben werden soll. Das Licht aus Bethlehem ist Botschafter des Friedens. Es reist durch die Länder der Welt, um die Geburt Jesu zu verkünden.
Seit 1986 wird das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien.
Züge mit dem Licht fahren über den ganzen europäischen Kontinent. So kommt das Friedenslicht am 13. Dezember 2009 auch nach Göttingen. Die Evangelische
Jugend Göttingen holt und verteilt es zusammen mit der Evangelischen Jugend Thomas und dem Kirchenkreisprojekt Popularmusik in einem Entsendegottesdienst.

Jazzband des MPG spielt auf dem Leineberg

(08.12.2009) Am Donnerstag, dem 10. Dezember 2009 um 19 Uhr spielt die MPG-Jazz-Band, die Schülerband des Max-Planck-Gymnasiums Göttingen im Stadteilbüro Leineberg. Das Repertoire ist vielfältig und reicht von Blues und Swing bis Rockjazz und Pop. Die Band sorgt bei Veranstaltungen in und außerhalb der Schule für gute Stimmung. Regelmäßig wirken auch Lehrer mit. Zurzeit spielt die Band in folgender Besetzung: Lars Heinrich (Trompete), Kilian Kreis (Trompete), Linda Blanken (Altsaxophon), Colin Ikenna (Onwusonye, Tenorsaxophon) Phillip von Buttlar (Gitarre), Karlu Sürmann (Bass), Florian Schweinsberg (Schlagzeug), Wolfgang Reinecke (Percussion) und Hilmar Stemmler (Piano und Leitung).

So umfangreich wie nie...
Das neue Programm der Ev. Familien-Bildungsstätte

(27.11.2009) Mit rund 300 verschiedenen Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2010 ist der "Rote Renner", das Veranstaltungsprogramm der Ev. Familien-Bildungsstätte, so umfangreich wie noch nie. Auf 114 Seiten werden die Angebote für Jung und Alt beschrieben, die von Januar bis Juli stattfinden werden. Neu im Programmheft ist u.a. diesmal das einmal monatlich stattfindende "Kinder-Hotel", bei dem Kindern ein attraktives Angebot zum Spielen, Werken und zum Übernachten in der Einrichtung angeboten wird. Auch die Kinderbetreuung in den Ferien morgens ab 7.30 Uhr bis zum Beginn der verschiedenen Kinderkurse ist neu im Angebot. Natürlich gibt es auch für Erwachsene und ältere Menschen neue und bewerte Angebote.
Das gesammte Programm kann im Internet unter www.fabi-goe.de eingesehen werden. Zudem wird es derzeit in und um Göttingen verteilt. Ab Montag, den 30. November werden Anmeldungen direkt in der Düsteren Str. 19, telefonisch unter (0551) 4886980 oder über die homepage entgegengenommen.

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
bringt Ökumene voran

(06.11.2009) Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Göttingen (ACK) hat bei seiner Mitglieder- und Delegiertenversammlung am 23. September einen neuen Vorstand gewählt: Pastor Michael Ebener (Evangelisch-Reformiert), Pastor Dieter Kreibaum (Baptisten), Dechant Bernd Langer (römisch-katholisch) und Superintendent Friedrich Selter (Evangelisch-lutherisch).
Während der heutigen ersten Vorstandssitzung ist Friedrich Selter zum Vorsitzenden der ACK gewählt worden.
Die ACK Göttingen hatte zuletzt die sehr gelungene "Nacht der Kirchen" organisiert und mit verschiedenen Kooperationspartnern, insbesondere Pro-City durchgeführt. Am Dienstag, dem 10. November, wird es um 19.30 Uhr in der St. Paulus-Kirche, Wilhelm-Weber-Straße 13, hierzu eine Auswertung geben, zu der auch interessierte Gäste eingeladen sind.
Am 1. Januar wird die ACK den traditionellen Neujahrsgottesdienst um 11 Uhr in St. Johannis feiern.
"Für das neue Jahr möchte ich gern die kirchlichen Gruppen, die zum 2. Ökumenischen Kirchentag reisen wollen, zu einer gemeinsamen Fahrt gewinnen. So kann der Ökumenische Kirchentag, der vom 12.-16. Mai 2010 in München stattfinden wird, bereits in Göttingen beginnen", so Selter.

Kirchenkreis gratuliert Bischöfin Käßmann

(28.10.2009) Der Kirchenkreis Göttingen freut sich über die Wahl der Bischöfin Dr. Margot Käßmann zur Ratsvorsitzenden der EKD und gratuliert sehr herzlich. Insbesondere Superintendent Friedrich Selter freut sich zugleich über die Wahl des Präses der Rheinischen Landeskirche, Nikolaus Schneider, der mit 137 von 142 Stimmen zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. "Nun bilden die Bischöfin meiner neuen Landeskirche und der Präses meiner früheren Landeskirche zusammen die Spitze der EKD. Schneider war in meiner Zeit als Pastor im Probedienst Superintendent im niederrheinischen Kirchenkreis Moers. Er hat mich ordiniert. Ich bin sicher, dass gerade die Beiden ein gutes Team sind und einander gut ergänzen. Für unsere evangelische Kirche ist diese Wahl ein einziger Glücksfall – man kann auch sagen, ein Segen!"

Schule damals und heute auf dem Leineberg

(21.11.2009) Das Stadtteilbüro Leineberg veranstaltet am 24.11.2009 um 16 Uhr ein Erzählcafé mit dem Thema: Schule damals und heute auf dem Leineberg. Teilnehmen werden Inge Bieschke, Monika Nückel, Karla Ohlendorf-Cole, Irene Schierwater und andere Lehrende der Leineberg-Schule. Die Moderation hat Regina Meyer.
Folgende Themen sollen bei diesem fünften Erzählcafé, bei dem es auch Kaffee und Kuchen gibt, angesprochen werden: Entwicklung der Leinebergschule, Die Bedeutung der Schule für den Stadtteil und der Schulalltag damals und heute.

Zur Besinnung kommen – mitten im Lärmen
Neue Veranstaltung der Bahnhofsmission


(20.11.09) Hektik, Lärm und Hetze bestimmen immer mehr unser Leben. Viele suchen nach einem Anker, mit dem sie zumindest ein wenig innehalten können. Die Bahnhofsmission Göttingen möchte einen solchen Anker anbieten.
Ab Februar 2010 soll jeden ersten Freitag im Monat um 18 Uhr für eine Viertelstunde auf Bahnsteig 4/5 in der Bahnhofsmission Göttingen Gelegenheit dazu sein, inne zu halten und Ruhe zu finden. Christlich orientierte Menschen werden Impulse zum Nachdenken geben.
"Schon am Freitag, dem 27. November 2009 um 18 Uhr wird Mechthild Josè-Thumbeck von der City- und Passantenpastoral der katholischen St. Michaelgemeinde in Göttingen so eine "Auszeit der Besinnung" gestalten", so Wolfgang Eggerichs, Leiter der Bahnhofsmission.

Stadtteilbüro Leineberg erhält Spende der Sparkasse Göttingern


(11.11.09) Mit Freude konnte Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen einen Scheck über 1500 Euro für die Arbeit im Stadtteilbüro Leineberg dem Projektleiter Thomas Harms überreichen. Harms erläuterte in seiner Dankesrede, dass das Geld dringend für die direkte Arbeit gebraucht wird. "Zur Zeit besuchen zwischen 35 und 50 Menschen die Einrichtung regelmäßig. Um die unterschiedlichsten Zielgruppen anzusprechen, ist das Programm sehr verschieden. Neben einem regelmäßigen Mittagstisch bieten wir zum Beispiel eine Vorlesestunde für Kinder an und es gibt regelmäßig Kultur- und Kleinkunstabende", so Harms.
Um auf die Überalterung des Stadtteils Leineberg zu reagieren, hat die Stadt Göttingen gemeinsam mit dem Kirchenkreis Göttingen und dem Diakonieverband Göttingen eine Begegnungsmöglichkeit für die Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Leineberg gesucht. Auch soll für junge Familien ein Anreiz geschaffen werden, um wieder auf dem Leineberg zu wohnen. "Der Leineberg soll wieder jünger werden!", so Stadträtin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck, Dezer-nentin für Soziales und Kultur der Stadt Göttingen.
Die Stadt Göttingen hatte 2008 ihre Ideen in den bundesweiten Ideenwettberb "Engagement schlägt Brücken - Freiwilligendienste aller Generationen" einfließen lassen und die Projektförderung gewonnen. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Auf dem Bild: Rainer Hald (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen), Stadträtin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck (Dezernentin für Soziales und Kultur der Stadt Göttingen), Elvan Tekindor-Freyjer (Mitarbeiterin Stadtteilbüro Leineberg), Thomas Harms (Projektkoordinator Stadtteilbüro Leineberg), Jörg Mannigel (Geschäftsführer Diakonieverband Göttingen)

Göttinger Kulturstiftung spendet 1200 €

(05.11.2009) Im Stadtteilbüro Leineberg gibt es einen weiteren Grund zur Freude: Die Göttinger Kulturstiftung stellt 1200 Euro für ein Musik- und Kleinkunstprogramm zur Verfügung. So konnten schon in der vergangenen Woche die Gitarristin Negin Habibi und die Folkgruppe "Dawai Dawai" ein Konzert geben. Am 19.11.2009 spielt die aus Weende stammende Band "Herbert and Friends" im Stadtteilbüro. Projektkoordinator Thomas Harms freut sich, nun ortsnah für die Leinebergerinnen und Leineberger Kulturveranstaltungen anbieten zu können.

Kirchen-Kreis-Jugend-Konvent (KKJK) tagt

(02.11.2009) Am Sonnabend, dem 14. November 2009 um 14 Uhr findet im Gemeindehaus der Thomaskirchengemeinde auf dem Leineberg die letzte KKJK-Sitzung dieses Jahres statt. Schwerpunkt dieser Zusammenkunft ist die Jahresplanung 2010. So finden auf jeden Fall mit Beteiligung der Evangelischen Jugend Göttingen der 2. Ökumenische Kirchentag in München vom 12. bis 16. Mai und das Landesjugendcamp vom 4. bis 6. Juni 2010 statt.
Der Vorstand der Evangelischen Jugend Göttingen, der zur Zeit aus der Vorstandssprecherin Katharina Linne und den Vorstandsmitgliedern Felix Rosenkranz und Christian Scheele besteht, wünscht sich außerdem ein umfangreiches Freizeitenangebot in den Sommerferien und ein Aus- und Fortbildungsangebot des Kirchenkreisjugenddienstes.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt wird die Diskussion und Beschlussfassung über eine neue Geschäftsordnung sein, die schon in den Gemeinden diskutiert worden ist.
Zur Zeit gehören dem KKJK 17 Delegierte aus zehn Gemeinden an.

Mit der Kamera um die Welt

(23.10.2009) Die Kirchengemeinde Obernjesa bietet im November zwei Filmabende im Gemeindezentrum, Steintorstraße 15 an. Die Idee dazu hatte der Kameramann und Filmemacher Manfred Krüger. Als langjähriger Mitarbeiter des IWF (Institut für den wissenschaftlichen Film Göttingen) bereiste er die ganze Welt und drehte zahlreiche Dokumentarfilme.
Mit den Filmen am Montag, dem 02.11.2009 um 19.30 Uhr über Neuguinea und am 16.11.2009 um 19.30 Uhr über Sumatra (ab 18 Jahre) will Krüger die Möglichkeit geben, in die Welt fremder Kulturen einzutauchen.
Zu Beginn gibt der Filmemacher eine Einführung. Nach dem Film (Dauer ca. eine Stunde) wird Zeit zur Diskussion sein. Der Eintritt ist an beiden Abenden frei.

"Hoher Besuch" im Stadteilbüro Leineberg


(23.10.09) In dieser Woche kam es zu einem besonderen Besuch im Stadtteilbüro Leineberg: Jürgen Trittin, MdB, von Bündnis 90/Die Grünen ließ sich über die Arbeit der Einrichtung informieren.
Projektkoordinator Thomas Harms berichtete, dass die Arbeit gut angelaufen sei. Beim Mittagstisch zum Beispiel würden ungezwungene Gespräche und umfangreicher Austausch stattfinden. Auch würden erste Schritte in Richtung Nachbarschaftshilfe gegangen. Der Stadtteil Leineberg
besitzt mit dem Büro nun einen festen Ort, an dem sich alle Menschen des Leinebergs treffen können. Für Trittin ist der Leineberg keine unbekannter Stadtteil. In den 1970er Jahren hat er als Student hier selbst gewohnt.

Drei Farben Licht • Vier szenische Projekte

(25.08.09) Mit der vierteiligen Veranstaltungsreihe Drei Farben – Licht präsentiert sich die Klosterkirche Nikolausberg als Raum für szenische Kunst. Beteiligt sind zwei künstlerische Produktionsteams unter der Leitung von Nina de la Chevallerie und Luise Rist (boat people project) sowie von Stefan Dehler und Christoph Huber (stille hunde). Zusammen mit Schauspielern, Musikern und Videokünstlern erarbeiteten sie vier Theaterabende, die das historische Bauwerk der Klosterkirche Nikolausberg nicht nur als inspirierende Bühnenarchitektur verstehen, sondern ihm auch als Ort spiritueller Erfahrung gerecht werden wollen. Jedem der Abende liegt ein literarischer Text zugrunde, der speziell für diesen Anlass geschrieben wurde. Drei als Leitmotive gewählte Grundfarben sowie das Licht haben die Künstler zu spannungsvollen, thematisch einander ergänzenden Erzählungen angeregt, die Fragen nach den grundlegenden Bedingungen menschlichen Zusammenlebens aufwerfen. Die Veranstaltungen sind am 24.10., 05.11., 14.11., und 20.11.2009 jeweils um 20 Uhr (siehe auch: TERMINE)

Pop-Kirche: Protest

(30.10.2009) Gegen was sollten Christen heute protestieren? Lohnt sich Protest überhaupt? Was sollen wir tun? Mit solchen Fragen beschäftigt sich der Popgottesdienst, den die Evangelische Jugend Elliehausen, Esebeck und Holtensen vorbereitet hat. Er findet am Samstag, dem 31. Oktober um 18 Uhr in der Christophoruskirche, Theodor-Heuss Straße 47 und am 1. November um 18.45 Uhr in der St. Martini-Kirche in Elliehausen statt.
Eine Band unter der Leitung von Popularkirchenmusiker Rüdiger Brunkhorst wird Musik von Culcha Candela, den Ärzten und Silbermond spielen.

Seminar zur Vorbereitung des Weltgebetstages 2010

(01.10.09) Das Frauenwerk im Haus kirchlicher Dienste im Sprengel Hildesheim-Göttingen bietet zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag im nächsten Jahr ein Werkstattseminar an. Für 2010 haben Frauen aus Kamerun die Liturgie vorbereitet, die unter dem Motto "Alles, was Atem hat, lobe Gott!" steht. Vom 6.-7.11.2009 werden im Schloss Imbshausen Informationen zum Land gegeben, die Lebenssituation von Frauen und die aktuelle politische Lage in Kamerun beleuchtet, das Thema und die biblische Botschaft der Gottesdienstordnung erarbeitet und Gestaltungsmöglichkeiten für den Gottesdienst erprobt. Anmeldung sind bis zum 23.10.2009 im Haus kirchlicher Dienste, Frau Rink, Telefon: (0551) 45021, eMail: rink@kirchliche-dienste.de möglich.

Nacht der Kirchen 2009


(21.10.09) Am kommenden Freitag ist zum vierten Mal in Göttingen die "Nacht der Kirchen". Ab 18 Uhr finden in den evangelisch-lutherischen Kirchen, der Evangelisch-Reformierte Gemeinde, der Selbstständige evangelisch-lutherische Martin-Luther-Gemeinde, den Römisch-katholischen Pfarreien und der Universitätskirche St. Nikolai über 40 verschiedene Veranstaltungen statt. Sie zeigen das vielfältige Angebot der einzelnen Gemeinden und übergemeindlicher Kreise und Gruppen. Mit der ökumenisch verantworteten "Nacht der Kirchen" erreichen die Kirchen eine wichtige Etappe auf dem Weg zum ökumenischen Kirchentag, der nächstes Jahr in München stattfinden wird.
Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Göttingen (ACK) Karl-Friedrich Braun betont in seinem Vorwort im Programm, dass alle ganz herzlich dazu eingeladen sind, die Kirche(n) einmal (wieder) neu zu entdecken – als Orte der Hoffnung, der Besinnung und der Gemeinschaft.

Ex-Sup-Band "Heaven's Sake" bei der Nacht der Kirchen


(19.10.09) "Der Mix muss stimmen", so lautet das kulturelle und insbesondere auch kirchenmusikalische Credo des neuen Superintendenten Friedrich Selter. Dieser begrüßte das Angebot von Pastor Rudolf Grote, seine Jugendband aus Wuppertaler Zeiten zur "Nacht der Kirchen" einzuladen, die sonst recht stark von Angeboten der klassischen Musik bestimmt ist. Der Name der Band "Heaven's Sake" bedeutet, soviel wie "um des Himmels willen".
Am 23. Oktober wird die Gruppe von 22-23 Uhr in St. Johannis zu hören sein. Das Repertoire der Band reicht von den Klassikern der Neuen Geistlichen Lieder zum Zuhören und Mitsingen bis hin zu Titeln aus dem Bereich Rock und Pop. Die Musiker haben allesamt ihr Handwerk gelernt. Stolz ist man auf den Gitarristen Felix Siebeneicker, der unlängst den 2. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" gewonnen hat. Aber auch die die beiden Sängerinnen Lena und Viktoria, sowie der Keyboarder Leonard, und Ephraim, sein Cousin am Schlagzeug, sind klasse Musiker. Den E-Bass spielt Superintendent Selter persönlich.

Gitarrenmusik mit Negin Habibi
im Stadtteilbüro Leineberg


(16.10.09) Am Donnerstag, dem 22. Oktober 2009 um 19 Uhr gastiert die Gitarristin Negin Habibi im Stadtteilbüro Leineberg. Negin Habibi ist 1982 im Iran geboren und wuchs in Teheran, Paris, Minsk und Leipzig auf. Sie begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule in Leipzig und spielte neben der klassischen Gitarre auch E-Gitarre in Rockbands. Nach einem ersten Preis im Wettbewerb "Jugend musiziert" auf Landesebene, nahm sie im Jahr 2001 ihr Musikstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig auf und absolvierte im Sommer 2005 ihr Diplom an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Klasse von Prof. Frank Bungarten summa cum laude.
Während des Studiums besuchte sie internationale Meisterkurse bei Leo Brouwer, Carlo Marcchione, Thomas Müller-Pering, Steven Stubbs und Fareed Haque. Sie debütierte im Frühjahr 2004 als Solistin im berühmten "Concierto de Aranjuez" des spanischen Komponisten Joaquin Rodrigo für Gitarre und Orchester.
Seit 2007 ist Negin Habibi Stipendiatin des Yehudi-Menuhin-Vereins "LiveMusic-Now" und der Stiftung Edelhof Hannover, sie konzertiert im In-und Ausland als Solistin und in diversen kammermusikalischen Besetzungen.
Der Eintrittspreis beträgt 4 € (2 €).

Einführung von Marc Wischnowsky
als Pastor der Corvinusgemeinde


(14.10.09) Am kommenden Sonntag um 16 Uhr wird Dr. Marc Wischnowsky in einem feierlichen Gottesdienst als Pastor der Corvinusgemeinde eingeführt.
Nach anderthalb Jahren Vakanz wird die Corvinusgemeinde nun wieder einen eigenen Geistlichen haben, nach geltendem Stellenrahmenplan allerdings nur noch mit halber Stelle. Mit seiner anderen Stellenhälfte wird Wischnowsky wie bisher die Aufgabe eines landeskirchlich Beauftragten für Schule und Kirche im Sprengel Hildesheim-Göttingen wahrnehmen.
Ehrenamtlich bleibt er als stellvertretender Superintendent im ephoralen Leitungsteam des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen.Wischnowsky studierte in
Göttingen evangelische Theologie und war Vikar in der Kirchengemeinde St. Jacobi. Er promovierte im Alten Testament zu den Prophetenschriften. Seit 2001 hatte er das Schulpfarramt an der BBS 1 Arnoldischule in Göttingen inne. Als zentrale Aufgaben seiner neuen Tätigkeit in Corvinus nennt Wischnowsky, "das theologische Profil der Gemeinde weiter zu entwickeln und die vielfältigen ehrenamtlichen Initiativen zu stärken".

Kirchenbuchamt nur eingeschränkt geöffnet

(07.10.2009) Wegen Urlaub ist das Kirchenbuchamt in der Zeit vom 12.10-30.10.2009 nur eingeschränkt geöffnet, und zwar dienstags, mittwochs und donnerstags von 9-12 Uhr. Ansprechpartnerin ist in dieser Zeit Edda Pyras. Das Kirchenkreisarchiv bleibt in diesem Zeitraum geschlossen.

Antworten der Kirche auf die Wirtschaftskrise
Duchrow referiert in St. Petri Weende

(06.10.2009) Der Arbeitskreis "Wirtschaften für eine gerechtere Welt" der Petrigemeinde Weende veranstaltet am Donnerstag, dem 22.10.2009 im Jochen-Klepper-Haus in Weende, Ernst-Fahlbusch-Straße 18 eine Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Heidelberg. Der Abend steht unter der Überschrift "Antworten der Kirche auf die Wirtschaftskrise".
Die Wirtschaft ist zu einem dominanten Bereich unserer modernen Gesellschaft geworden. Wirtschaftliches Denken prägt Entscheidungen in Politik, Kultur, Bildung und nicht zuletzt in der Kirche. Dies ist kein Naturgesetz, sondern eine Wahlentscheidung der Bürgerinnen und Bürger, auch die der Kirchen. Duchrow hat in mehreren Büchern und Aufsätzen kritisch dazu Stellung bezogen und dabei auf die verheerenden Folgen unserer Art zu wirtschaften hingewiesen.

Ökumenefahrt 2009



(02.10.09) Am Freitag, dem 25. September 2009, machten sich wieder katholische und evangelische Christinnen und Christen aus Stadt und Landkreis zur alljährlichen Ökumenefahrt auf. Diesmal ging es nach Eisenach. Eine Stadtführung, geleitet von der Magd Katharinens von Bora persönlich, führte uns zu interessanten Orten der Stadt, der Predigtkirche Martin Luthers, St. Georgen, und schließlich auch ins Lutherhaus. Anschließend ging es zum Schmaus wie zu Luthers Zeiten in die Wirtsstube. Danach hatten wir ein Gespräch mit Herrn Köhler, dem stellv. Superintendent des Kirchenkreises. Im Ergebnis kann man sagen, dass sich die kirchliche Situation in Freud und Leid nicht mehr wesentlich von der im Westen unterscheidet. Einen Abschluss der Fahrt bildete eine Andacht von Superintendent Selter in der Kirche St. Nikolai.
Wir blicken auf einen Ausflug mit vielen interessanten Eindrücken zurück. Besonders schön aber ist es, wenn alte Bekanntschaften aufgefrischt oder neue Kontakte zwischen Gliedern der unterschiedlichen Gemeinden oder Pastorinnen/Pastoren und Gemeindegliedern geknüpft werden können. Und diese Gelegenheit wurde gut genutzt.
Zu danken ist der Sekretärin der Superintendentur, Frau Prinzhorn, die diese Fahrt maßgeblich organisiert hat. Schon jetzt freuen wir uns auf die Fahrt im nächsten Jahr am 24. September. Das katholische Dekanat wird uns nach Leipzig entführen.

Luther 2009 in Göttingen
Szenische Collage von Peter Ries in der St. Johanniskirche

(29.09.09) Acht Jahre vor dem großen Reformationsjubiläum 2017 zum 500. Jahrestag des Thesenanschlags Martin Luthers werden in der Evangelisch- lutherischen Landeskirche Hannovers vom 1. September bis zum 31. Oktober Lebensstationen des Reformators in Szene gesetzt. Erfahrene Schauspieler, Absolventen der Hochschule für Musik und Theater Hannover und Musiker verwandeln Kirchenräume in der szenischen Collage von Peter Ries in eine Bühne. Die rund 80 Zuschauer in der Göttinger St. Johanniskirche wurden am Sonnabend auch mittels einer Videoanimation und ansprechenden Lichteffekten mit in eine Reise durch die Stationen der Reformation genommen: Das Verhör nach dem Thesenanschlag an die Schlosskirche zu Wittenberg durch Kardinal Kajetan (Martin-G. Kunze).
Die Zuschauer zuckten zusammen als von drei Seiten scharfe Worte seiner Kontrahenten zu hören waren, die Luther (Julian Simon) beim Reichstag zu Worms zum Widerruf seiner Aussagen bedrängen. Breiten Raum nahm die Darstellung der Beziehung Luthers zu seiner Frau Katharina von Bora  (Katharina Mesytowa) ein. Die Zuschauer wurden Zeuge ihrer Trauung durch Pfarrer Bugenhagen (Fritz Baltruweit) und auch kritische Aspekte im Leben Luthers – etwa sein Verhalten während der Bauernkriege – wurden nicht ausgespart. Die Themen "Bildung" und "Übersetzung der Bibel" wurden ebenfalls eindrucksvoll in Szene gesetzt. Mit den Exkursen zu den Themen "Vorurteile" (katholischer Stammtisch), "Liebe" (Der Kleine Prinz) und "Aufklärung" (Auseinandersetzung mit Lessings Schriften) setzte Autor und Regisseur Peter Ries persönliche inhaltliche Akzente. Die Aufführung endete nach knapp zwei Stunden mit kräftigem Applaus des Publikums.
Nach Peter Ries habe die Inszenierung nicht den Anspruch auf Rekonstruktion der vita Luthers, sondern wolle eine "lebendige Auseinandersetzung mit dem widersprüchlichen historischen Stoff und der Wirkungsgeschichte" betreiben und "Meinungsbilder und Sehgewohnheiten überprüfen."
Luther 2009 ist ein Projekt des Hauses kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers als Produktion des Theater für Niedersachsen unter der Schirmherrschaft von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann. Die Vorstellung in Göttingen wurde veranstaltet von der evangelisch-lutherischen Bethlehemgemeinde Göttingen. Im Sprengel Hildesheim-Göttingen finden weitere Aufführungen statt am 4. 10. (Herzberg), 16.10. (Hameln), 17.10. (Hann. Münden), 20.10. (Peine) und am 31.10. (St. Andreas Hildesheim). Durchgeführt wird diese Tournee mit Unterstützung der Klosterkammer Hannover, der Niedersächsischen Lottostiftung und der Hanns-Lilje-Stiftung. Nähere Informationen unter www.luther2009.de. (Bernd Ranke)

Kronenkreuz an Dieter Krüger und Klaus Schelp verliehen

(10.09.09) Im Rahmen der gestrigen Kirchenkreistagssitzung wurde das Kronenkreuz der Diakonie in Gold an Dieter Krüger und Klaus Schelp für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement verliehen.
Seit Mitte der 1980er Jahre arbeiten Krüger und Schelp in Kirche und Diakonie. Neben der Arbeit als Kirchenvorsteher und als Mitglieder im Kirchenkreistag engagierten sie sich im Diakonieausschuss, im Geschäftsführenden Ausschuss des Diakonieverbandes und im Kuratorium der Diakoniestation. Schelp ist zusätzlich noch im Vorstand der Telefonseelsorge und im Verein "Hilfe im Alltag für ältere Menschen" aktiv, Krüger hingegen in der Mitgliederversammlung des Christophorushauses, im Vorstand des Nachbarschaftzentrums Grone und in der Tobiasbruderschaft.
Superintendent Friedrich Selter, der die Laudatio hielt, stellte die Verleihung unter den Lehrtext des Tages aus dem Römerbrief: "Hoffnung lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist." und führte dazu aus, "dass die Hoffnung eine Kraft ist, die dazu antreibt, sich dafür zu engagieren, dass es besser wird in dieser Welt, besser vor allem für die, die bedürftig sind. Wo wir uns haupt- oder ehrenamtlich engagieren, tun wir dies nicht allein aus unserer eigenen Güte heraus, auch nicht allein als selbstgewählte Antwort unseres dankbaren Glaubens auf das, was Gott an uns Gutes getan hat. Sondern das, was wir Gutes tun, ist genauso wie das, wofür wir Gott dankbar sind, Gabe bzw. Begabung Gottes. Gottes Geist ist es, der in uns beides bewirkt: Das Wollen und das Vollbringen. Von diesem Glauben wissen sich die zu Ehrenden getragen und letztlich alle, die in unserer Kirche haupt- oder ehrenamtlich mitarbeiten."

Misch mit! Kultur am Bahnhof

(29.09.09) Die Bahnhofsmission und das Ausländerpfarramt sind Mitveranstalter bei der Veranstaltung "Misch mit! Kultur am Bahnhof" bei dem Gruppen wie African Culture Group, Fickna, Solh, Sturgis, Tango Argentino, Teddi Bear und viele andere mehr auftreten werden. Außerdem dabei ist die Griechische Gemeinde. Weitere Informationen sind unter www.myspace.com/mischmit zu finden.

Psalmenpredigten in Nikolausberg

(15.09.09) Auf der ganzen Welt werden die Psalmen gelesen, gebetet oder gesungen. Sie verknüpfen Poesie mit erstaunlichen oder erschreckenden Erfahrungen der Realität. Mit einer Sprache voller Leben sind sie fremd und vertraut zugleich. Unbändige Freude oder verstörenden Widerspruch verbinden sie mit Gottesnähe oder der ungebremsten Klage über das Ausbleiben Gottes. Oft ist noch der Schmerz oder die Empörung dessen zu spüren, der da spricht: Unser Leben im Wechsellicht von Zuversicht, Einsamkeit und Zorn.
Wie im Vorjahr, finden auch 2009 die Psalmenpredigten in Nikolausberg statt. So predigt am 20. September 2009 um 10 Uhr in der Klosterkirche Prof. em. Dr. Axel Denecke, Hannover über den Psalm 139 "Gott: über mir – unter mir – in mir – also überall?". Musikalische Akzente setzt Friederike Merkel (Blockflöten), Siegerin im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2009.
Am 27. September 2009 um 18 Uhr bringt Prof. Dr. Jan Hermelink, Göttingen Psalm 4 mit unserer Wirklichkeit in Berührung: "Wie man sich bettet". Musikalisch wird der Gottesdienst gestaltet von Friedemann Krummheuer (Violine), Harald Just (Viola) und Almuth Pitsch (Violoncello).

Wechsel im Vorstand der
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

(18.08.09) Mit Beendigung der Sommerpause hat Christoph Rehbein, der neu gewählte Vorsitzende der christlich-jüdischen Gesellschaft, seine Arbeit aufgenommen. Rehbein, seit 1990 Pastor in der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Göttingen, hat gerade das Sommersemester im Kontaktstudium an der theologischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin verbracht und nebenbei die Möglichkeit genutzt, seine Neuhebräisch-Kenntnisse in einem Sprachkurs der Jüdischen Volkshochschule aufzufrischen.
Rehbein übernimmt den Vorsitz von seiner Vorgängerin Dr. Bettina Kratz-Ritter, die dieses Ehrenamt seit 2001 innehatte und nun wieder ihren früheren Platz im Erweiterten Vorstand einnimmt. "Ehrenamtliche Arbeit ist einfach unverzichtbar. In den verschiedenen Phasen meiner Biographie habe ich die verschiedensten Ehrenämter bekleidet und werde dies auch weiterhin tun. Dabei finde ich es aber ganz wichtig, dass regelmäßig abgewechselt und Platz geschaffen wird für neue Gesichter, Ideen und Projekte."
Die diesjährige Mitgliederversammlung hatte ferner die Möglichkeit wahrgenommen, neben Geschäftsführendem und Erweitertem Vorstand auch Wilhelm Gerhardy für die Vorstandsarbeit zu kooptieren. "Ohne das jüdische Erbe ist kein Christentum denkbar. Ich freue mich, dass es in Göttingen wieder eine lebendige jüdische Gemeinde mit einer alten, neu errichteten Synagoge gibt," begründet Gerhardy sein Engagement. Der Vorstand sei "dankbar, dass Bürgermeister Gerhardy, der unsere Ziele schon seit langem unterstützt, bereit ist, neben seinem vielfältigem Wirken auf politischer Ebene Zeit für unsere Arbeit zu investieren" heißt es dazu.

Wahlparty im Stadtteilbüro Leineberg

(24.09.09) Im Stadtteilbüro Leineberg, in dem generationsübergreifende Nachbarschaftshilfe, ein regelmäßiger Aktiventreff und an drei Tagen in der Woche ein Begegnungstisch für die Leineberger stattfindet, ist am kommenden Sonntag, dem 27.09.2009 um 17 Uhr eine Wahlparty. Gemeinsam wird analysiert und darüber diskutiert, wie in der Bundesrepublik und auf dem Leineberg gewählt wurde. Weitere Informationen unter: www.stadtteilbuero-leineberg.de

Luther 2009 • Szenische Collage von Peter Ries

(24.08.09) Kein klassisches Theaterstück, sondern Licht- und Videoeffekte, Schauspiel und musikalische Akzente. Und das nicht nur vorne auf der "Bühne", sondern in der ganzen Kirche. Man darf gespannt sein auf "Luther 2009" am Sonnabend, dem 26. September 2009 um 20 Uhr in der St. Johanniskirche Göttingen.
Die Stiftung der Bethlehemgemeinde und die St. Johannisgemeinde laden zu einer besonderen Aufführung ein, die den Blick nicht nur auf Martin Luther lenkt, sondern auch auf die soziale, politische und kirchliche Situation seiner Zeit. Nicht zuletzt geht es auch um seine Frau Katharina von Bora, die eine ganz andere Rolle gespielt hat, als es den Frauen in ihrer Zeit zugedacht war.
Das Theater für Niedersachsen realisiert diesen Beitrag zur Lutherdekade mit Absolventen der Hochschule für Musik und Theater Hannover und mit Schauspielern aus Hannover. Karten im Vorverkauf sind in der Bethlehemgemeinde, in der Touristinformation im Alten Rathaus und bei Nota Bene in der Burgstraße erhältlich.

Schöpfungstag 2009

(22.07.09) Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann lädt zum 19.09.2009 von 12-16.30 Uhr alle Kirchengemeinden unserer Landeskirche zum ersten Schöpfungstag in Niedersachsen nach Hannover ein. Er steht unter dem Motto "Gottes Energie bewegt – Schöpfungszeit".
Energie – das Thema ist aktuell: Zum einen müssen die Energiekosten gesenkt werden. Daher sind Energiesparen und Energie-Effizienz gefragt. Zum anderen macht der Klimawandel auf drastische Weise deutlich, wie wichtig es ist, die Schöpfung zu bewahren und auf erneuerbare Energien zu setzen.
Der Schöpfungstag in Hannover bietet zum Thema Energie Anregungen für Umweltmanagement und Einsparung von Energiekosten – an Infoständen und mit Podiumsbeiträgen. Mit Ständen präsentieren ca. 20 Fachfirmen ihre Angebote: Thermische und Photovoltaik-Solaranlagen, Festbrennstoffkessel, Vertrieb von Holzbrennstoffen, Sitzbankkissenheizungen, ein Blockheizkraftwerk, das alle anderen Stände mit Strom versorgen wird (also in Betrieb ist), Gasfahrzeuge (CNG), Elektrofahrzeuge und anderes mehr. Die Ämter für Bau und Kunstpflege werden mit einem eigenen Stand für Gespräche und Informationen zur Verfügung stehen.

"Menschlichkeit braucht Unterstützung" –
Gottesdienst zur Woche der Diakonie im Kirchenkreis

(07.09.09) Am Sonntag, dem 13. September findet um 10 Uhr in der St. Johanniskirche in Göttingen ein Gottesdienst zur Woche der Diakonie statt. Vorbereitet haben diesen Mitglieder des Diakonieausschusses des Kirchenkreistages. Die Predigt wird Superintendent Friedrich Selter halten. Der Gottesdienst ist Abschluss der Woche, die erfolgreich mit dem "3. Tag der Diakonie" am letzten Sonnabend vor dem Alten Rathaus begann, bei dem sich diakonischen Einrichtungen in der Öffentlichkeit präsentierten.
Am Mittwoch, dem 9. September ist auch beim Kirchenkreistag um 18 Uhr in der St. Jacobigemeinde Diakonie das Schwerpunktthema: Dr. Christoph Künkel, Direktor des Diakonischen Werkes der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers wird dort vor dem Kirchenkreisparlament einen Vortrag halten.

Diemo Rollert neuer Pastor in Friedland

(07.09.09) Nun ist das pfarramtliche Team im Gemeindeverbund Friedland wieder komplett: Am gestrigen Sonntag ist Diemo Rollert als Pastor in Friedland eingeführt worden. Er ist zuständig für die Gemeinden in Elkershausen, Friedland, Niedergandern-Hottenrode und Reckershausen und arbeitet jetzt zusammen mit Pastor Jürgen Bondick und Pastorin Christine Wackenroder in dieser Region.
Rollert wurde 1974 in Lüneburg geboren. Er studierte Theologie in Erlangen, Halle, Tartu/Estland und Göttingen. Sein Vikariat absolvierte er in Ahrbergen bei Hildesheim und in der Internetarbeit der Landeskirche (www.chatseelsorge.de). Von 2004-2009 war Rollert Pastor in Wriedel und Ebstorf.

Friedrich Selter als Superintendent eingeführt

(22.08.09) Mehr als 700 Menschen waren in der voll besetzten St. Johanniskirche in Göttingen, als die meisten der Pastorinnen- und Pastorenkollegen mit Friedrich Selter, Landessuperintendent Eckhard Gorka und den Kirchenkreisvorstands- und Kirchenvorstandsmitgliedern einzogen. Alle waren gekommen, um Friedrich Selter in sein Amt als Superintendent des Kirchenkreises Göttingen einzuführen. Deutlich zu spüren war bei den Beteiligten die Erleichterung, dass nach mehr als zwei Jahren Vakanzzeit nun endlich diese Stelle neu besetzt werden konnte. Dies betonte auch Landessuperintendent Gorka in seiner Einführungsansprache.
Beim anschließenden Empfang im Alten Rathaus wiesen alle Rednerinnen und Redner aus Politik, Universität und Ökumene auf die immer wichtiger werdende Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche hin. Sie begrüßten herzlich Friedrich Selter und wünschten ihm und seiner Familie einen guten Beginn in Göttingen.

Gerhard Schöne kommt nach Göttingen

(15.07.09) Am Mittwoch, dem 2. September ist der Liedermacher Gerhard Schöne zu Gast in der Kreuzkirche. Um 20 Uhr präsentiert er in der Immanuel-Kant-Straße 46 sein neues Soloprogramm.
Schönes Lieder sind eine ungewöhnliche Mischung aus Nonsens und Hintersinn, aus Fröhlichkeit und Traurigsein, Erbauung und Zorn. Er ist ein Meister darin, das, was sein Publikum so an ihm liebt, mit immer neuen Ideen zu beleben.
Am Nachmittag um 15.30 Uhr gibt es im KEI-Kindergarten in der Von-Ossietzki-Straße ein Kinderkonzert.
Karten für beide Konzerte gibt es in der Superintendentur, Calsowstraße 1, fon: (0551) 56069.

Gedenkgottesdienst

(31.08.09) Für den morgigen Dienstag, den 01. September 2009 ist ein zusätzlicher Gottesdienst in der St. Johanniskirche angesetzt. Dieser besondere Gottesdienst soll an den Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren erinnern. Er wird gehalten von Superintendent Friedrich Selter und beginnt um 18 Uhr.

"Ein (kleiner) Hund kann der allerbeste Freund sein..."
Gottesdienst für Tierfreunde mit ihren Haustieren

(25.08.09) Ein besonderer Gottesdienst findet am Sonntag, dem 30. August 2009 um 11 Uhr in der St. Johanniskirchengemeinde in Göttingen statt. Eingeladen sind insbesondere Haustierbesitzer, die – sofern möglich und gewünscht – ihre Tiere mitbringen können. Der Gottesdienst soll auf der Südseite der St. Johanniskirche veranstaltet werden, wobei auf gutes Wetter gehofft werde, teilt Pastor Rudolf Grote mit. Vertreterinnen und Vertreter des Göttinger Tierheims, der Posaunenchor von St. Johannis und Pastor Rudolf Grote werden den Gottesdienst gestalten, in dem die Freude und der Dank zum Ausdruck kommen sollen, dass Menschen mit ihren Tieren so vertraut leben können. Aber auch die Verantwortung werde angesprochen, die mit einem Haustier verbunden ist, so Grote.

Neue Krippe auf dem Holtenser Berg

(20.08.09) Am Sonntag, dem 30. August 2009 wird um 11 Uhr die neue Krippe auf dem Holtenser Berg eingeweiht. Nach einem Gottesdienst in der Kindertagesstätte in der Brüsselstraße werden die Räumlichkeiten der Krippe ihrer Bestimmung übergeben.
Für die Krippengruppe hat die Stadt Göttingen auf dem Gelände der bereits existierenden großen Kindertagesstätte einen Neubau errichten lassen. Die Gestaltung der Innenräume wurde von den Erzieherinnen der Kindestagesstätte aufgrund fachlicher Erfordernisse geplant.

Stadtteilbüro Leineberg seiner Bestimmung übergeben

(19.08.09) Am gestrigen Dienstag ist auf dem Leineberg das Stadtteilbüro eröffnet worden, und die Leineberger kamen und haben diese neue Einrichtung gern angenommen.
In Anwesenheit von Sozialdezernentin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck, Bürgermeister Wilhelm Gerhardy und Superintendent Friedrich Selter berichtete Projektkoordinator Thomas Harms von ersten erfolgreichen Schritten. So findet generationsübergreifende Nachbarschaftshilfe, ein regelmäßiger Aktiventreff und an drei Tagen in der Woche ein Begegnungstisch für die Leineberger statt.

Kirche und Diakonie starten Pflegekampagne zur Bundestagswahl

(13.08.09) Die Pflege in Niedersachsen braucht Hilfe. Deshalb wollen sich die Evangelischen Kirchen in Niedersachsen, ihre Diakonie und der Pflegefachverband NEVAP (Niedersächsischer Evangelischer Verband für Altenhilfe und ambulante pflegerische Dienste) mit Aktionen zur Bundestagswahl 2009 für die Pflege einsetzen. Die Kampagne "Ich mach mich stark für die Pflege" wirbt dafür, bessere gesetzliche und finanzielle Bedingungen zu schaffen. Dazu sollen Meinungsbildner hautnah die Situation in der Pflege erleben und mit denen sprechen, die sich auskennen: Den Bewohnern von Einrichtungen, ihren Angehörigen und den Mitarbeitenden. Die Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl sind in diakonische Einrichtungen der Altenhilfe eingeladen, um sich selbst ein Bild von der Pflege zu machen.
Im Kirchenkreis Göttingen finden im Rahmen der Kampagne u.a. folgende Veranstaltungen statt:
Eine Podiumsdiskussion mit Bundestagskandidaten im Zentrum für ältere Menschen in Grone, Martin-Luther-Straße 16, am 19. August 2009 um 19 Uhr. Zugesagt haben Hartwig Fischer, MdB (CDU), Thomas Oppermann, MdB (SPD) und Dr. Lutz Knopek (FDP).
Außerdem hospitiert Hartwig Fischer MdB (CDU) am 25. August 2009 von 9-13 Uhr im Demenzbereich des Johannishofes Rosdorf, Kampweg 9.

Go for Gospel
Neues Projekt der Kirchengemeinden in der Region Rosdorf

(13.08.09) Am Freitag, dem 28. August 2009 startet ein neues Musikprojekt in einigen Kirchengemeinden des Kirchenkreises: Der Kirchengemeindeverband Leine-Süd hat sich zum Ziel gesetzt, Gospelgruppen für jedes Alter anzubieten. Dazu gibt es die GospelKids für Kinder von 7-11 Jahren, die GospelTeenies (12-17 Jahre) und den Gospelchor ToGether für Erwachsene. Auch schon in den Kindergärten der Region soll Gospel verstärkt gesungen werden.
Mit dieser umfangreichen Gospelarbeit, die von Kirchenmusikerin Gosia Borrée geleitet und von Diakon Michael Borrée koordiniert wird, sollen Menschen für die frohe Botschaft begeistert werden.
Am Freitag um 18 Uhr wird in der St. Johannis-Kirche in Rosdorf das Projekt vorgestellt, zu dem alle eingeladen sind, die Freude an der Gospelmusik haben.

Wie im Himmel so auf Erden...

(04.08.09) Zum Bodendienst verpflichtet zu werden, ist für Engel so ziemlich das letzte. Denn wer einmal die himmlische Leichtigkeit erfahren hat, der kann auf die irdische Schwere durchaus verzichten.
Zwei Engel landen in einer alten romanischen Klosterkirche und sollen die Besucher durch die Kirche führen. Bei ihrer Begegnung mit diversen Heiligen und Scheinheiligen machen die beiden überraschende Entdeckungen – dass zwei Engel die irdische Realität etwas anders sehen, versteht sich von selbst. Die szenischen und musikalischen Miniaturen zwischen irdischer Schwere und himmlischer Leichtigkeit werden vom Figurentheater GINGGANZ und Paula Fuchs (Cello) am Samstag, dem 15. August um 19 Uhr, am Samstag, dem 29. August um 20 Uhr und am Sonntag, dem 13. September um 19 in der Klosterkirche Bursfelde gezeigt. Der Eintritt kostet 10 €. Kartenreservierungen werden unter (05546) 1303 erbeten.

Angst vor Schweinegrippe beim Abendmahl

(30.07.09) Bei manchen Gottesdienstteilnehmenden gibt es Sorge im Blick auf die Ausbreitung der neuen Grippe. Diese Sorge wird vom Landeskirchenamt sehr ernst genommen und die Situation aufmerksam beobachtet. Angesichts der Lage rät das Landeskirchenamt aber zur Gelassenheit.
"Es besteht keine Veranlassung, öffentliche Veranstaltungen wie Gottesdienste oder andere Gemeindeveranstaltungen zu meiden oder gar abzusagen, solange nicht die staatlichen Gesundheitsbehörden solche Schritte für nötig erklären. Keinerlei Veranlassung gibt es auch, auf Abendmahlsfeiern zu verzichten. Nach Rückfrage beim Robert-Koch-Institut in Berlin halten wir auch eine generelle Änderung der Abendmahlspraxis, auch im Blick auf den Gemeinschaftskelch, für nicht notwendig. Die Gefahr der Übertragung der Infektion durch Speichel sei eher gering und trete hinter anderen Übertragungsrisiken zurück. Gleichwohl sollten unnötige Risiken vermieden werden. Wer daher nicht aus dem Gemeinschaftskelche trinken möchte, kann selbstverständlich auf das Eintauchen der Oblate (intinctio) ausweichen. Die Ansteckungsgefahr ist nach Auskunft des niedersächsischen Landesgesundheitsamtes dann "unbedeutend". Die Pastorinnen und Pastoren können schon bei der Einladung zum Abendmahl auf diese Möglichkeit hinweisen.", so Oberlandeskirchenrat Dr. Hans Christian Brandy.

Stadtteilbüro Leineberg wird eröffnet

(14.08.09) Am Dienstag, dem 18. August 2009 um 16 Uhr wird das Stadtteilbüro Leineberg offiziell seiner Bestimmung übergeben. Nach langen Planungen besitzt der Stadtteil nun einen festen Ort, an dem sich alle Menschen des Leinebergs treffen können.
"Gegenseitiger Austausch, ungezwungene Gespräche beim Begegnungstisch, Nachbarschaftshilfe, das Sich-Kennenlernen bei geselligen Festen und Ideen, wie man in diesem Stadtteil zueinander findet, sind Bestandteile der Stadtteilarbeit vor Ort", so Thomas Harms, der Projektkoordinator.
Seit kurzem gibt es auch eine informative Internetseite, auf der die aktuellen Termine und Berichte über gelungene Aktionen zu finden sind: www.stadtteilbuero-leineberg.de

Gottschalt wird Diakon für Trauerbegleitung,
Altenheimseelsorge und Männernarbeit im Kirchenkreis

(31.07.09) Am 16. August 2009 um 16 Uhr wird in einem Gottesdienst in der St. Jacobikirche Klaus Gottschalt als Kirchenkreisdiakon für Trauerbegleitung, Altenheimseelsorge und Männerarbeit eingeführt.
Der Kirchenkreis etabliert damit einen Arbeitsbereich mit einem besonderen diakonischen und seelsorgerlichen Profil. Als Trauerbegleiter will Gottschalt in Einzel- und Gruppengesprächen mit Menschen, die mit dem Tod von Angehörigen oder Nahestehenden umgehen müssen, neue Lebensperspektiven entwickeln. In der Altenheimseelsorge wird der Diakon neben Andachten auch Koordinationsaufgaben übernehmen. Zudem bietet er Freizeiten für Väter mit ihren Kindern an.
Insgesamt hat der Kirchenkreis für diese Aufgaben eine halbe Stelle neu konzipiert. "Gottschalt hat aus seiner Gemeindeerfahrung heraus Angebote entwickelt, die von vielen Menschen als hilfreich erlebt werden. Wir wollen seine Erfahrungen und Fähigkeiten dem Kirchenkreis insgesamt zu Gute kommen lassen", begründet der stellvertretende Superintendent Dr. Marc Wischnowsky diese Entscheidung. Mit der anderen Stellenhälfte wird Gottschalt wie bisher in der Christophorusgemeinde tätig sein.

Live im Internet:
"12 Orte – 12 Gespräche" mit Landesbischöfin Käßmann

(30.07.09) Am Mittwoch, dem 5. August um 15 Uhr wird das erste Mal die neue Reihe "12 Orte – 12 Gespräche" live als Video im Internet auf www.12orte.de übertragen. Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann trifft im hannoverschen Café Konrad die Ärztin und Suchtexpertin Dr. Stefanie Holm und diskutiert mit ihr über "Abhängigkeiten und Süchte". Pastor Christof Vetter, Geschäftsführer des Lutherischen Verlagshauses (LVH), moderiert das halbstündige Gespräch. "Ungewöhnliche Orte und Gespräche mit engagierten Menschen – ich finde die Idee unserer kreativen Medienleute in der Landeskirche großartig. Und jetzt freue ich mich darauf, mit interessanten Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern gesellschaftlich und religiös relevante Themen neu auszuleuchten!", so Landesbischöfin Käßmann.

Bischöfin zu Besuch in Lenglern

(16.07.09) Zum 225jährigen Jubiläum der St. Martinikirche in Lenglern wird Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann zu Gast sein. Sie hält am 9. August 2009 im Festgottesdienst um 11 Uhr die Predigt.

www.kirchenkreis-goettingen.de mit neuem Gesicht

(01.07.09) Mehrere Wochen hat es gedauert: Nun ist die Umgestaltung des Web-Angebotes des Kirchenkreises Göttingen abgeschlossen. Durch die Trennung von Inhalt und Layout ist jetzt ein großes Maß an Barrierefreiheit gegeben.
Bedienungsfreundlicher sind die Seiten auch geworden: Man kann z.B. bei gedrückter STRG-Taste und Bedienung des Scollrades der Maus die Schriftgröße anpassen, die Gottesdienst-Termine sind als pdf-Datei eingebunden, so dass ein Komplettausdruck leichter fällt und auf mobilen Geräten sind die Seiten nun auch verwendbar. Über Rück- und Fehlermeldungen freuen wir uns: webmaster@kirchenkreis-goettingen.de

Farbige Bilderwelten im Landeskirchenamt
Ausstellung des Malers Sergej Tihomirov
in den Fluren des Landeskirchenamtes

(01.07.09) Der in Hannover lebende Maler Sergej Tihomirov stellt bis zum 25. September 2009 Bilder aus seinem aktuellen Schaffen in den Fluren des Landeskirchenamtes (Rote Reihe 6, Hannover) aus. Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich zu den allgemeinen Bürozeiten, Montag bis Freitag, 8-17 Uhr.
In seinen farbintensiven Bildern greift Tihomirov vor allem religiöse Themen auf. Dabei sind seine familiären Wurzeln im christlich-jüdischen Kulturkreis nicht zu übersehen. Ein Hauptthema in seinem Werk sind Himmelsleitern. Der Künstler verwendet in seinen collagenhaften Bildern unterschiedliche Materialien wie Farbpigmente, Öle, Harze, Gelatine, Zement und Hanfschnur. In diesem Rückgriff auf Mineralisches, Pflanzliches und Tierisches wird "bewusst das ganze Universum, die Schöpfung in den Arbeitsprozess eingebunden", so Tihomirov: "Die zur Himmelsleiter geknüpfte Faser schafft eine fruchtbare Verbindung zwischen Himmel und Erde – auf der Suche nach einem Mittelpunkt zwischen Himmel und Erde ist in meiner künstlerischen Umsetzung das Kreuz entstanden. Oft mit Gold markiert in seinem strahlenden Glanz als Sinnbild des ewig Göttlichen."
Sergej Tihomirov wurde 1965 in Moskau geboren. 1981 bis 1985 studierte er an der Kunsthochschule Samara an der Wolga, wo er anschließend Kinder an einer Kunstschule unterrichtete. 1994 siedelte er nach Deutschland über. Seit 2002 lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern in Hannover und hat in der Helmkestraße in Hainholz sein Atelier.

CrossSing feiert Jubiläum

(13.06.09) CrossSing, der Gospelchor der Kreuzkirchengemeinde feiert sein zehnjähriges Chorjubiläum. Aus diesem Grund findet am 19.09.2009 ab 19 Uhr das große Jubiläumskonzert mit Jubilee 4 und CrossSing in der Kreuzkirche statt. Außerdem wurde zu diesem Ereignis die Webseite des Chores von Grund auf neu gestaltet. Das Ergebnis lässt sich sehen: www.cross-sing.de

Informationen über Popularmusik

(07.06.09) Der Arbeitsbereich Popularmusik im Kirchenkreis Göttingen ist jetzt online: Unter www.popularmusik.kirchenkreis-goettingen.de gibt der Popularkirchenmusiker Rüdiger Brunkhorst Informationen über seine Arbeit. So z.B. über PopKirche, ein neues Gottesdienstformat mit Popmusik und einer eigenen Pop-Liturgie, das in Zusammenarbeit mit dem Michaeliskloster in Hildesheim entwickelt wurde und über die Arbeit mit der Gruppe LEAN ON ME.

St. Jacobi spezial – Thematische Kirchenführungen

(22.05.09) Die Innenausstattung der St. Jacobikirche ist historisch und künstlerisch so vielfältig, dass eine "normale" Kirchenführung meist nur einen oberflächlichen Eindruck vermitteln kann. Die Reihe "St. Jacobi spezial – Thematische Kirchenführungen" bietet mehr. In 90 Minuten wird jeden Samstag von 16 bis 17.30 Uhr jeweils ein Aspekt der Kirche erschlossen: Die verschiedenen Ansichten des Altars, der Fensterzyklus zu Psalm 22 von Johannes Schreiter, die Grabplatten, Glocken und Glockenspiel und die Orgel. Vier kirchenpädagogische Angebote, die sich an Kinder und Familien wenden, ergänzen diese Reihe. -> alle Themen und Termine

Friedrich Selter wird neuer Superintendent

(14.05.09->update) Bei der heutigen Kirchenkreistagssitzung ist Friedrich Selter aus Wuppertal im ersten Wahlgang zum neuen Superintendenten des Kirchenkreises Göttingen gewählt worden. Nachdem Selter am 19. April 2009 seine Aufstellungspredigt im Gottesdienst in der St. Johanniskirche gehalten hatte, fand heute eine abschließende Befragung durch den Kirchenkreistag, dem beschlussfassenden Gremium statt, bevor über die Besetzung des Amtes abgestimmt wurde. Zu den ersten Gratulanten gehörte, neben den Kirchenkreistagsmitgliedern auch der zweite Kandidat Jörg Hagen aus Osnabrück, der Selter Gottes Segen und Kraft für sein neues Amt wünschte.

Koexistenz statt Abgrenzung – nächste Schritte zum Frieden

(30.06.09) Die Evangelische Stadtakademie Göttingen, die Jüdische Gemeinde Göttingen und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit veranstalten am Montag, dem 20. Juli 2009, um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion im Saal der St. Johanniskirchengemeinde, Johanniskirchhof 2, Göttingen. Es diskutieren zum Thema der evangelische Propst von Jerusalem, Dr. Uwe Gräbe mit dem Gesandten der israelischen Botschaft in Berlin, Ilan Mor. Die Moderation wird EKD-Auslandsbischof em. Dr. h.c. Rolf Koppe, Göttingen, übernehmen.
Nach der Knesset-Wahl, dem Gaza-Krieg, der Wahl Barak Obamas zum Präsidenten der USA, nach den Wahlen im Iran – Das Verhältnis der Palästinenser und Israel bekommt wieder neue Anstöße, und das politische Kraftfeld für den Nahen Osten hat sich verändert. Gibt es in der heutigen Situation neue Möglichkeiten für Schritte zum Frieden? Was ist verhandelbar, und was sind heute unabdingbare Bedingungen für Gespräche, Verhandlungen und Vereinbarungen? Welche Rolle spielen welche Partner, und wie könnten ihre Beiträge für einen Frieden aussehen? Ist Versöhnung möglich?

Roter Renner ist da! –
Neues Programmheft der Ev. Familien-Bildungsstätte erschienen

(07.06.09) Rund 100 Seiten umfasst der neue "Rote Renner", das Programmheft der Ev. Familien-Bildungsstätte Göttingen. Alle Veranstaltungen, die im zweiten Halbjahr 2009 stattfinden, sind darin aufgeführt. Es wird ab sofort in und um Göttingen verteilt und steht zum Download unter www.fabi-goe.de bereit. Anmeldungen sind ab Montag, dem 08.06.2009 unter Tel. 0551 4886980 oder per Internet oder per Mail möglich.

Stadtteilzentrum Leineberg eröffnet

(06.05.09) Nun sind die Räumlichkeiten eingerichtet und die Einrichtung ist eröffnet worden: In der Einkaufszeile auf dem Leineberg, Allerstraße 31, in den ehemaligen Räumen der Sparkasse, hat das "Projekt Leineberg • Großstadtquartier im Fokus – Gut versorgt in jedem Alter" sein Domizil gefunden. Thomas Harms, Koordinator des Projekts möchte, dass "die Leineberger die Räumlichkeiten nutzen, sich hier treffen und sie zu ihren machen". Um die Erreichbarkeit zu erhöhen, arbeitet nun auch Elvan Tekindor-Freyjer im Projekt mit und ist täglich von 9-16 Uhr vor Ort und telefonisch unter (0551) 2054702 zu erreichen. Die eMail-Adresse des Büros lautet: stadtteilbuero.leineberg@t-online.de.
Der Diakonieverband Göttingen erhofft sich von der Arbeit vor Ort, dass ein Zentrum auf dem Leineberg entsteht, wo Menschen aller Generationen in Kontakt kommen und miteinander gemeinsame Vorhaben planen und durchführen können.
Die Stadt Göttingen hatte 2008 einen bundesweiten Ideenwettberb "Engagement schlägt Brücken - Freiwilligendienste aller Generationen" gewonnen, der solche Projekte, wie das Leinebergprojekt fördert. Gezielt wurde der Ev.-luth. Kirchenkreis und der Diakonieverband Göttingen als Kooperationspartner ausgesucht. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Schünemann-Stiftung fördert Kirchenmusik im Kirchenkreis

(23.03.09) Der Kirchenkreis Göttingen will eine halbe Kirchenmusiker-Stelle besetzen, um musikalische Bildungsarbeit in den Regionen zu ermöglichen. Dieses Angebot soll nicht nur punktuell wie bisher, sondern systematisch dem gesamten Kirchenkreis zur Verfügung stehen. In Kooperation mit der Kirchengemeinde, der Kindertagesstätte, der Konfirmandengruppe oder der Schule vor Ort soll eine Projektgruppe gebildet werden, die dann ein Musical, ein Konzert oder ein musikalisch begleitetes Theaterstück entwickelt und zur Aufführung bringt.
"Der Umsetzung des Projektes Kirchenmusik im Sommer können wir optimistisch entgegen sehen", stellte der stellvertretende Superintendent Marc Wischnowsky zum Abschluss seines Berichtes vor dem letzten Kirchenkreistag fest. Diese Zusage konnte Wischnowsky machen, da diese kirchenmusikalische Arbeit großzügig durch die Schünemann-Stiftung Göttingen gefördert wird.

Kirchenkreis gründet Hilfsfonds

(18.03.09) Auf Initiative des Diakonie-, des Kindertagesstättenausschusses und der Kirchenkreissozialarbeit hat der Kirchenkreistag Göttingen einen Kinderhilfsfonds eingerichtet. Ziel dieses Fonds ist es, in Kooperation mit den 42 evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis Geldbeträge (z.B. für Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, Eintrittsgelder, Ausflüge etc.) unbürokratisch und daher schnell zur Verfügung stellen zu können.
Eine finanzielle Basis ist bereits geschaffen und soll durch Einwerbung von Spenden aufgestockt werden. Spendengelder kommen in vollem Umfang den Familien und deren Kindern zugute. Spenden sind möglich auf das Konto 828 des Kirchenkreisamtes Göttingen-Münden bei der Sparkasse Göttingen (BLZ 26050001), Betreff: 00/01-2111.03-"Kinderhilfsfonds".

Johannisempfang 2009

(14.06.09) Am Mittwoch, dem 24. Juni ist Johannistag. An diesem Tag lädt der Kirchenkreis Göttingen zu seinem traditionellen Sommerempfang ein. In diesem Jahr wird ab 18 Uhr in der Johanniskirche in Göttingen Ministerialrat Rolf Bade, Vorsitzender des Bildungsausschusses der Landessynode der Ev.-luth. Landeskriche Hannovers referieren. Sein Thema: "Menschen würdig bilden – eine zentrale Herausforderung für die Landeskirche" An den Vortrag von Bade schließen sich Grußworte und Musik an. Danach besteht die Möglichkeit zum Gspräch bei einer Erfrischung.

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