![]() Gemeindegliederzahl: 794 |
Ev.-luth. Kirchengemeinde
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| Adresse und Anschrift: | Kontaktperson: | |
| Pfarramt: Lange Straße 42 37077 Göttingen Kirche: Am Herberhäuser Thie 37075 Göttingen Gemeindehaus: Pfarrwitwenhaus Herberhausen Am Herberhäuser Thie 5 37075 Göttingen eMail: kg.roringen@evlka.de |
Pastorin Charlotte Scheller
Lange Straße 42 37077 Göttingen fon: (05 51) 7 26 51 |
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| Unsere Gemeinde: | ||
| Unsere
Kirchengemeinde umfasst das ehemalige Dorf Herberhausen, das seit
seiner Eingemeindung im Jahr 1963 ein Ortsteil der Stadt Göttingen
ist. In seinem Ortskern rund um den Thie hat Herberhausen seinen
ländlichen Charakter bewahrt. Etwas mehr als die Hälfte der Einwohner von Herberhausen gehört zur Ev.-luth. Kirchengemeinde, Bewohner des Altdorfs genauso wie Bewohner der Neubaugebiete. Sie in Kontakt miteinander zu bringen, ist eine wichtige Aufgabe unserer Gemeinde. Mittelpunkt der Kirchengemeinde ist die St. Cosmas und Damian-Kirche auf dem Kirchhof am Herberhäuser Thie, dem alten Dorfzentrum. Die Kirche mit ihrem mächtigen Turm und die benachbarten Fachwerkbauten von Küsterhaus und (ehemaligem) Pfarrwitwenhaus bilden ein schönes Ensemble. Die Kirchengemeinde Herberhausen ist mit der Kirchengemeinde Roringen unter einem Pfarramt verbunden. Pfarrsitz ist Roringen. Patron beider Kirchen ist die Stadt Göttingen. Zusammen mit den Kirchengemeinden Christophorus, St. Petri-Weende, Nikolausberg und Roringen bildet Herberhausen eine Region des Kirchenkreises Göttingen. Vor der Kirchenkreisreform gehörte Herberhausen zum Kirchenkreis Göttingen-Süd. Die Kirchengemeinde ist Trägerin eines Kindergartens. Gemeinsam mit dem Ortsrat verwaltet sie den Friedhof von Herberhausen. Viermal im Jahr erscheint der "Kartoffelstein", der Gemeindebrief der Kirchengemeinden Roringen und Herberhausen, benannt nach einem Denkmal, das 1852 zum Dank für eine glücklich überwundene Hungersnot auf dem Hasenknüll in der Feldmark von Herberhausen auf halbem Weg nach Roringen errichtet wurde. Jeden Sonntag lädt die Kirchengemeinde zum Gottesdienst in ihre Kirche, in der Regel um 11 Uhr ein. Das Pfarrwitwenhaus dient als Gemeindehaus, zu dem es 1989 um- und ausgebaut wurde, wozu der damalige Kirchenvorstand mit erheblichen Eigenleistungen beigetragen hat. Es bietet Raum für die Kirchenvorstandssitzungen, den Konfirmandenunterricht, für die Kinderkirche, die Proben des Gospelchors, den Seniorenkreis, die Ökumenische Runde (ein Frauengesprächskreis) und den Offenen Gemeindeabend. Gegen ein Entgelt steht es Gemeindemitgliedern auch für private Veranstaltungen zur Verfügung. |
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| Kirchenvorstandsmitglieder: | ||
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Cordula Behrens-Baumann Elsbeth Blabusch Martina Henzler Margret Lockemann Klaus Marohn (Vorsitzender) Edith Nordbeck Ertlinde von Wilmsdorff |
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| weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: | ||
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Organistinnen: Birgit Fabritz und Lev Etinger Chorleiterin: Lisa Hintz Kindergarten: Leiterin Annegret Griethe, Pfarrweg 2, 37075 Göttingen, fon: (05 51) 2 44 62, eMail: kita.herberhausen@evlka.de Friedhof: Holger Geisler, fon: (05 51) 7 89 38 30 |
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| Kreise und Gruppen - Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner: | ||
| Konfirmandenunterricht: wöchentlich dienstags (Vorkonfirmanden), donnerstags (Konfirmanden) 17.45 Uhr bis 18.45 Uhr Gospelchor "Damian Gospel Singers": wöchentlich montags 19.45 Uhr, Lisa Hintz Seniorenkreis: monatlich, 4. Donnerstag, 15 Uhr, Ursel Frederichs, Cordula Behrens-Baumann Ökumenische Runde (Frauengesprächskreis): monatlich, 3. Dienstag, 20 Uhr, Ursel Frederichs Kinderkirche: monatlich freitags (16 Uhr) oder sonnabends (10 Uhr), Susanne Freise-Mascher, Maja Guderjan, Elke Liebig, Jeannine Mißbach-Günther, Ingrid Warnebold Mal- und Bastelgruppe: Hilen Pielmann Gemeindebrief, Redaktionskreis: Marie Asselmeyer, Elsbeth Blabusch, Martina Henzler, Klaus Mahron, Andreas Schütte, Dr. Eberhard Rohse, Ertlinde von Wilmsdorf Pfarrwitwenhaus Herberhausen, Vermietung über kg.roringen@evlka.de |
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| Geschichte der Kirche: | ||
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Die St. Cosmas und
Damian-Kirche wurde
wahrscheinlich im Früh- bis Hochmittelalter als Eigenkirche auf
dem Hof der adeligen Grundherren von Herberhausen gestiftet. Zu dem
grundherrlichen Hof gehörte das Gelände des jetzigen
Stadtforstamts. Das Patrozinium der beiden Märtyrer Cosmas und Damian (um 300 n. Chr.) verdankt die Kirche wahrscheinlich Beziehungen der Stifterfamilie zur Bischofskirche von Hildesheim; dabei gehörten Kirche und Pfarrei bis zur Reformation zum Erzbistum Mainz. 1293 muss eine Kirche in Herberhausen bestanden haben, da in diesem Jahr erstmals der Pfarrer von Herberhausen urkundlich erwähnt wird. 1372, beim Verkauf von Herberhausen an die Stadt Göttingen durch die Herren von Gladebeck – als Lehensträgern des Bischofs von Hildesheim – wird die Kirche genannt, da sie mit dem Pfarrlehen von dem Verkauf ausdrücklich ausgenommen und der Patronat über die Kirche bei den Herren von Gladebeck blieb. Bis 1613 und vorübergehend noch einmal von 1623 bis 1626 hatte Herberhausen einen eigenen Pfarrer. Der Pfarrhof lag an der Stelle des heutigen Gemeindehauses, des Pfarrwitwenhauses. Seit 1631 ist Herberhausen ständig mit Roringen unter einem Pfarramt verbunden. Patron ist seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Stadt Göttingen. Der in Bruchsteinmauerwerk aufgeführte Kirchenbau besteht aus einem querrechteckigen Westturm mit Pyramidendach und einem anschließenden flachgedeckten Langhaus mit leicht eingezogenem und gerade geschlossenem Chor im Osten. Der älteste Teil der heutigen Kirche ist der ursprünglich auch der Verteidigung dienende Westturm. Diesem wurde noch im Mittelalter ein Langhaus in der Breite des Turms angefügt, das aber wohl kürzer als das heutige Langhaus war. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche stark beschädigt (1626). Wann die Kirche ihre heutige Länge und den geraden Ostabschluss erhielt, ist nicht bekannt; spätestens im 18. Jahrhundert wurde über der Ostwand der Fachwerkgiebel mit Krüppelwalmdach errichtet. Zahlreiche Bau- und Reparaturmaßnahmen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert sind bezeugt, aber kein durchgreifender Neubau, obwohl er mehrmals angestrebt wurde. So ist mit mittelalterlicher Bausubstanz nicht nur im Turm, sondern auch noch in der Südwand des Kirchenschiffs zu rechnen. Ihr heutiges Erscheinungsbild verdankt die Kirche verschiedenen Baumaßnahmen Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre unter Pastor Schiller (1953-1984): Das Kirchenschiff wurde nach Norden erweitert, der Chorraum nach Entfernung der Kanzelaltarwand von 1812 umgestaltet und schließlich der Turm im Erd- und Emporengeschoss zum Schiff geöffnet. 1967 erhielt die Kirche ihre erste Orgel (von Albrecht Frerichs). Über den Kirchenbau und seine wichtigsten Ausstattungsstücke informiert ein Faltblatt. |
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