![]() Gemeindegliederzahl: 1660 |
Ev.-luth. Kirchengemeinde Nikolausberg |
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| Adresse und Anschrift: | Kontaktperson: | |
| Klosterkirche St. Nikolaus Augustinerstraße 17 37077 Göttingen fon: (05 51) 29 66 fax: (05 51) 2 09 97 50 eMail: kirchengemeinde@nikolausberg.de Internet: www.nikolausberg.de Die Kirche ist täglich von 8-18 Uhr geöffnet! |
Pastor Gert Liebenehm-Degenhard In der Worth 7 37077 Göttingen fon: (05 51) 2 12 22 eMail: gert.liebenehm@nikolausberg.de |
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| Unsere Gemeinde: | ||
| Leitbild der Gemeinde ist "Das Haus am Weg". Es ist eine an jede oder jeden gerichtete Einladung, einzukehren, sich einzufügen und mitzumachen, aber auch ein Sinnbild für die Freiheit, weiterzuziehen. Konkretisiert wird dieses Leitbild durch das Programm "Von der Angebots- zur Beteiligungskirche". Unter dieser Programmatik arbeiten eine Reihe von Gruppen teils als Dauereinrichtung (Offene Jugendarbeit mit einem Jugendpfleger auf Spendenbasis, Gemeindebrief-Redaktion, Eltern begleiten Konfirmanden, Pfadfinder, Gottesdienstgestaltung, Kindergottesdienst, Kinderbischöfe), teils im Projekt (Liturgie im Gottesdienst, Kar-rotte = Karwochenandachten). Das Zentrum unseres Gemeindelebens ist und bleibt aber der Gottesdienst. Einzelheiten sind ersichtlich unter: www.nikolausberg.de. | ||
| Kirchenvorstandsmitglieder: | ||
| Angelika Eiffert Rolf Janetschek Dr. Friedemann Krummheuer (Vors.) Gert Liebenehm-Degenhard Kristina Schröder Sabine Schneider-Malessa Ursula Schur |
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| weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: | ||
| Küster und Hausmeister: Karl Lautenbach Gemeindesekretärin: Marga Noack Friedhofspfleger: Karl Lautenbach Jugendpfleger: Friedrich Barth Kindergartenleitung: Ute Lehmann-Grigoleit Kirchenmusiker: Stephan Diedrich Kirchenchorleitung: N.N. |
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| Kreise und Gruppen - Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner: | ||
| Kirchenchor: N.N. Theatergruppe: Tine de Maeyer Studienreisen: Rolf Janetscheck Pfadfinder: Louisa Bochning Besuchskreis: Dorothea Pörschke Gemeindenachmittag: Hildburg Rosenbauer, Jutta Stier Beirat Offene Jugendarbeit Nikolausberg: Luise Sprute Mutter-Kind-Gruppen: Christine v. d. Berg, Susanne Fischer Kinder im Jugendraum: Susanne Adams-Helbich Seniorengymnastik: Ingeborg Jürries Kindergottesdienst: Kristina Schröder, Ulrike Maßmeyer "Kar-rotte" (Karwochenandachten): Dr. Friedemann Krummheuer Kinderbischöfe: Cornelia Scheid Nikolausstiftung: Dr. Jens Kuhlmann Gemeindebriefredaktion: Ulrich Hundertmark swinging amatörs: Rainer Laskawi Siehe auch: www.nikolausberg.de/mitmachen.htm |
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| Geschichte der Kirche: | ||
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Die Klosterkirche St. Nikolaus war Teil eines Augustinerinnen-Klosters, dessen Gründung im Mittelalter nicht
überliefert ist. Sie hatte die Form einer romanischen Basilika. Der Sage nach sollen 999 n. Chr. drei Pilger
in das damals noch Ulrideshusen genannten Bergdorf gekommen sein. Einer von ihnen soll sterbend Reliquien des Hl.
Nikolaus, des Bischofs von Myra, in der Klosterkirche hinterlassen haben. Die älteste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1162 (Schutzbrief des Papstes Alexander III). In der Zeit um 1180 n. Chr. wurde das Kloster wegen der kargen Lebensbedingungen auf dem Berg ins Leinetal nach Göttingen-Weende verlegt. Die Klosteranlage verfiel im Laufe der Jahrhunderte oder wurde abgetragen, die Klosterkirche behielt jedoch als Wallfahrtskirche ihre überregionale Bedeutung (Urkunden aus dem 14. und 15. Jhd. n. Chr.). Im 14. Jhd. n. Chr. wurde der gotische Chor mit bewusster Achskrümmung angebaut. Auch das Kirchenschiff wurde zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut, die romanische Vierung blieb jedoch erhalten (Umbau 1501 abgeschlossen). Erst nach 1500 entstand ein Raum über der Sakristei, dessen Funktion nicht mehr klar ersichtlich ist. Der Zustrom der Pilger bescherte der Kirche im Laufe der Jahrhunderte bedeutende Kostbarkeiten. Landsknechte plünderten die Kirche 1447 im Vorbeiziehen und nahmen einiges an sich. 1542 führte die Herzogin Elisabeth im Zuge der Reformation eine Kirchen- und Klostervisitation durch und ließ Pilgergeschenke wagenweise abfahren. Die Reliquien des Hl. Nikolaus behielten aber weiterhin ihre Anziehungskraft; die Wallfahrt endete in Nikolausberg wohl erst im 17. Jhd. n. Chr. Die Kirche weist eine Reihe baugeschichtlicher und kunsthistorischen Besonderheiten auf: · Westlicher Vierungsbogen mit vorgelagerten gedrehten und kannelierten Säulen (romanisch, um 1160 n. Chr.), Kapitelle und Kämpfer mit Verzierungen, · Madonna, an einem Vierungspfeiler (Kopie, gotisch, um 1300 n. Chr.) · Taufbecken (romanisch, 12. Jhd.) · Nikolausberger Madonna (Kopie, romanisch 1160/70) · Deckenmalereien in der Vierung, im Chor und im südlichen Querhaus (gotisch, Ende 15. Jhd.) · Löwenportal (romanisch, um 1160) · Schriftzüge an der Chorwand (1560 bis 1697) · Schnitzaltar (gotisch, um 1490) · Hasenrelief (romanisch, um 1160) · Nikolaus-Statue (gotisch, um 1300) · Tafelbildaltar (gotisch, um 1400) Weitere Einzelheiten unter www.nikolausberg.de/kirche00.htm Die Kirche ist täglich von 08 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. |
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