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Gemeindegliederzahl:
1649

Ev.-luth. Kirchengemeinde Nikolausberg

Adresse und Anschrift: Kontaktperson:
Klosterkirche St. Nikolaus
Augustinerstraße 17
37077 Göttingen
fon: (05 51) 29 66
fax: (05 51) 2 09 97 50
eMail: kirchengemeinde@nikolausberg.de
Internet: www.nikolausberg.de
Die Kirche ist täglich von 8-18 Uhr geöffnet!
Pastor Gert Liebenehm-Degenhard
In der Worth 7
37077 Göttingen
fon: (05 51) 2 12 22
eMail: gert.liebenehm@nikolausberg.de
Unsere Gemeinde:
Leitbild der Gemeinde ist "Das Haus am Weg". Es ist eine an jede oder jeden gerichtete Einladung, einzukehren, sich einzufügen und mitzumachen, aber auch ein Sinnbild für die Freiheit, weiterzuziehen. Konkretisiert wird dieses Leitbild durch das Programm "Von der Angebots- zur Beteiligungskirche". Unter dieser Programmatik arbeiten eine Reihe von Gruppen teils als Dauereinrichtung (Offene Jugendarbeit mit einem Jugendpfleger auf Spendenbasis, Gemeindebrief-Redaktion, Eltern begleiten Konfirmanden, Pfadfinder, Gottesdienstgestaltung, Kindergottesdienst, Kinderbischöfe), teils im Projekt (Liturgie im Gottesdienst, Kar-rotte = Karwochenandachten). Das Zentrum unseres Gemeindelebens ist und bleibt aber der Gottesdienst. Einzelheiten sind ersichtlich unter: www.nikolausberg.de.
Kirchenvorstandsmitglieder:
Angelika Eiffert
Rolf Janetschek
Dr. Friedemann Krummheuer (Vors.)
Gert Liebenehm-Degenhard
Kristina Schröder
Sabine Schneider-Malessa
Ursula Schur
weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
Küster und Hausmeister: Karl Lautenbach
Gemeindesekretärin: Marga Noack
Friedhofspfleger: Karl Lautenbach
Jugendpfleger: Friedrich Barth
Kindergartenleitung: Ute Lehmann-Grigoleit
Organisten:
Antonius Adamske, Teichstraße 20, 37085 Göttingen, Tel: (0551) 79759239 und (0151) 21618543
Lutz Hoogestraat, Tel.: (0160) 7146793
Chorleitung: Joachim Böse, Weidenbreite 15
Kreise und Gruppen - Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Kirchenchor:
      N.N.
Theatergruppe:
      Tine de Maeyer
Studienreisen:
      Rolf Janetscheck
Pfadfinder:
      Louisa Bochning
Besuchskreis:
      Dorothea Pörschke
Gemeindenachmittag:
      Hildburg Rosenbauer, Jutta Stier
Beirat Offene Jugendarbeit Nikolausberg:
      Luise Sprute
Mutter-Kind-Gruppen:
      Christine v. d. Berg, Susanne Fischer
Kinder im Jugendraum:
      Susanne Adams-Helbich
Seniorengymnastik:
      Ingeborg Jürries
Kindergottesdienst:
      Kristina Schröder, Ulrike Maßmeyer
"Kar-rotte" (Karwochenandachten):
      Dr. Friedemann Krummheuer
Kinderbischöfe:
      Cornelia Scheid
Nikolausstiftung:
      Dr. Jens Kuhlmann
Gemeindebriefredaktion:
      Ulrich Hundertmark
swinging amatörs:
      Rainer Laskawi

Siehe auch: www.nikolausberg.de/mitmachen.htm
Geschichte der Kirche:
Die Klosterkirche St. Nikolaus war Teil eines Augustinerinnen-Klosters, dessen Gründung im Mittelalter nicht überliefert ist. Sie hatte die Form einer romanischen Basilika. Der Sage nach sollen 999 n. Chr. drei Pilger in das damals noch Ulrideshusen genannten Bergdorf gekommen sein. Einer von ihnen soll sterbend Reliquien des Hl. Nikolaus, des Bischofs von Myra, in der Klosterkirche hinterlassen haben.
Die älteste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1162 (Schutzbrief des Papstes Alexander III). In der Zeit um 1180 n. Chr. wurde das Kloster wegen der kargen Lebensbedingungen auf dem Berg ins Leinetal nach Göttingen-Weende verlegt. Die Klosteranlage verfiel im Laufe der Jahrhunderte oder wurde abgetragen, die Klosterkirche behielt jedoch als Wallfahrtskirche ihre überregionale Bedeutung (Urkunden aus dem 14. und 15. Jhd. n. Chr.). Im 14. Jhd. n. Chr. wurde der gotische Chor mit bewusster Achskrümmung angebaut. Auch das Kirchenschiff wurde zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut, die romanische Vierung blieb jedoch erhalten (Umbau 1501 abgeschlossen). Erst nach 1500 entstand ein Raum über der Sakristei, dessen Funktion nicht mehr klar ersichtlich ist.
Der Zustrom der Pilger bescherte der Kirche im Laufe der Jahrhunderte bedeutende Kostbarkeiten. Landsknechte plünderten die Kirche 1447 im Vorbeiziehen und nahmen einiges an sich. 1542 führte die Herzogin Elisabeth im Zuge der Reformation eine Kirchen- und Klostervisitation durch und ließ Pilgergeschenke wagenweise abfahren. Die Reliquien des Hl. Nikolaus behielten aber weiterhin ihre Anziehungskraft; die Wallfahrt endete in Nikolausberg wohl erst im 17. Jhd. n. Chr.
Die Kirche weist eine Reihe baugeschichtlicher und kunsthistorischen Besonderheiten auf:
· Westlicher Vierungsbogen mit vorgelagerten gedrehten und kannelierten Säulen (romanisch, um 1160 n. Chr.), Kapitelle und Kämpfer mit Verzierungen,
· Madonna, an einem Vierungspfeiler (Kopie, gotisch, um 1300 n. Chr.)
· Taufbecken (romanisch, 12. Jhd.)
· Nikolausberger Madonna (Kopie, romanisch 1160/70)
· Deckenmalereien in der Vierung, im Chor und im südlichen Querhaus (gotisch, Ende 15. Jhd.)
· Löwenportal (romanisch, um 1160)
· Schriftzüge an der Chorwand (1560 bis 1697)
· Schnitzaltar (gotisch, um 1490)
· Hasenrelief (romanisch, um 1160)
· Nikolaus-Statue (gotisch, um 1300)
· Tafelbildaltar (gotisch, um 1400)
Weitere Einzelheiten unter www.nikolausberg.de/kirche00.htm
Die Kirche ist täglich von 08 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.