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Gemeindegliederzahl:
ca. 1900
(Nörten-Hardenberg)
650 (Bishausen)

Ev.-luth. Emmaus-Kirchengemeinde Nörten
und Kapellengemeinde St. Georg in Bishausen

Adresse und Anschrift: Kontaktperson:
Burgstraße 4
37176 Nörten-Hardenberg
fon: (0 55 03) 30 85
fax: (0 55 03) 80 58 47
eMail:
pfarrbuero@ev-kirchengemeinde-noerten.de
Pfarrbüro:
Pfarrsekretärin Petra Severitt
di 16-17 Uhr, do 10-11 Uhr
Gemeindehaus:
Göttinger Straße 9 A (hinter der Kirche, Einfahrt von der Burgstraße)
Kapelle St. Georg:
Bevertalstraße, 37176 Nörten-Hardenberg, OT Bishausen (Dahinter als Gemeindehaus die Alte Schule mit dem Jugendraum "Höhle".
Pastor Dr. Wolfgang Schillak
fon: (0 55 03) 80 58 48
handy: (01 72) 2 49 47 21
eMail: wolfgang.schillak@ev-kirchengemeinde-noerten.de
Unsere Gemeinde:
Die Emmaus-Kirchengemeinde Nörten und die Kapellengemeinde Bishausen sind pfarramtlich verbunden und gestalten ihr Gemeindeleben überwiegend gemeinsam. Das Profil unserer Kirchengemeinden hatten wir in einer Konzeption definiert, an deren Aktualisierung nach Pfarrstellenwechsel im Januar 2006 und der KV-Wahl im März 2006 gearbeitet wird. Neue Strukturen und Schwerpunkte in der Gemeindearbeit entwickeln sich.
Wichtige Anliegen sind uns: Die Feier der Gottesdienste in Vielfalt zu gestalten, Kirche mit Kindern, kontinuierliche Begleitung der Jugendlichen während ihrer Vorbereitung auf die Konfirmation, regelmäßige Veranstaltungen für die älteren Gemeindeglieder und die Vernetzung der anstehenden Aufgaben über den Kirchenvorstand hinaus. Der Posaunenchor Nörten-Bishausen mit seiner intensiven Jugendarbeit ist "lautstarkes" Zeugnis des Lobes Gottes.
Im Kirchenkreis Göttingen arbeiten wir als Region mit den Kirchengemeinden in Parensen und Lütgenrode, Harste und Gladebeck und Lenglern zusammen.
Ökumene zeigt sich in gemeinsamen Gottesdiensten, einem ökumenischen Kreuzweg, Feier des Weltgebetstages und mehr, überwiegend koordiniert und gestaltet vom Ökumenischer Arbeitskreis aus Mitgliedern der ev.-luth. Kirchengemeinde Nörten-Bishausen, der Ev. Gemeinde Angerstein und der Kath. Kirchengemeinde Nörten angehören. Leitung z.Zt.: Pastor Dr. W. Schillak.
Kirchenvorstandsmitglieder:
Wolfgang Ohlmann (Vors.), eMail: w.ohlmann@web.de
(Andere Mitglieder erfragen Sie bitte im Pfarramt)
weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
Diakon: Hans-Dieter Sweers
Beauftragte für Gottesdienst und geistliches Leben: Gertrud Brandtner, eMail: brandtner-spiritual@t-online.de
Küsterin Nörten: Yvonne Bartling
Küsterin Marienstein: Waltraut Schäfer
Küsterin Bishausen: Sigrid Ansorge
Ev. Friedhof Bishausen: Peter Heppner
Kreise und Gruppen - Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Besuchsdienst: Diakonin i.R. Christel Wohlgemuth
Posaunenchor (Leitung: Walter Wolf): Jungbläser: dienstags ab 17.30 Uhr • Bläser: donnerstags ab 19 Uhr, Alte Schule, Bishausen
Kinder-Klub (Leitung: Diakon Hans-Dieter Sweers): montags, 15.15 Uhr (5-8 Jahre), 17 Uhr (9-12 Jahre)
Jugendgruppe: Termine erfragen bei: Diakon Hans-Dieter Sweers, fon: (0 55 03) 99 93 06
Kindergottesdienst in Nörten: Mareike Schürer, fon: (0 55 03) 91 50 94
Ev. Kindertagesstätte mit Außengruppe Hort (Leitung: Gisela Stierand): Kindergarten, Johann-Wolf-Straße 38, 37176 Nörten-Hardenberg, fon: (0 55 03) 7 63 • Hort bis 4. Klasse (Leitung: Margot Wolf) in der Johann-Wolf-Schule, fon: (0 55 03) 9 15 93 17
Altennachmittag, vierzehntägig mittwochs, 15 Uhr, Ev. Gemeindehaus
Seniorentanzgruppe, einmal im Monat

Bishausen:
• Vorsitzender des Kapellenvorstandes: Pastor Dr. Wolfgang Schillak
• Gottesdienst: Zweimal im Monat sonntags um 11 Uhr
• Kirche mit Kindern, 1. SO im Monat, 10 Uhr, Dietke Koch, fon (0 55 03) 33 83
• Altennachmittag, vierzehntägig mittwochs um 15 Uhr in der Alten Schule
Geschichte der Kirche:
Christus-Kirche Nörten
Die evangelische Christus-Kirche Nörten wurde nach den Plänen des Kirchenbaumeisters Jacob (Hannover) gebaut. Grundsteinlegung war am 14. September 1902, Einweihung am 24. September 1904.
Die Kirche ist im neugotischen Baustil errichtet. Sie ist im Wesentlichen unverändert geblieben, ihre einheitliche Gestaltung sticht hervor. Nur die (ursprünglich pneumatische) Orgel ist 1970/71 durch eine mechanische Orgel ersetzt worden (Orgelbaumeister Janke, Bovenden). Die Leuchter sind in den 70er-Jahren elektrisch ausgerüstet worden. Bemerkenswert sind die Glasfenster im Chorraum, die Weihnachten, Ostern und Pfingsten darstellen.
Seit einer Kunstausstellung unter dem Titel "2000 Jahre nach Jesus" hängt im Chorraum links in einer Nische das eigens dafür geschaffene Werk "Hoffnungsfaden" von der Mailänder Künstlerin Silvana Levi-Orbán. Der Kirchengemeinde ist es gelungen, Sponsoren zu finden, die den Ankauf des "Hoffnungsfadens" ermöglichten.
Die Kirche ist von Ostern bis Weihnachten täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Wir haben uns der Aktion "Verlässlich geöffnete Kirche" angeschlossen.
Der Sonntagsgottesdienst findet dreimal im Monat in der Regel um 9.30 Uhr statt, einmal im Monat ist sonntags Kindergottesdienst.

Kapelle St. Georg
Die Bishäuser Kapelle wurde in den Jahren 1882/1883 nach Plänen des Baurats Hase erbaut, der viele Kirchen in der hannoverschen Landeskirche geplant hat. Sie ist ganz schlicht im neogotischen Stil errichtet, 19 m lang, hat ca. 130 Sitzplätze, Der Turm ist 25 m hoch. Da die Gemeinde sehr arm war, fiel die Einrichtung sehr schlicht aus, Altargeräte und andere Ausstattungsgegenstände wurden von Nachbargemeinden gestiftet. Die Orgel ist so alt wie die Kirche. Sie wurde von Prinz Ernst August von Hannover gespendet.
Oben im Turm hängen zwei Glocken. Die Vorgängerinnen der jetzigen Glocken wurden in den Weltkriegen für Rüstungszwecke eingeschmolzen. Die kleine Glocke (115 kg) wurde 1933 ersetzt und trägt die Inschrift: "Die alte Glocke nahm des Krieges Sturm/statt ihrer klingt fortan mein Ruf vom Turm./Vor 50 Jahren ward dies Haus geweiht/Gott führe Deutschland gnädig durch die Zeit." Die große Glocke (220 kg) wurde 1956 gegossen. Ihre Inschrift lautet: "Land, Land, Land, höre des Herrn Wort." (Jeremia 22, 29). Seit 2001 leistet den Glocken ein Turmfalkenpaar Gesellschaft, das in einem eigens dafür angebrachten Kasten nistet.
Der "Mulape" am Turm der Kirche – auch ein Spitzname für die Bishäuser – ist ein Wasserspeier. Der Kopf soll wohl einen Löwen darstellen.
1999 wurde der Innenraum renoviert und dabei die alte Farbgebung wieder angebracht. Auch der Spruch über dem Triumphbogen wurde wieder aufgemalt: "Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit". Jetzt fehlt noch das Geld für die Restaurierung von Altar und Kanzel. Die Orgel soll in diesem Jahr (2003) mit Hilfe des freiwilligen Kirchenbeitrages aus Nörten und Bishausen gründlich überholt werden.
Bei der Küsterin Sigrid Ansorge, Bevertalstraße 49 (direkt neben der Kirche), fon: (0 55 03) 31 11 ist der Kirchenschlüssel erhältlich.

Die Klosterkirche Marienstein
Seit 1105 gab es in Marienstein ein Benediktinerkloster, an der Stelle einer schon 150 Jahre vorher errichteten Kapelle. Das Kloster hatte nur wenig Ländereien und musste ständig mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfen. Vollständig erhalten ist aus dieser Zeit nur noch die romanische Krypta, weil sie über Jahrhunderte ein Schattendasein führte, meistens als Lagerraum. Sie wurde 1987 durch die Klosterkammer in Hannover, der die Kirche gehört, restauriert. Auf sie weist das Schild "Straße der Romanik" hin.
1620 wurde Marienstein evangelisch. In den Wirren des 30jährigen Krieges wurden die Kirche, das Kloster und der Ort Nörten 1626 völlig zerstört. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden die Gutsgebäude errichtet, 1725 die Barockkirche fertig gestellt, beides unter der Leitung von Fritz Dietrich von Hardenberg aus einer Linie der Nörtener Hardenberger. Ein verschnörkeltes Wappen über der Gutspächterloge (Prieche) der Kirche weist darauf hin.
Die Kirche ist in schlichtem barocken Stil errichtet. Bemerkenswert ist der hölzerne Kanzelaltar. Er stellt das in den Mittelpunkt, was den protestantischen Gottesdienst ausmacht: Die Verkündigung des Wortes Gottes, und jeder, der die Kirche betritt oder sich hinsetzt, sieht dort hin. Die Barockorgel (um 1735) kommt aus der Werkstatt des Göttinger Orgelbauers Gloger. Sie wurde 1978 gründlich überholt. Der ursprünglich romanische Taufstein steht im Landesmuseum in Hannover; der jetzt benutzte Mamor-Taufstein stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Einmal im Monat ist in Marienstein um 10.30 Uhr Gottesdienst.