![]() Gemeindegliederzahl: 695 |
Ev.-luth. Kirchengemeinde
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| Adresse und Anschrift: | Kontaktperson: | |
| Pfarrbüro geöffnet: freitags von 9 bis 11.30 Uhr fon: (0 55 03) 17 93 fax: (0 55 03) 80 50 83 |
Pastor Peter Lahmann Tel. 0551-79748438 |
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| Unsere Gemeinde: | ||
| Unsere Kirchengemeinde setzt sich aus den Orten Parensen mit 451 Gemeindegliedern und Lütgenrode mit 244 Gemeindegliedern zusammen. Wir sind ein Verbund aus den Gemeinden Gladebeck, Emmenhausen, Parensen, Lütgenrode und Harste. | ||
| Kirchenvorstandsmitglieder: | ||
| Kirchenvorstand Parensen Heino Hampe, Lütgenröder Weg 3, fon: (0 55 03) 99 90 33 Giselore Körber, Hauptstraße 34, fon: (0 55 03) 32 45 Hans Kurzendörfer, Wolbrechtshäuser Weg 18, fon: (0 55 03) 99 93 89 Friedel Mühlhausen, Hinter dem Dorfe 12, fon: (0 55 03) 30 81 Burghardt von Roden, Sternwartsweg 4, fon: (0 55 03) 20 16 Kirchenvorstand Lütgenrode Stefanie Becker, fon: (0 55 03) 80 48 50 Elsbeth Emmert, Am Wiesenweg 11, fon: (0 55 03) 29 21 Erna Hartmann, Untere Dorfstr. 27, fon: (0 55 03) 23 59 Edith Zick, Untere Dorfstr. 9, fon: (0 55 03) 18 57 Der Kirchenvorstand trifft sich nach Vereinbarung einmal monatlich. Der Termin wird im Ortsanzeiger veröffentlicht. |
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| weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: | ||
| Pfarramtssekretärin: Jacqueline Meyer, fon: (0 55 03) 17 93 fax: (0 55 03) 80 50 83 (Pfarrbüro
geöffnet: Freitag 9-11.30 Uhr) Küsterin Parensen: Ruth von Roden, fon: (0 55 03) 28 34 Küsterin Lütgenrode: Elfriede Thies, (0 55 03) 86 66 Friedhof Parensen Kontakt: Giselore Körber, fon: (0 55 03) 32 45 Organist: Gerhard Arand |
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| Kreise und Gruppen - Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner: | ||
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Kirchenvorstand Treffen monatlich, nach Vereinbarung Um 20 Uhr im Pfarrhaus Parensen, Gemeinderaum Kontakt: Giselore Körber, fon (0 55 03) 32 45 Redaktion Gemeindebrief Treffen nach Vereinbarung Kontakt: Susanne Wehmann, fon: (0 55 03) 34 14 und Giselore Körber, fon (0 55 03) 32 45 Frauenkreis Treffen monatlich, mittwochs Um 20 Uhr im Pfarrhaus Parensen, Gemeinderaum Kontakt: Giselore Körber, fon (0 55 03) 32 45 Männerkreis Treffen im Winterhalbjahr (Oktober bis März) 1. Dienstag im Monat Um 20 Uhr im Pfarrhaus Parensen, Gemeinderaum Kontakt: Burghardt von Roden, fon (0 55 03) 20 16 Kaffeenachmittag Treffen monatlich, mittwochs Um 15 Uhr im Pfarrhaus Parensen, Gemeinderaum Kontakt: Giselore Körber, fon (0 55 03) 32 45 Tanzkreis Jede Woche Dienstag Um 15 Uhr im Parenser Dorfgemeinschaftshaus Kontakt: Giselore Körber, fon (0 55 03) 32 45 |
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| Geschichte der Kirche: | ||
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Geschichtliches Ein Blick in die Geschichte mit Hilfe der Chronik von Heinrich Lücke: Etwa seit dem Jahre 1100 erhob sich auf einem Hügel an der Leine, nur eine halbe Wegs von Parensen entfernt, das Benediktinerkloster Marienstein oder Steina, das wie Nörten und die umliegenden Ortschaften zum Gericht Hardenberg, einem entlegenen Besitztum des Erzbischofs bzw. Kurfürsten von Mainz gehörte. So kam es, dass in Nörten sowohl wie in Marienstein die Lehre Luthers in der Reformation keinen Eingang fand. Nach und nach wurde jedoch das Gericht Hardenberg von den Braunschweiger Herzögen besetzt, zuletzt das Kloster Stein im Jahre 1620. "Am 3. Adventssonntage 1620 hielt der Parenser Geistliche Hennig Küsel in der ehrwürdigen Klosterkirche den ersten evangelischen Gottesdienst. Die 20 Reichstaler Besoldung nebst zwei Klafter Holz und zwei Scheffel Leinsamen, die Küsel jährlich für die kirchliche Versorgung des Klosters vom Abt bekam, konnte er bei seinem schmalen Gehalt in Parensen gut gebrauchen. Die kirchliche Verbindung Mariensteins mit Parensen bestand bis zum 1. April 1930. damals schied es in folge schon vorher erfolgter Eingemeindung in Nörten aus dem Pfarrverband Parensen aus und wurde auch kirchlich mit Nörten verbunden. Bauliches Die Mauern dieser kleinen Dorfkirche stammen aus dem 15./16. Jahrhundert und sind etwa 1 Meter dick. Zerstört wurde sie erstaunlicherweise nicht im 30-jährigen Krieg, sondern durch einen Brand im Jahre 1716 infolge von Flachslagerung auf dem Kirchenboden. Um 1776 war das Gotteshaus endlich nach Jahren grober Vernachlässigung gründlich instandgesetzt: Die Mauer war von Pfeilern gestützt, der Kirchenraum hatte ein Dach aus Tannendielen erhalten, der Turm war unten massiv gemauert, nach oben hin mit behängtem Fachwerk versehen. Die Fenster waren im barocken Stil flachbogig geformt. Darüber lief das Dach in einer stumpfen Spitze zusammen. 1833 klagt die Gemeinde über ihr vernachlässigtes Kirchengebäude: kaputtes Dach, faule Bänke, "mütterliches Erdreich" als Fußboden! Schon damals leere Kassen. 1892 hatte die Kirche dann endlich die uns heute bekannte Gestaltung: der alte Turm wird durch einen neuen Westturm aus rotem Sandstein ersetzt, die Fenster werden spitzbogig angepasst, das Kirchenschiff verlängert. Die Glocke von 1660, die in dem alten Turm hing, musste neu gegossen werden. Eine zweite Glocke wurde 1892 angeschafft und beide erklangen zu Weihnachten 1892 zum erstenmal. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte dieser Turm solche Risse, dass das tägliche Läuten zu einer Gefahr für dessen Bausubstanz wurde. Deshalb entschloss man sich zum Bau des bis heute vorhandenen Glockenträgers. Geschichte der Kapelle Lütgenrode Lütgenrode wurde im 13. Jahrhundert gegründet und hat seine Kapelle im äußersten Westende gebaut. Sie ist mit einer Mauer umgeben, die auf der Südseite besonders hoch ist. Der sehr gestreckte Bau (7,67 m breit und 16 m lang) stammt aus verschiedenen Bauzeiten. Der 7,60 m lange Ostteil ist um 1300 errichtet worden. Die Nord- und Westwand müssen bei der Zerstörung des Ortes 1486 eingestürzt sein. Durch die eigenartige Lage der Scharten im Ostteil - sie sind in Höhe der auf 5,15 m liegenden Zwischendecke angeordnet - wird deutlich, dass dieser Teil in seiner heutigen Substanz drei Stockwerke gehabt hat. Der ehemalige runde 75 cm breite Eingang des Turmes ist noch in den Gewände-steinen teilweise sichtbar. Über dem Altar ist ein 20 cm breites und 55 cm hohes Fensterchen mit abgefassten Kanten vorhanden. Die Scharten der Obergeschosse sind innen mit einem langen durchgehenden Eichenbalken überdeckt. 1592 wird die Kapelle wiederaufgebaut und nach Westen hin erweitert. Bauherr ist das Petersstift in Nörten, das trotzt der inzwischen in den welfischen Landen durchgeführten Reformation katholisch geblieben war. Deshalb wurde das Mainzer Rad über dem neueren, heute nicht vorhandenen Portal als Zeichen eingebaut. Die Kapelle bekam jetzt nicht mehr zwei profane Geschosse, sondern wurde bei entsprechender Kürzung der Mauerkrone nur noch mit einem Obergeschoss versehen. Eine Luke in der Nordwand unmittelbar unter der Traufe ist der einstige Zugang zum oberen Stockwerk. Die heutigen Fensteröffnungen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Als Zeichen für die sakrale Nutzung des Erdgeschosses im ehemaligen Kapellenturm weist das abgefasste Fenster über dem Altar hin. (Dissertation Dr. U. Müller) |
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