Logo




Gemeindegliederzahl:
1431

Kirchengemeinden Pancratius, Barterode;
St. Martini, Güntersen und
St. Nicolai, Eberhausen

Adresse und Anschrift: Kontaktperson:
Pfarrbüro
fon: (0 55 06) 2 60
fax: (0 55 06) 764095
Öffnungszeiten
mo 9-12 Uhr, mi, 16-18 Uhr, fr 9-12 Uhr
Pastor Thomas Ackermann
Göttinger Straße 25
37139 Adelebsen
fon: (0 55 06) 260
fax: (0 55 06) 764095
Unsere Gemeinde:
Unsere Kirchengemeinde Barterode besteht aus 3 Dörfern (Barterode, Güntersen, Eberhausen), die jeweils 5 km auseinanderliegen. Wir sind eine typisch ländliche Gemeinde, mit den Kirchen als Mittelpunkt des Dorfes. Die Barteröder Kirche ist insofern eine besondere ihrer Art im Kirchenkreis, als sie vor 28 Jahren zu einer "Kirche mit Gemeinderäume unter einen Dach" umgebaut wurde. So können wir zu den Veranstaltungen "in der Kirche" einladen. Unser Gemeindeleben ist bunt und fröhlich dank vieler – vor allem ehrenamtlicher – Helfer.
Kirchenvorstandsmitglieder:
Pastor Thomas Ackermann
Martina Buberti (Eberhausen)
Gabi Hoppe (Güntersen)
Monika Kienast (Eberhausen)
Gunda-Marie Meyer (Eberhausen) • (Mitglied in der Synode der Landeskirche)
Silvia Riemenschneider (Barterode)
Harald Röer (Güntersen)
Klaus Rohrbach (Güntersen)
Ernst Ropeter (Barterode)
Gaby Schmidt (Barterode)
Reinhard Schmidt (Eberhausen)
Christiane Scholz (Barterode)
Jutta Wieneke (Güntersen)
weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
Küsterin Barterode: Bettina Haas
Organist: Hendrik Dochhorn
Pfarrsekretärin: Christa Grimmig
Küsterin Eberhausen: Monika Kienast
Leiterin Kindergarten: Inge Lütge
Küsterin Güntersen: Irmgard Rohrbach
Kreise und Gruppen - Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Krabbelgruppe Barterode, montags 10-12 Uhr:
      Birgit Grimmig
Jungschar, freitags, monatlich, 15-17 Uhr:
      Katja Hille
Frauenkreis Barterode, dienstags, monatlich, 14-17 Uhr:
      Elsbeth Roprecht-Krause
Frauenkreis Güntersen, mittwochs, monatlich, 14-17 Uhr:
      Irma Förstemann
      Margrit Ilse
Frauenkreis Eberhausen, mittwochs, monatlich, 15-17 Uhr:
      Monika Kienast
      Margit Piszczek
Frauentreff, nach Verabredung:
      Christiane Scholz
Kindergartengottesdienst Barterode, montags, monatlich:
      Pastor Thomas Ackermann
Posaunenchor Barterode, nach Vereinbarung:
      Rüdiger Korte
Gitarrenchor Eberhausen, montags 19 Uhr:
      Käthe Neutze
Dämmerschoppen, montags, monatlich:
      Pastor Thomas Ackermann
Musikgruppe "Patchwork", nach Verabredung:
      Michaela Weißnegger
Geburtstagsempfang, freitags, monatlich:
      Pastor Thomas Ackermann
Geschichte der Kirche:
Die Pankratiuskirche in Barterode
Über die erste Kirche in Barterode ist nichts überliefert. Der älteste, noch vorhandene Stein, eingesetzt an der Westwand der Kirche besagt, dass im Jahre 1483 die Kirche wieder aufgebaut wurde. 1730 ist diese Kirche jedoch, wahrscheinlich wegen starker Baumängel wieder abgebrochen worden.
Die Inschriften an der Kirche sind gut erhalten, die von der Vollendung des Kirch- und Turmbaus berichten: "...unter dem Patronat der Herren Friedrich Bodo und Otto Heinrich von Adelebsen ist dies heilige Haus zur Ehre des göttlichen Mannes und zur Förderung des Heiles der Menschen errichtet im Jahre 1730."
Außer diesen Tafeln besitzt die Pankratiuskirche noch andere Zeugen aus alter Zeit: Die Steinplatten des Altartisches. Die eine zeigt vier schlichte Kreuze. Ein Beweis dafür, dass sie Grabplatte eines katholischen Priesters gewesen sein muss. Die andere, leider beschädigt, hat gleichfalls das Grab eines Pfarrers bedeckt. Beide stammen aus der Kirche, die 1730 abgebrochen wurde.
Ebenfalls aus vorreformatorischer Zeit stammen die beiden höchst wertvollen Kelche: Der kleinere Kelch ist in der Zeit von 1480-1500 in Göttingen gearbeitet worden. Er trägt das uralte Göttinger Goldschmiedszeichen. Der größere Kelch stammt etwa aus dem Jahr 1550. 1894 wurden beide Kelche vom Goldschmied Knauer in Göttingen aufgearbeitet.
Die beiden Bronze-Leuchter sind 1610 von Hannes Knüppel und Tomas Mesecke gestiftet worden.

Die St. Martinikirche in Güntersen
Die Kirche in Güntersen ist wahrscheinlich von Dransfeld aus im frühen Mittelalter gegründet worden. Aus dieser Zeit gibt es fast keine schriftlichen Überlieferungen. Nur eine Kirchenrestauration im Jahre 1565 wird erwähnt.
Jedoch gibt es Akteneinträge im Schlossarchiv Adelebsen von dem 1734 durchgeführten Kirchbau. Aus dieser Zeit stammt auch die Inschrift über der Kirchentür: "Die sehr großzügigen Patronats- sowie Adelsherren Friedrich Bodo und Otto Heinrich von Adelebsen, heldenhafte Förderer der evangelischen Lehre, haben dafür gesorgt, dass dieses Domizil eines christlichen Gebäudes im Jahre 1734 erstellt wurde."
Während der Bauzeit bis zum 25. Juli 1734 wurde der Gottesdienst in der Scheune der Gebrüder Conrad und Stephan Witthuhns gehalten.
Im Jahre 1793 ist der Turm der Kirche aufgesetzt worden. Der Altar und die Kanzel stammen aus der Groner Kirche.
In den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts hat eine notwendige Instandsetzung der Kirche stattgefunden. Aus dieser Zeit stammt das noch heute benutzte Taufbecken vom Zinngießer Zamponi aus Dransfeld.